Empfehlung Schneidebrett

Amateurkoch

Mitglied
Beiträge
33
Hallo zusammen,

könnt ihr mir ein klingenschonendes Schneidebrett empfehlen?
Mein kleines Brett ist aus Bambus und das soll ja nicht so gut sein.

Das Brett sollte nicht zu groß sein. Ich habe nur eine kleine Küche, außerdem will ich es noch gut im Spülbecken saubermachen können.

Grüße, Johannes
 
Besteht bei dem dünnen Hinoki-Brett nicht die Gefahr, dass es sich früher oder später verzieht?

An dem Culilux stört mich ehrlich gesagt die Saftrille.
 
An dem Culilux stört mich ehrlich gesagt die Saftrille.

Man kann bei denen beide Seiten benutzen, die Rückseite ist ohne Saftrille. Man bekommt auch kleine Klebefüße aus Silikon dazu, kann man dann an der ungenutzten Seite aufkleben, wenn man das möchte.
Ich habe mittlerweile ein M und ein L von denen, nutze meistens die glatte Seite und die Seite mit Saftrille nur, wenn ich mal einen Braten o.ä. aufschneide.
 
Gibt es da wirklich gravierende Unterschiede zwischen Hinoki, Stirnholz oder einfach ein unverleimtes Hartholz-Brett wie zb von Woodman - Holz. Unverleimt. Echt. (https://wood-man.de/) ?
Die Japan-Kenner empfehlen für ihre hochgehärteten japanischen Messer nur Hinoki-Bretter. Soll eben ein besonders weiches Holz sein.
Ich habe neben dem Hinoki Brett noch dieses hier: Schneidbrett Mosaik, Kirsch/Walnuss | 707850 | 707850 (https://www.dictum.com/schneidbrett-mosaik-kirsch-walnuss/707850)
Man merkt natürlich einen Unterschied, aber ich habe jetzt auch keine Bauchschmerzen, mit meinen japanischen Messern auf dem Kirsch-Walnuss-Brett zu schneiden.
 
Da du keine Einschränkung beim Budget genannt hast: Parker Asahi als Brett "von der Stange" oder eine Massanfertigung beim örtlichen Tischler. Als günstige Budget-Lösung das Kesser Akazie Stirnholzbrett von Poco (das muss aber noch geölt werden). Ich habe lange das Poco-Brett genutzt, aber es war mir zu klein. Deshalb kam noch ein Asahi in 50×30 dazu. Letztes Weihnachten habe ich mir dann selbst ein Brett vom Tischler geschenkt in 70×38 aus Lärche Stirnholz. Das passt hochkant exakt in mein Spülbecken und ist mit dem ausziehbaren Wasserhahn gut zu reinigen. Ausmessen, was passt und dann grösstmöglich anfertigen lassen kostet zwar gut Geld, macht aber glücklich:-D
 
Besteht bei dem dünnen Hinoki-Brett nicht die Gefahr, dass es sich früher oder später verzieht?

Nein, wenn... vor dem Benutzen einmal unter den laufenden Wasserhahn halten. Kurz abtropfen lassen, 2 min "ruhen lassen". Nach Benutzung einfach mit Wasser abspülen und abtrocknen. Meine MUJI Bretter(die, die @neko vorgeschlagen hat) haben sich kein Stück verzogen. Hatte mal ein wesentlich dickeres Hinokibrett..das hat sich verzogen. Die Hinokibretter haben aber auch, sorry bin kein Tischler, eine Querverstrebung drin, das hilft, dass es sich nicht verzieht. Darauf würde ich achten.
Damit es ggf nicht rutscht >"Antirutschmatte" im Baumarkt/1€ Shop deiner Wahl und zurecht schneiden.

Wenn du ein schweres Brett haben möchtest > Asahi! (ich finde die super und bevorzuge sie fast immer beim Schnippeln, egal welche Lebensmittel)). Sollten sie sich verfärben und es dich stören, einfach mit 120er Schleifpapier abschleifen (oder den Asahi-Schleifpapier-Schwamm, klappt problemlos). "Nachteil": nicht für den Geschirrspüler geeignet.
Produkte (https://thebodo.de/collections/all)
Schneidebretter (https://thechefscorner.de/collections/schneidebretter) >hier ggf nachfragen wann wie wieder lieferbar

Für Fleisch aller Art benutze ich meine Hasegawa Bretter. Einfach weil du sie in den Geschirrspüler packen kannst. Sehr leicht, aber doch wesentlich rutschiger (Lebensmittel und Untergrund) im Gegensatz zu Hinoki- oder Asahi Brettern. Aber auch hier > Antirutschmatte zurecht schneiden.
Hasegawa Pro-PE Lite Black Schneidebrett Schwarz - Knife Art (https://knife-art.de/product/hasegawa-pro-pe-lite-black-schwarz/)

Wenn du jemand bist, der seine Bretter gerne nach Benutzung beiseite räumt, kann ich dir Bretter nur empfehlen.
 
Nein, wenn... vor dem Benutzen einmal unter den laufenden Wasserhahn halten. Kurz abtropfen lassen, 2 min "ruhen lassen". Nach Benutzung einfach mit Wasser abspülen und abtrocknen. Meine MUJI Bretter(die, die @neko vorgeschlagen hat) haben sich kein Stück verzogen. Hatte mal ein wesentlich dickeres Hinokibrett..das hat sich verzogen. Die Hinokibretter haben aber auch, sorry bin kein Tischler, eine Querverstrebung drin, das hilft, dass es sich nicht verzieht. Darauf würde ich achten.
Damit es ggf nicht rutscht >"Antirutschmatte" im Baumarkt/1€ Shop deiner Wahl und zurecht schneiden.

Wenn du ein schweres Brett haben möchtest > Asahi! (ich finde die super und bevorzuge sie fast immer beim Schnippeln, egal welche Lebensmittel)). Sollten sie sich verfärben und es dich stören, einfach mit 120er Schleifpapier abschleifen (oder den Asahi-Schleifpapier-Schwamm, klappt problemlos). "Nachteil": nicht für den Geschirrspüler geeignet.
Produkte (https://thebodo.de/collections/all)
Schneidebretter (https://thechefscorner.de/collections/schneidebretter) >hier ggf nachfragen wann wie wieder lieferbar

Für Fleisch aller Art benutze ich meine Hasegawa Bretter. Einfach weil du sie in den Geschirrspüler packen kannst. Sehr leicht, aber doch wesentlich rutschiger (Lebensmittel und Untergrund) im Gegensatz zu Hinoki- oder Asahi Brettern. Aber auch hier > Antirutschmatte zurecht schneiden.
Hasegawa Pro-PE Lite Black Schneidebrett Schwarz - Knife Art (https://knife-art.de/product/hasegawa-pro-pe-lite-black-schwarz/)

Wenn du jemand bist, der seine Bretter gerne nach Benutzung beiseite räumt, kann ich dir Bretter nur empfehlen.
Zwei Dinge noch hierzu: Vor dem Benutzen die Oberfläche des Brettes zu befeuchten, mache ich auch genau so. Wichtig dabei: Beide Seiten.
Und die angeprochene "Querverstrebung" hat zwar das Brett, das ich verlinkt habe, aber ich kann sie bei dem Brett, das @neko verlinkt hat, nicht erkennen.
 
Wie unterscheiden sich die Parker Asahi von den Hasegawa?

Die schwarzen Hasegawa haben eine leicht geriffelte Oberflächenstruktur (mir fällt spontan eine Waffel ein). Leider teil etwas blöd bei stärkehaltigen Lebensmitteln, muss man ordentlich schrubben...
Asahi ist Gummi mit Holzfasern, glatte Oberfläche. Nicht spiegelglatt, aber kommt Holz recht nahe.

@Matthias. das ist auf dem 2. Bild bei Muji leicht sichtbar. Habe das Brett ja auch. Beide Bretter haben das. Ja, beidseitig habe ich früher auch oft befeuchtet. Aber ich habe gemerkt, daß es eigentlich reicht nur eine Seite zu befeuchten. Nach dem Trocknen stelle ich das Brett hochkant hin bzw. nicht hinlegen. Aber wie gesagt, ich räume meine Bretter nach Benutzung halt weg, da geht nur hochkant hinstellen :)

edit: leider, leider ist das Muji Brett, auch "L", noch relativ klein...oder auch zum Glück, wie man mag, Aber das Brett ist super. Absolutes Schnäppchen, Preis- Leistungsverhältnis 12/10 ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
@Amateurkoch

Ich würde behaupten ja. Aber, es hängt natürlich auch von der Schnitttechnik ab. Und falls es relevant sein sollte, die Hasegwa, die schwarzen PRO, haben einen hellen,hohen Klang beim Schneiden, die Asahi einen dumpferen, tieferen Klang (ggf mal bei YT rum suchen)
 
Ich habe ein Hasegawa FRK. Das nutze ich aber eigentlich nur mit meinem Yanagiba…
Die Bretter sind schon verdammt klingenschonend. Mit einem Stahl wie SG2 kann ich ein halbes Jahr darauf schneiden, bevor ich nachschärfen muss.
 
Hasegawa nutze ich nur für rohes Protein im Zigschnitt. Die geriffelte Oberfläche hält das Schnittgut besser als meine anderen Bretter und das Gummi ist sehr weich und klingenschonend, perfekt für dünne Slicer. Druckschnitt und choppen würde auch funktionieren, Roll-/Wiegeschnitt nicht. Asahi ist eigentlich ein perfekter Allrounder, aber hübsch ist es in beige nicht unbedingt. Und preislich halt in Regionen unterwegs, in denen man auch Massanfertigungen vom Schreiner bekommt. Aber es macht echt Spaß, darauf zu arbeiten und ist doch etwas pflegeleichter als Holzbretter.
 
Zurück