Band/tellerschleifer Bts 4000

langclubber

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Hallo zusammen !

Obwohl ich hier niemanden langweilen möchte, habe ich mal eine Frage:

Als absoluter Neuling im Bereich des Messermachens bin ich auf der Suche nach einem günstigen Bandschleifer für den Einstieg.

Hierbei bin ich auf den BAND/TELLERSCHLEIFER BTS 4000 der Fa. Güde gestoßen ( www.guede.com ). Mir ist sehr wohl bewußt, daß es zu diesem Thema schon einige Diskussionen gab, wo das "Für und wider" abgewogen wurde. Diese sind jedoch größtenteils sehr alt. Und mir ist auch bewußt, daß dieses Gerät quasi nur für Griffmaterialien geeignet ist und kaum für die Bearbeitung von Stahl.

Ich würde mich aber sehr über ein paar Meinungen freuen, ob sich dieses Gerät für den Einstieg nun besser eignet als ein in den Schraubstock gespanntes Handgerät aus dem Baumarkt der gleichen Preisklasse ( ca. 100,- Euro ) ?

Vielen Dank für eure Antworten,

Andre
 
Hallo Andre,

ich kann Deine Frage nicht ganz verstehen... :confused:

Dir ist bewußt, dass der BTS 4000 nur für die Holzbearbeitung gedacht ist, willst aber dazu eine Meinung in Richtung Messermachen (Stahl schleifen)?

Die von Dir erwähnten "alten" threads haben an Aktualität noch nichts verloren, da sich die in Frage kommenden Bandschleifer nicht ernsthaft verändert haben und IMHO nix entscheidend Neues dazu gekommen ist!

Das Standard-Einsteigergerät hier im MF ist immer noch der EB 200, der mittlerweile als METABO BS 200 vertrieben wird!

Die Standard-Empfehlung lautet also immer noch den EB (BS) 200 D mit 380V, notfalls die 220V-Variante als BS 200 W!

Wenn Du Dir dazu noch die Schleifhilfe von bullet101 besorgst, bist Du für den Anfang vernünftig ausgerüstet - nahezu alle billigeren Geräte aus dem Baumarkt sind für das Schleifen von Stahl nicht kräftig genug oder/und sind besch... verarbeitet!

Der Einstiegspreis dazu liegt bei ca. 230€, also leider mehr als das Doppelte von dem o.g. Betrag - das lohnt sich aber!

Spare lieber noch etwas, bevor Du 2x kaufen musst!


BTW:
Habe mir im letzten November auch endlich den Metabo 200 D geleistet! :D



Viele Grüße aus Lich ...

Peter
 
Ich kenne dein Problem.

Der EB ist der Bandschleifer der immer angepriesen wird,viele verwenden ihn, aber im Endeffekt ist er ja auch nicht die beste Lösung.

Wohl eher nur die einzige in der Preisklasse.:mad:

Was ich nicht verstehe,aber lassen wir das.


Da kann man nur von einem Wolfmaster,Grit,Steigerwald... träumen.


Was deine Fragen betrifft.

Mal abgesehen davon,dass der Güde eben für Holz gedacht ist,hat er zu wenig Leistung,die Bänder sind meiners Erachtens zu breit,Qualiät/Verarbeitung auch nicht grade super,...

Ich verwende einen Handbandschleifer ,den ich bis dato umgedreht in den Schraubstoch/Werkbank geklemmt habe.

NUR es geht auch besser und schneller.
Tipp von einem amerikanischen Messermacher,der auch so begonnen hat.

Statt den Bandschleifer, spannt man den Rohling ein und benutzt den Schleifer so wie es eigentlich vorgesehen ist.

Erfordert bisschen Übung,weil der Abtrag weit höher ist wie wenn man ihn einspannt und schnell mal die Klinge verschliffen ist.
Vor allem zur Spitze hin.

Weiters wird die Klinge sehr schenll sehr heiß,da man sie ja nicht selbst hält bekommt man das aber garnicht so mit!!!!!

Also nicht zu lange drüberschleifen und schnell kühlen!

Lg
 
Ich stand auch schon vor dem gleichen Problem... die Lösung für mich: Einen Bosch-Handbandschleifer umgekehrt zu Montieren. Hat genuegend Power (ca. 700Watt), Drehzahlregulierung und die Schleifbänder sind einfach zu erhalten. Einziges Manko: Die Schleifunterlage sollte durch eine aus etwas stärkerem Stahl ersetzt werden (3mm).
 
Danke schon mal an an ZingZong2005 und PmG für die Antworten.

@ pevau57 :

Ich denke, die Frage war doch recht verständlich. Ich habe nie gefragt , ob man Stahl bearbeiten kann. Und die üblichen Empfehlungen aus dem MF kenne ich natürlich auch. Aber wie Du schon selbst erwähnst, kostet das von Dir erwähnte Modell nun mal das Doppelte !

Ich würde mir auch lieber einen Golf kaufen, aber das Geld reicht eben nur für einen Skoda ( nur so als Beispiel, ich fahre gar kein Auto mehr...)

Vielleicht äußert sich ja sonst noch jemand...

MfG,

Andre
 
und satte 82 db. das mach laune und langfristig einen hörschaden.

Nochmal 2,95 für gescheite Ohrstöpsel (nicht die Schaumstoffteile, sondern die Lamellendinger) und auch dieses Problem ist aus der Welt. Wenn du dir erstmal einen 4kw Bandschleifer anhörst, dann ist der Bosch Handbandschleifer eine leise summende Biene (von mir aus auch wespe, ja) dagegen.
 
...
Ich würde mich aber sehr über ein paar Meinungen freuen, ob sich dieses Gerät für den Einstieg nun besser eignet als ein in den Schraubstock gespanntes Handgerät aus dem Baumarkt der gleichen Preisklasse ( ca. 100,- Euro ) ?
Wie einige wenige andere hier auch, kenne ich alle drei Varianten:
den billigen von Güde, den eingespannten Handbandschleifer (B&D75E), einen "richtiges" Einsteiger-Modell, vergleichbare Bauart wie EB 200.

Den von Güde würde ich mir nicht nochmal zulegen auch wenn er wie damals nochmal im Sonderangebot wäre, weder der Bandschleifer noch der Tellerschleifer taugen zu mehr, als für reine, und dann auch nur für eingeschränkte Holzarbeiten, rein von der Leistung her.

Dann die Verarbeitung...
Kein verstellbarer Anschlag und kein beweglicher Anschlag ist dauerhaft/genau rechtwinklig oder auf andere Winkel einstellbar - auch wenn man die für Messer kaum ernsthaft braucht,
"Flachschleifen" von Holzstücken ist kaum effektiv möglich, für Bastelarbeit mit Kiefer, Buche oder Esche gerade noch brauchbar, aber für harte Hölzer, die man *normalerweise* für Messer verwendet, mehr oder weniger unbrauchbar.
Das Gerät ist aus geprägtem, teils scharfkantigen Blech montiert, teilweise geschraubt oder gepunktet...

Das Band bleibt manchmal sogar stehen, wenn man die Maschine einschaltet... - zuverlässig nicht unbedingt (meiner zumindest nicht, darum verstaubt er jetzt...)

Die grob auf Stoß geklebten Bänder geben einem dann den Rest, da müsste man direkt Qualitätsbänder bei den bekannten Lieferanten nachbestellen, *bevor* man anfängt zu arbeiten, und diese Bänder kosten dann mehr, als das Gerät selbst.
Die Bandlänge selbst ist schon am untersten Limit.

Leg Dir lieber einen Hunni zur Seite, und kauf ein brauchbares Gerät, damit hast Du wirklich mehr Spaß an der Arbeit, und das ist viel wichtiger, als die kurzfristige Geldersparnis.
Oder eben die Handbandschleifer Variante + guten Gehörschutz - ist auch für andere Arbeiten brauchbar, und beim "Finanzminister" besser als Kaufargument vorzubringen :steirer:

Der kleine Güde bringts einfach nicht.

Gruß Andreas
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke schon mal an an ZingZong2005 und PmG für die Antworten.

@ pevau57 :

Ich denke, die Frage war doch recht verständlich. Ich habe nie gefragt , ob man Stahl bearbeiten kann. Und die üblichen Empfehlungen aus dem MF kenne ich natürlich auch. Aber wie Du schon selbst erwähnst, kostet das von Dir erwähnte Modell nun mal das Doppelte !

Ich würde mir auch lieber einen Golf kaufen, aber das Geld reicht eben nur für einen Skoda ( nur so als Beispiel, ich fahre gar kein Auto mehr...)

Vielleicht äußert sich ja sonst noch jemand...

MfG,

Andre

Hallo Andre,

Im Klartext:
Du brauchst gar nicht so piefig zu reagieren, für den von Dir genannten Betrag bekommst Du einfach keinen Bandschleifer, der fürs Messermachen (Holz, Metalle, auch Stahlklingen usw.) vernünftig geeignet ist -> siehe auch die anderen posts und threads!

Also mindestens einen EB oder Du musst Dich mit einer schlechtverarbeiteten, leistungsschwachen Gurke mit mieser Ersatzteilversorgung usw. rumärgen - gutes Werkzeug (nicht nur Bandschleifer) kostet nunmal und ist normalerweise auch nicht im Baumarkt für lau zu bekommen...

Wäre das anders, wäre das gewünschte Gerät garantiert das Einstiegsmodell hier im MF - einige dutzend Leute haben in der Vergangenheit schon den Markt abgegrast, viel Lehrgeld bezahlt und trotzdem kein besseres Preis/Leistungsverhältnis gefunden.

Ich würde mich allerdings sehr freuen, wenn Du mit Deinen Recherchen auf eine bessere Lösung kommst - bitte laß' von Dir hören...




Nachtrag: luftauge hat es ja schon etwas netter gesagt!




Viele Grüße aus Lich...

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein weiteres Votum für den EB bzw. Metabo und gegen den Güde.

Ich habe beide Varianten und der Güde bzw. baugleich von anderem Hersteller ist wirklich rausgeschmissenes Geld.

Wenn du sicher bist, daß das Messermachen auf Dauer ein Hobby für dich ist, spar noch einen Monat und kauf den Metabo oder halte Ausschau nach nem gebrauchten EB beim online-Auktionshaus. Kürzlich ging einer für knapp 80 Euro weg.

Gute Bänder gibts bei Hirschler oder Scharnau. Billiger als im Baumarkt und viel besser!!!
 
Hallo,

auch ich bin am Anfang lange um den Bandschleifer von Güde herumgeschlichen und habe mir den im Baumarkt mehrfach angeschaut. Allerdings war mir nach längerem Betrachten klar, dass auch 100€ für dieses Teil zu viel sind (zumal ich geizig bin). Die Auflage aus Blech taugt keinen Schuss Pulver und dem Teil fehlt es gehörig an Power.
Auf der Suche nach verschiedenen Teilen und dem Glück in der Firma einen Meister zu kennen der mir ein paar Teile fertigte ist dann dieser Bandschleifer entstanden.
380V 2800 U/min 1kW
Bandlänge 1500mm 70mm breit
Das Ganze ist auf Alu Profilen aufgebaut. Nur der Motor ist mit der Platte darunter verschraubt. Die beiden Holzkeile links dienen als Stütze.. und es funktioniert.
Und wie Luftauge schon geschrieben hat: die auf Stoß geklebten Bänder, da kommt keine Freude auf. Da macht sich dann schnell Frust breit und man verliert die Freude an der Sache und ärgert sich, dass man dafür auch noch Geld ausgegeben hat.
Die Bänder sind von Scharnau und kosten so was um die 4-5€ das Stück.
Und das Teil tut heute noch seine Dienste für viele Dinge obwohl ich mir in der Zwischenzeit zwei andere Bandschleifer zugelegt habe (Eigenbau mit 50mm breiten Bändern).

Gruß Kuno
 

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1) Als absoluter Neuling im Bereich des Messermachens bin ich auf der Suche nach einem günstigen Bandschleifer für den Einstieg.
Hierbei bin ich auf den BAND/TELLERSCHLEIFER BTS 4000 der Fa. Güde gestoßen

2) ob sich dieses Gerät für den Einstieg nun besser eignet als ein in den Schraubstock gespanntes Handgerät?

Hallo Andre,

vorab: Bitte nicht böse sein!

Aber sollte es im MF jemals ein Unterforum "Dauerthemen" wie beispielsweise "Verdichten von Stahl" geben dann wird dazu auch die Frage gehören, ob derartige Schleifgeräte zum Messermachen geeignet sind.


1) Willkommen im Club!

Ja, ich habe auch so angefangen. Meiner heisst zwar anders und ist grün lackiert, stammt aber mit grösster Wahrscheinlichkeit aus dem selben chinesischen Kombinat (s. Bild).

Ich kenne noch andere Messermacher, bei denen so eine Jugendsünde in der Werkstatt herumsteht.

Warum sollte es Dir also anders gehen, kauf ihn ruhig, ich benutze ihn auch noch ab und zu zum Entgraten.

Seltsam nur: Noch jeder, dem ich ihn verkaufen wollte hat abgelehnt. Also steht er weiterhin in meiner Werkstatt neben dem grossen Roten und wird weiterhin stehen auch neben dem noch grösseren Weissen.


2) So gesehen ja! Soll heissen, den Handschleifer im Schraubstock halte ich für die NOCH schlechtere Lösung!
Wenn es denn unbedingt sein muss dann kauf wenigstens eine Tischhalterung, mit der der Handschleifer befestigt werden kann.


3) Du hast zwar nicht danach gefragt, aber dennoch:
Wenn Du wirklich Messer machen willst wirst Du an einem besseren Gerät nicht vorbeikommen (ausser Du arbeitest mit Feilen). So gesehen musst Du den Kaufpreis eben als Lehrgeld betrachten.

Hans
 

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Hy spar dir das Geld

Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen, die ganzen Dinger wie auch der gezeigte oder mein Rexxon sind für die bedürfnisse eines Messerbastlers schei... um das mal deutlich auszusprechen.:D

Ich hab zwei von den fast baugleichen Rexxondingern, wobei ich einen aus Teufel kommt raus gepimpt habe (Andere Rollen, Lager, Auflage, Motor etc. eigentlich nur noch das Gehäuse in groben zügen übrig) viel Zeit/Geld etc versenkt und die Erkenntnis gewonnen (wie alle meine Vorredner auch) das sie nix für Stahl sind.
Bei Holz kann man wenigstens etwas, wenn man keine all zu große Erwartungen hat, damit arbeiten.

Die Boschschleifer umgedreht auf die Werkbank geschnallt, hab ich auch probiert geht ein wenig besser, ich glaube ich hab mal eine Klinge so gemacht, mein Fazit geht, aber immer noch nix was ich empfehlen würde.

Schau dir mal unter dem Suchbegriff Bandschleifer die ganzen Eigenbauten an die hier im Forum vorgestellt wurden es ist gar nicht schwer sowas selbst zu bauen und du wirst niemals mehr an die Dinger denken.
Oder halt eben ne Profilösung (gits ja auch einige) die kosten halt.

Meine Bandschleifer bau ich kreativ aus dem was ich gerade rumliegen habe gehen wie die Hölle und sehen meistens bescheiden aus:D , will ja keinen designpreis dafür kriegen.
Ich zumindest habe daran fast genauso viel Spaß sowas zu bauen, wie am Messerbau selbst. Und die Tendenz geht mitlerweile zum 5ten Schleifer weil ich zu faul bin umzurüsten wenn ich mal was anderes will:rolleyes: .
Und mitlerweile bin ich auf einem Baukostenlevel das im Finanziellem bereich = 10gute Schleifbänder liegt.
Das einzigste was nicht nicht selbstbaue und kaufe ist bei Bedarf ein Kontaktrad das ist auch nicht in der Kalkulation enthalten.
Andere Teile wie zB. Motor taucht immer wieder mal irgendwo auf notfalls bei 1.2.3!

Tschau Torsten
 
Schaut ja schon wirklich gut aus.
Das trau ich mir auch zu.

Aber wie ich hier gerade gelesen habe ist es ja auch wichtig,sich da genau mit Motorpower, Rollendurchmesser usw zu beschäftigen...

http://209.85.129.104/search?q=cach...ild&hl=de&gl=at&ct=clnk&cd=2&client=firefox-a
PDF File mit Bildern gibts auch,ist dort eh verlinkt!

Daran hab ich als absoluter Laie in dem Bereich noch garnicht gedacht.

EDIT:

Ich hab mir das jetzt mal grob ausgerechnet und lassen wir Epay mal aussen vor,weil schließlich will Mann ja nicht immer Auktionen abwarten bzw den Versand,sondern gleich loslegen,dann käme ich derzeit, wo ich mir mal das Grundkonzept zurechtgelegt habe, auf Materialkosten von ca.EUR100 fürn 220V Motor, nochmal EUR 50 für Riemenscheiben,Kontaktrad 30cm ca. Eur180 ...

Wär ich mal bei EUR 330
Das Gehäuse,Rahmen usw.wird nicht viel kosten,da aus Schrotteilen zusammenschweißbar.

Ein Antriebsrad fehlt aber noch,2 kl.Rollen für Flachschliffmöglichkeit,gehärtete Schleifauflagen...

Wann will ich ja etwas nachbauen das ein Mix aus den bekannnten KMG Bandschleifer,Wolfmaster,Steigerwald...ist.


JEDOCH ,mal abgesehen von dem riesen Spaß,den ich beim bauen hätte/haben werde, denk ich mir,dass ich um all das zu realisieren,was ich will,nur unerheblich billiger wegkommen werde wie wenn ich gleich einen fertigen Schleifer von Borger od Steigerwald kaufen würde.

Hier in meiner Nähe ist auf dem Schrottplatz nie wirklich viel Brauchbares zu finden,sprich Antriebsrad,Alurollen usw müsste ich kaufen.
Schleifauflagen auch anfertigen lassen bzw irgendwohin zum Härten schicken...

Es scheitert bei mir jetzt nicht mehr am Bau selbst,das traue ich mir schon zu,eher an der Materialbeschaffung/kosten :-(
Und wenn ich schon mit gut Eur 600-700 rechnen kann,dann wärs auch nicht merh weit auf einen prof.gemachten Bandschleifer...von Borger od Steigerwald.

Wo wir wieder beim Metabo 200W wären...und sich als wohl billigste und einzige Möglichkeit herausstellt günstig n Messer an nem Bandschleifer zu machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nun sagt mal an, wann es losgeht mit dem Eigenbauthread [:D ], dann kann ich die hier bereits gezeigten als eine Art "Beispielgalerie" zusammenfassen,
oder fangt einfach an mit dem Eigenbau thread, so dass ich die von hier dort anhängen kann - Eigenbau wird dann auch weiterhin in diesem Unterforum stattfinden, Pitter wird kein weiteres Unterforum dafür einrichten, das wird sich aber auch hier übersichtlich regeln lassen.

Gruß Andreas
 
Naja - umgebaut habe ich meinen Eb 200D nochc nicht ganz, eher extrem modifiziert. :irre:

Zuerst habe ich wie üblich eine Schleifauflage angebracht.
Als nächstes musste ein kippbaren Schleiftisch her. Dieser besteht aus einem massiven Aluwinkel auf den eine 10 mm dicke Stahlplatte geschraubt ist.
Damit das gute Stück die Werkstatt nicht immer komplett einsaut habe ich den Bandarm mit Blech verkleidet. Funktioniert sehr gut und ist leicht zu bauen.
Dann habe ich einen riesen Posten Siabit Bänder ergattert, die nur leider anstelle der benötigten 1020 mm nur 100 mm lang sind. Also musste noch eine neue etwas kleinere Rolle für das Maschinchen her.
Bilder kann ich auf Wunsch nachreichen.

@zingzong: Schwebt dir vor, den BS 200 durch eine dritte oder sogar vierte Rolle zu erweitern um so längere Bänder nutzen zu können? Die Ausgaben für einen neuen BS 200 und der Aufwand für den Umbau sind einfach zu groß.
Außerdem glaube ich nicht das alleine durch längere Bänder das "Schleiferlebnis":D so stark gesteigert wird. Der Motor ist dann doch mit 750 W etwas schwach.
Gruß Tobi
 
Zuletzt bearbeitet:
Hab mich noch mit einem Elektriker unterhalten und ihm von meiner Idee bezüglich Totalumbau eines EB 200... erzählt.

Er hat leider das was Moppekopp und ThomasG bereits angedeutet haben bestätigt.
(DANKE für die Tipps von euch!)

Zu wenig Power und für mein Vorhaben auch weit zu teuer...:mad:

Weil ich deswegen etwas zerknirscht war,hat er mir aber einen simplen Weg bezüglich Drehstromeinleitung in meine Werkstatt gezeigt.:super:
Wenigstens etwas erfreuliches.

Jetzt kommt als Übergangslösung mal ein 200D ins Haus.
Modifikationen werden daran natürlich vorgenommen werden

Damit,

" Sehr Herr ...

Wir können Ihnen keine Garantie geben wenn Sie das Gerät Technisch verändern.
Das Gerät wird jetzt nicht mehr belastet wie wir es geprüft haben, kann dann nartürlich
auch sein das ein Motor schneller zerstört wird wie wir es kennen.

MFG "

muss ich dann wohl leben...
 
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Hallo,

ich habe es am Wochenende endlich geschafft bessere Bilder von meinen Modifikationen am BS200D zu machen.
Für die Bandabdeckung habe ich mir zunächst auf Papier eine Schablone gemacht und nach diese Schablone die Abdeckung aus Alublech geschnitten.
Diese besteht aus 2 Teilen, einmal dem fest monitertem Teil am der inneren unteren Seite des Bandarms, dieses Teil ist dort festgenietet. Das zweite Teil ist abnehmbar und wird mit zwei Schrauben befestigt. Einmal rastet es auf der Schraube, auf der Vorderseite des Bandarms ein und wird auf der Rückseite mit einer M2 Schraube festgeschraubt. Die Abdeckung ist nach unten offen, dort kann entweder eine Absaugung angebracht werden, oder aber der Schleifstub fällt in den darunter liegenden Wassertank.

berscihtAbdeckung.jpg


Die zweite wesentliche Modifikation ist die Schleifauflage. Die Halterung dafür dient gleichzeitig als Stützplatte für die Schleifbandabdeckung.

berscihtSchleifauflage.jpg


Größere Bilder schicke ich auf Wunsch gerne zu.

Gruß Tobi
 
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