Älteres Ern Taschenmesser mit unterschiedlichen Heftbacken

Lobofraggin

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Hallo in die Runde,

ich habe unlängst ein recht gut erhaltenes, älteres ‚Ern’ Taschenmesser erworben, das meines Erachtens eine interessante Besonderheit aufweist: Die Heftschalen sind auf beiden Seiten scheinbar in unterschiedlichen Holzarten ausgeführt- zumindest sehen diese deutlich unterschiedlich aus.
Ich kann nicht sagen ob die Seiten einmal unterschiedlich behandelt (gebeizt?) wurden oder ob bei einer früheren Reparatur, aus welchen Gründen auch immer, nur eine Heftschale getauscht wurde.

Hier habe ich ein paar Bilder verlinkt (ich konnte leider keine Bilder hochladen):

Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4

Hat jemand schon einmal so etwas bei einem anderen Messer gesehen?

Grüße, Klaus
 
Willkommen im Messerforum ... das ist ein schönes Messer! Und Ja, unterschiedliche Griffschalen gibt es durchaus ...
 
Herzlich willkommen hier im Forum, Klaus. (y)

Ein tolles Messer hast du da erworben, in wirklich tollem (restaurierten) Zustand.
Spannend auch die Griffform, die fast an ein "Coke Bottle" Design erinnert.

Die beiden Griffschalen müssen nicht zwangsläufig aus unterschiedlichen Holzsorten gemacht sein.
Es ist auch möglich, dass einfach nur zwei sehr unterschiedliche Stücke verwendet wurden.

Für mich sieht es nach Bubinga aus.
Wie u.a. bei den bekannten Loewenmessern Modell 1038 und 1047.
 
So groß erscheint mir der Unterschied nicht, das könnte Holz vom gleichen Baum sein.
Ich habe mal ein Messer auf einer Messe gekauft das wirklich unterschiedliche Seiten hatte, ich mein auch die Backen waren auf einer aus Neusilber auf der anderen aus Messing. Der Hersteller sagte sie hatten verschiedene Materialien ausprobiert und wollten nicht mehr Messer als nötig für die Versuche verwenden. Deshalb gab es einige wenige (6?) die unterschiedliche Seiten hatten.
 
Erst einmal vielen Dank für die nette Begrüßung und die vielen Kommentare!

Mit Messern und den für die Heftschalen verwendeten Hölzern kenne ich mich zwar nicht wirklich aus, die ‚dunklere‘ Seite könnte aber tatsächlich aus Bubinga sein.

Anfangs dachte ich auch, das das Messer vielleicht sehr lange unbewegt in der Sonne lag (Auslage Schaufenster oder ähnliches).
Wenn man sich die Hölzer aber genauer ansieht scheint es mir auch anhand der unterschiedlichen Maserung eher unwahrscheinlich, das ein solches Holz so ausbleicht. Aber wissen tu ich es natürlich nicht…
Dann erfreue ich mich einfach weiter am ordentlichen Zustand, dem strammen Klingengang und der eleganten Form!

Grüsse, Klaus

PS: Hier zum Größenvergleich nochmal drei Bilder zusammen mit dem Otter Bergmann:

ERN_10_mit_OTTER_Bergmann.jpg


ERN_11_mit_OTTER_Bergmann.jpg


ERN_12_mit_OTTER_Bergmann.jpg
 
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