440C oder ATS-34?

Vor- Nachteile in Bezug auf was? 440C ist einen Tick billiger ;) Ansonsten -> Suchfunktion. Da haste erstmal zu lesen zum Thema Stahl. Wenn Du ne spezifiziertere Frage hast, können wir sinnvolle Antworten geben.

In Kürze meine Meinung: Bei üblichen Taschenmessern, wurschtegal. Die Wärmebehandlung und der Schliff machts aus. In der Praxis kein Unterschied. Imagesache. 440C war vor langer langer Zeit der "In"-Stahl, ATS war vor langer Zeit der "In"-Stahl, und heute isses S30V und Konsorten. Morgen ists wieder 1095, wetten? :steirer:

Gruesse
Pitter
 
Danke pitter,

ich muss mich für ein Survival Messer, dass ich mir von Harald Moeller machen lasse, zwischen 440C und ATS-34 Stahl entscheiden. Was denkst Du?
 
Wie gross, was fuer ein Schliff, was ist fuer dich Survival? Solls lange schneiden, nicht rosten, leicht zu schärfen sein?

Wenn Du nur die Auswahl zwischen den beiden Stählen hast ists egal. Zumindest von der Stahlseite. Ich wuerde den nehmen, bei dem der Messermacher schon mehr Erfahrung mit der Wärmebehandlung hat.

Generel sind halt beide 0815 Werkzeugstähle, nicht spezifisch fuer grosse Messer gemacht. Bei nem Survivalpruegel wuerde *ich* keinen der beiden nehmen, eher sowas wie S3V, wenns ein "In"-Stahl sein soll oder ein anderer Kohlenstoffstahl. Kohlenstoffstähle sind billig, stabil, werden sehr scharf, sind relativ gut zu schärfen - und rosten :) Kann man ja beschichten lassen. Rostfreie CPMs gibts ja auch noch. Oder eben 4034 und nen Schleifstein dabeihaben.

Gruesse
Pitter
 
Danke pitter,

ist schon ein rechter Prügel, 34 cm, klinge 22 cm, kann Dir leider als Probemitglied kein Bild anhängen. Obwohl dass Messer ( vorerst ) in meine Sammlung geht, sollte es ja auch taugen, für was es gemacht ist. Werde in dem Fall Harald die entscheidung überlassen.
 
AFAIK ist 440C rostbeständiger als ATS-34. Kann bei einem Survivalmesser ja von Vorteil sein.
 
Wie dick wirds denn?

Ab einer Dicke von sagen wir 5mm reduzieren sich die Nachteile von Werkzeug oder Edelstählen im Vergleich zu Kohlenstoffstählen.

Soll heißen, die spezifischen Nachteile zeigen sich erst bei starker Überlastung. Siehe auch den Test im MM bezüglich "Kampfmesser".

Grundsätzlich hat Pitter jedoch recht. Bei Survival sollte der Aspekt "Nachschärfen" gut bedacht sein. Nix is dümmer, als ein stumpfes Messer ohne Schärfwerkzeug.

Gute Hackmesser geben beide Stahlsorten nicht ab. Das geht zwar, aber naja..
 
wenn hacken dein sinn ist, wuerde ich was wie 420 oder 425m nehmen.
die kann man ohne groessere frusterlebnisse auf nem grosseren bachkiesel nachschaerfen.
 
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