• Wenn Ihr im Marktplatz was anbietet, kann es schonmal vorkommen, dass potentielle Käufer euch kontaktieren wollen.
    Falls jemand in seinem Nutzerprofil explizit die Möglichkeit zur Kontaktaufnahme sperrt (per default ist das nicht so), dann wird das schwierig.

    Und weil mich in letzer Zeit wieder mehr Mails in der Sache erreichen, steht das mal so als Info hier ;)

    *Ich* fummel natürlich nicht in Benutzerprofilen rum. Und ich spiel auch nicht man in the middle. Fragen diesbezüglich zwecklos.

    Servus
    Pitter

Erstes und letztes Küchenmesser-Set (3-5 Messer) für faulen Hobbykoch.

GenussPur

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*Geht es um die Erstanschaffung oder Erweiterung (d)eines Sortiments?

Hallo, heiße Jan(45 Jahre alt), männlich und blutiger Anfänger mit Messerqualität. Wetze mein Messer mit einem Wetzstahl, grob und schnell. Das Messer ist ein Gebrauchsgegenstand und soll scharf sein, ohne großen Aufwand/Pflege.

Ja, arbeite seit 20 Jahren mit einem Thomas Rosenthal Messerset, das nur noch nervt. Benutze meistens nur 3 Messer (Kochmesser, Gemüsemesser, Filiermesser und Bratgabel) Brotmesser benötige ich auch dazu. Habe noch ein paar Messer in der Schublade fliegen ( Zwilling und Billigmesser, manche auch öfters benutzt), aber was ich nicht sehe, mit dem Arbeite ich auch nicht.
Habe als Student in einer einfachen bürgerlichen Küche das Schneiden gelernt. Es ging um Menge und nicht auf die Genauigkeit, und so schneide ich auch heute mit meiner kleinen Hand. Grob, ungenau und schnell!
Ich bin leidenschaftlicher Hobbykoch, aber langsam und genau gehört in der Küche nicht zu meiner Tugend. Und so wird auch der Umgang mit Messern sein, ein Gebrauchsgegenstand mit unregelmäßiger Pflege.

Ich suche ein kleines und großes Küchenmesser, Filiermesser, Gemüsemesser, Brotmesser am liebsten mit einem Holzset zum Rausziehen oder seitliches Entnehmen (unter Küchenschrank).
Pro Messer ca. 150-250 Euro.
Könnte mir aber auch vorstellen einen privaten Messerschmiedemeister zu unterstützen und dafür das Doppelte auszugeben.


*Ist die Anschaffung für berufliche oder private Verwendung gedacht?

Privat

*Soll es ein Küchenmesser für Linkshänder werden?

Nein


*Liegen konkrete Vorstellungen vor?
Z.b. Japanischer oder Europäischer Stil, besondere Klingenformen oder Griffmaterialien


Ich bin mir sicher, dass ich den Europäischen Stil bevorzuge. Gefällt mir persönlich auch mehr. Und mit dünner Schneide kann ich nicht grob sein:).

Habe eine Frau, die alle Messer in die Spülmaschine steckt. Das soll aufhören, deswegen Messer mit Holzgriff, am liebsten Olivenholz.

Im Endeffekt lande ich immer bei den Solinger Messer nur mit einem anderen Namen:

Burgvogel Oliva Line
Burgvogel – Stahlwaren aus der Klingenstadt Solingen (https://www.burgvogel.de/produktgruppe/926/OLIVA%20line/)


Pott Sarah Wiener
Sarah Wiener Privatier 11cm – Pott Bestecke Made in Germany (https://pott-bestecke.de/Sarah-Wiener-Privatier-11cm/2810-141)


Messermanufaktur Pirna
Messermanufactur Pirna - Manufactur Pirna (https://manufactur-pirna.de/messer.html)

Palatins Werkstatt
Palatina Messer – Palatina Werkstatt (https://www.palatina-werkstatt.de/produkt-kategorie/kueche-kuechenhelfer/kuechenmesser/palatina-messer/)


Germancut

FAVORITES Messerset – Olive | Germancut (https://germancut.de/produkt/favorites-messerset-olive/)

Le Creuset

https://www.lecreuset.de/de_DE/p/8-teiliges-holzmesser-profi-set/PB000000000151.html

*Falls nein, für welche Aufgaben soll das Küchenmesser eingesetzt werden (z.B. Brot schneiden, Gemüse putzen, Fische filetieren etc.)?


--------------------------------------------------------------------------------------------
*Falls ja, bitte diese hier angeben:




Europäische Messerform- siehe Vorschläge


Vielen Dank für Eure Hilfe und vielleicht wisst ihr ja, welchen Stahl
 
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Deine Selbstbeschreibung liest sich spannend und macht es nicht gerade leicht.
Drum versuche ich riskanterweise mal genau das Gegenteil einer konkreten Empfehlung.;)

Da fliegen so ein paar Messer rum, "ungeliebt" und ungepflegt, bis auf ab und zu mal quick and dirty mit einem Wetzstahl. Und irgendwann sind alle soweit, daß sie einen neuen Grundschliff bräuchten.
Den sie aber, das Zwilling inklusive, vermutlich noch niemals bekommen haben. Sondern immer nur mit der üblichen "Haushaltsgrundschärfe" angetreten sind, sprich: Mehr oder weniger schlechter Maschinenschliff aus dem Werk.
Jetzt soll was "Schönes Tolles Neues Holzgriffiges Handgemacht-Teures " usw. an deren Stelle treten.
Und auf einmal wird alles anders:unsure: ?
Inklusive der Pflege und einer anderen Herangehensweise als dem "Hau Ruck- Wetzstahl" ?

Immerhin, es soll auch ein anderes schonenderes und zweckmäßigeres Aufbewahrungssystem als bisher geben.
Das ist schon mal der erste absolut richtige Ansatz !
Zweitens: "Schärfe ist (erstmal...) kein Qualitätsmerkmal, sondern ein Pflegezustand" heißt es in diesem Forum manchmal so schön...
Und über die solltet ihr euch auch Gedanken machen. Gerade bei "Neuen und Guten und wirklich Schönen und Teuren, und sehr sehr scharfen...aber trotzdem weiter: Nur Gebrauchsgegenständen ?".

Drittens: "Grob, ungenau und schnell" als Schneide-Technik...
Was spricht denn gegen EIN BISSCHEN BESSER, bzw. WENIGER... Hau Ruck als bisher ?

Das "konkrete" Gegenteil:
1) Das Zwilling- Messer zum ersten Mal GUT schärfen lassen und weiter benutzen. Soo schlecht wird es vermutlich nicht sein... Und das Aha Erlebnis abwarten.
2) Einen Kombi Schleifstein 1000/4000 kaufen und an den alten Messern vielleicht sogar mal "Schärfen = Pflegen" üben. "Oha", würde der Bayer sagen.
3) Den Wetzstahl einer Prüfung unterziehen: Viel zu rauh für die wirkliche "Pflege" einer guten Schärfe ?
Aha ?
4) Neue Messer unbedingt probeweise in die Hände nehmen. Griffgröße und -form, Gewicht, Balance, Länge usw. "Aaah und oohhh"...?
5) Magnetleiste ? Block ? Schubladeneinsätze ? Für mehrere Messer ? Schnell griffbereit und schön im Blick ?
Hmmmmm... ?
6) Und erst dann die neu gekauften Wünsche umsetzen. Aber unbedingt ! Viel Freude und Genuss damit !

Nix für Ungut, sagen die bayerischen Klugscheißer...;)
 

pebe

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Der Schorsch hat gar nicht so unrecht mit seinem Plan A.

Plan B wäre ein Satz Herder K Messer. Die wären im Gegensatz zu Plan C wenigstens leicht schneidend, wetzbar und in rostfrei zu bekommen. Das Schlimmste was passieren kann ist, dass sie bei notwendigen Zurücksetzen ohne Ausdünnen immer stabiler werden - bis sie halten.

Gute Holzgriffe werden unterschätzt. Die halten recht lange auch ohne Intensivpflege, werden halt siffig.
Magnetblock oder Leiste passt immer, gibt’s zuhauf, aus-dem-Block-ziehen kann abstumpfen.

Plan C sind alle üblichen Dickschiffe aus Solingen, da ist es letztlich egal welche. Kann man nach Optik, Geldbeutel oder anderem Gusto kaufen.

grüsse, pebe
 

knifeaddict

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Moin

Ich bin der letzte der sagt , man soll sich kein neues Messer kaufen .
Und die meisten die hier anfragen machen das unter dem Motto " Ich gönn mir das jetzt "
Für mich ist ein gutes Messer in erster Linie ein ordentlich scharfes Messer....nur dann macht es Spaß
Nur grob wetzen hat nicht mal ansatzweise einen guten Spaßfaktor
Aber auch das geht


Was ist das Ziel ? Einfach nur gute Arbeitsmesser in "schick " ?

Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen . Die Freude ist ja schnell weg , wenn die Teile ratz Satz stumpf und versifft sind.

In den Shops gibt eine gute Auswahl...gutes Werkzeug für deine Zwecke bauen viele

Messerkontor (https://messerkontor.de/)

Europäische Messer (https://www.messerspezialist.de/kuechenmesser.html)

Küchenmesser kaufen?Getestet & vorrätig (https://www.knivesandtools.de/de/ct/kuechenmesser.htm)

Wenn du schon richtig Geld auf den Tisch legst , dann kommst am Thema "schärfe " nicht vorbei....denke ich
Wäre doch schade

Gruss

Micha
 

GenussPur

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Vielen Dank für euren Input.
Ich wollte noch Fotos einstellen( geht nicht, blink ich nicht), aber das geht wohl auch eher in Richtung Schleifen, als zum Thema Einkaufsberatung eines Kochmessers.

In der Schublade MIT Schubladeneinsatz ist noch ein Wüsthof Grand Prix 2 Cr Mo V15 mit 4585/18cm, aber stumpf. Mit dem habe ich auch ne zeitlang ganz gerne gearbeitet.
Und ein Zwilling Motion Friodur ICE HARDEND 20cm.
Beim Zwilling gefällt mir der Griff nicht und das Messer ist mir zu leicht( auch wenn ich Ultralight wandere gehe), bzw. habe ich keinen guten Halt.

Hatte mich mal grob ins Schleifen reingelesen, habe aber wohl tatsächlich einen zu groben Schleifstein (in der Messerklinge sind lauter Löcher/Furchen)

Plan C wäre blind Messer zu kaufen, Plan A wäre alte Messer nochmals schleifen lassen, Plan B wäre ins Fachgeschäft gehen und ausprobieren.

Eigentlich bin ich immer für Plan B, nur zu faul:) bzw. wenig Zeit.

Wenn Plan C dann auf jeden Fall mit Wetzstahl kaufen? Oder kommt ihr mir jetzt gleich mit Wetzsteinen in allen Ausführungen? Und dann werde ich Messerschleifprofi (würde aber eher ne Maschine nehmen…räusper)…haha.

Oder ich mach Plan C und Plan B gleichzeitig und kaufe im Fachgeschäft teurere Messer. Nur dann habe ich wieder einen Haufen Messer, die auch noch scharf sind!

Und ich will doch ausmisten und einen schönen Block im neuen Haus stehen haben.

Das Herder K5 wird hier oft empfohlen, von der Form gefällt es mir nicht (bzw. Serie), aber wenn es gut in der Hand liegt und gut schneidet! Was soll’s! Hauptsache im Block und griffbereit.
 

Dirk_H

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Wie wäre es mit einer Tormek?
Sicher nicht ganz günstig, aber Faulheit muß man ja meistens bezahlen.

Ansonsten könntest du die alten Messer erstmal schleifen lassen und dir einen passablen Wetzstahl zulegen. Dazu gab es ja hier gerade gesammelte Infos.

Herder K5: Ich mag es. Aber was "gut in der Hand liegt" ist subjektiv. Verarbeitung ist bei der Firma immer ein Thema. Mit POM (Plastik) Griff wäre man da auf der sicheren und günstigsten Seite, aber die POM Version ist grifflastiger....was dann wieder subjektiv ist, ob man das mag.

Egal ob alte oder neue Messer: Irgendwie schärfen ist leider ein Thema, welches immer kommen wird...außer man kauft ständig neue Messer, aber das wird teuer...und perfekt scharf werden die auch nicht immer geliefert, was leider auch bei genanntem Herder ein Problem sein kann.

Ach, und nein, man braucht keine Sammlung von Steinen. Ein Kombistein (mit zwei unterschiedlichen Körnungen) reicht. Wenn man die Messer nicht total abnudelt, dann reicht im Grunde auch sowas wie ein Shapton Pro 2k oder Naniwa Pro 3k und ein Wetzstahl.
 
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Und ich will doch ausmisten und einen schönen Block im neuen Haus stehen haben.
Dann liegt, für mich..., die Lösung eh schon auf der Hand, bzw. in den Händen.

Es beginnt erstmal mit Plan A:
Wüsthof und Zwilling vom Profi oder einem Nerd bei dir in der Nähe schleifen lassen. Kostet dich ca. 20.- Öre.
Und dann hast du zwei Messer mit gutem und robustem Stahl, die du durch Wetzen lange scharf halten kannst, bevor wieder mal ein neuer Grundschliff nötig ist.
Wenn die gut geschärft sind, bekommt eure Küche mal wieder ein anderes Grundgefühl, was Schneiden bedeuten könnte.
Das Wüsthof ist dir und deinen Händen offensichtlich grundsätzlich sympathisch. Das passt schon mal.
Und die 18er Länge ist zwar für vieles bisl zu kurz, aber durchaus alltagstauglich.
Das Zwilling mit dem reinen Plastikgriff ist grundsätzlich ja auch guter Standardstahl, aber nervt DICH halt.
Das wär aus meiner Sicht das zukünftige Reserve-Messer für deine Frau, das auch mal quick and dirty in die Spülmaschine wandern darf. Als Einziges...:ROFLMAO:

Dann beginnt Plan AC:
Dick Dickoron micro als neuer langfristiger Wetzstahl, für fast alle Klingen tauglich und fein genug, um nicht die Scharten und Ausbrüche in den (zukünftig gut gepflegten ;)) Klingen zu verursachen.

Plan B wartet dann auf IRGENDWANN:
Eigentlich bin ich immer für Plan B, nur zu faul:) bzw. wenig Zeit.
Wenn ein Fachgeschäft tatsächlich irgendwo in der Nähe ist:
Rein mit euch beiden und anfassen und anfassen und spüren... die Messer mein ich:ROFLMAO:
Dann seid ihr schon einen großen Schritt weiter!
Und Empfehlungen und schöne Bilder von wunderschönen neuen Messern kriegt ihr hier ja genug.

Plan C: Wenn du so gar keine Lust auf Schärfen lernen hast, dann verschenke deine alten Klingen an jemand, der an ihnen übt und sie wieder scharf macht. Du glaubst gar nicht, was da rauszuholen ist. ZU schade für den Metall-Schrott. Und in deinen Schubladen gibt es mehr Platz. Postleitzahl ?

Plan ACD:
Selber schärfen lernen und mit besserer Schneidetechnik ein wenig Muse und Küchen-Qualität ins neue Haus bringen.
Selbstverständlich mit Plan B und einem neuen V 8 Big Block Block Block Block :ROFLMAO:

Gruß vom Schorsch
 

GenussPur

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Mein Frau bekommt keine scharfe Messer in die Hand, die schneidet sich nur. Sie steht sowieso auf die kleinen Plastikmesser. Im Übrigen ist sie DIE Bäckerin in der Familie, und ICH der Koch.
Die Messer sind für mich und da ich noch kein Weihnachtsgeschenk für mich habe, dachte es sei jetzt die Gelegenheit dazu Plan B (oder C)auszuführen.

Die Maschine Tomek 1 ist zu teuer und zu gross. Da müsste ich ja noch ne Werkstatt mieten. Oder ich nehm die Flex…, sie hat auch ne Diamantscheibe. Haushalt…!
Nein, dachte eher an ne ZWILLING V-Edge, habe ich gelesen.

Meine Schneidetechnik ist gut, nur bin ich nicht sorgfältig genug. Postleitzahl 65207, da werden sicherlich bald Messer auf dem Markt landen. Höchstwahrscheinlich geschliffen, ansonsten gehen die mit auf den nächsten Flohmarkt.

Die Thomas Rosenthal Messer war tatsächlich ne Tegut-Punkte-Sammlung-Aktion (Thomas Messer (https://messerforum.net/threads/thomas-messer.55637/)).
Sie liegen tatsächlich gut in der Hand, vielleicht ist es aber sicherlich Gewöhnungssache.


Dick Dickoron micro geht mal in den Online-Einkaufswagen.

Der Zwilling ist zu klein… .

Ach, ist das alles schwer.
 
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Jetzt hoffen wir mal, daß sich in deiner Nähe 65207 ein Forumsmitglied findet, das dir mal ein paar Messer zeigt.
Oder dir deine schärft...
Machs dir nicht so schwer...
Nur die Ruh. Ein oder zwei oder noch mehr neue Messer werden dich dein restliches Leben begleiten, wenn sie dir wirklich sympathisch sind und zu deiner Handgröße, Kochstil usw. passen.
Ungeliebte/unüberlegte Schnellkäufe machen für einen leidenschaftlichen Hobbykoch so gar keinen Sinn
 

Dirk_H

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Ist halt leider nicht selten im Leben, dass zwischen den eigenen Wunschvorstellungen und der Realität eine gewisse Lücke klafft.
Ganz ohne Kompromisse kann man diese selten schließen.

Horl wäre vielleicht noch eine Option!? Kenne ich zwar nicht, aber scheinen doch viele mit glücklich zu sein. Sollte sich wohl auch im Haushalt unterbringen lassen.

Ansonsten hast du mir ordentlichem Wetzstahl und gut geschliffenen Messern eine ganze Weile Ruhe.
 

swifty58

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@GenussPur Ich kann mich nur meinen Vorrednern anschliessen. Keinerlei Einwände.

ABER du schreibst:
Mein Frau bekommt keine scharfe Messer in die Hand, die schneidet sich nur.
Deine Frau schneidet sich nur, WEIL die Messer nicht SCHARF sind. Ein scharfe Klinge rutscht nicht über das Schneidgut, sondern beisst sich dort fest. Weil das Messer nicht gut - oder überhaut nicht - schneidet, muss deine Frau viel fester drücken. Und wenn sie dann abruscht und mit viel Druck auf dem Finger landet, dann stellt sie fest: Auch stumpfe Messer schneiden in den Finger.

Also, gib dir Mühe, lerne zu Schleifen und du wirst sehen: alles wird gut.

Ich wünsche dir viel Erfolg.

Gruss

Ulli
 
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Beim Horl find ich einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht in Ordnung.
Zuviel Einschränkungen beim Winkel, zuwenig Flexibilität bei den Körnungen (weil dann abartig teuer)...
Und richtig lernen tut man das Schärfen auch nicht...

Wassersteine und Hände, und wer mag einen sehr feinen Wetzstahl, das reicht wirklich !

und für die mögliche Fetischisten-Zukunft ein geführtes System...vielleicht vielleicht irgendwann...
@GenussPur : Das wär dann Plan F bis K...
 

Sovryn

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Ich suche ein kleines und großes Küchenmesser, Filiermesser, Gemüsemesser, Brotmesser
Kleiner Input nebenbei: Du schreibst Filiermesser. Bist du sicher, dass du so etwas brauchst? Filetieren kannst du nämlich auch im Grunde sehr gut mit einer starren Klinge. Viel wichtiger ist die Klingenlänge je nach Größe deines Fisches und eben ein scharfes Messer. Bei einem kleinen bis mittelgroßen Fisch (Makrele über Rotbarsch zu größerem Seelachs) reicht meistens auch schon eine 13-15cm Klinge und bei einem größeren Fisch (z.B. Thunfisch) oder wenn du von einem Lachs die Haut abziehen möchtest, dann nimmst du einfach dein scharfes Kochmesser.

Ein Filetiermesser ist meiner Meinung nach viel zu spezialisiert und eher für die professionelle Massenabfertigung sinnvoll und selbst dort würde ich persönlich andere Messer vorziehen.

Und zum Thema das deine Frau sich schneidet bei zu scharfen Messern. Natürlich ist Schärfe für den ungeübten einschüchternd, aber wenn man die richtige Technik hat, dann kann auch nichts passieren. Ich bin Koch von Beruf und habe mich seit über 10 Jahren nicht mehr geschnitten, da ich sehr darauf achte immer den Krallengriff -> Klick <- richtig anzuwenden. Mit ordentlichem Krallengriff und stabiler Schneidunterlage kann ich mit einem scharfen Messer auch blind schneiden ohne mich selbst zu verletzen. Vielleicht zeigst du das deiner Frau ganz einfach mal bei Gelegenheit.

PS: Ich empfehle auch eher den Kauf zu einem Schleifstein oder einem Schleifgerät, wenn du mit deinen jetzigen Messern „theoretisch“ noch glücklich bist.

Und wenn es doch neue Messer sein sollen. Ich finde die Böker Core Reihe mit Walnussgriffen recht schön. Die gibt es auch als Set mit einem Messerblock.
 
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@Sovryn : Absolut richtig .
Und längerfristig die Bökers dann "schanzen lassen". Yeah !

@ GenussPur: Der Fred entwickelt sich !
Soll ich dir mal die Story meiner Frau und meinen mittlerweile erwachsenen Töchtern und die Entwicklung ihrer Wertschätzung für scharfe Messern erzählen ?
Parallel zum Erlernen des Krallengriffs ??
Eigentlich unfassbar...:giggle:
 
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Und wie soll ich jetzt 30 Jahre zusammenfassen ?? :ROFLMAO:

Vielleicht erstmal so:
Die "allererste" WG der Tochter im Studentenwohnheim in Salzburg 2012 und der bewundernde Blick des hübschen Mitbewohners:
"Wo hast du sooo Zwiebelschneiden gelernt ???"
Das von mir gepimpte und "erstmal geliehene" Wüsthof Classic mit 15 cm Länge hat sie damals immer mit ins Zimmer genommen und niemals "einfach so" in der WG-Küche liegen gelassen... :love:
 

Dirk_H

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Beim Horl find ich einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht in Ordnung.
Zuviel Einschränkungen beim Winkel, zuwenig Flexibilität bei den Körnungen (weil dann abartig teuer)...
Und richtig lernen tut man das Schärfen auch nicht...
Sehe ich schon auch so, aber Steine wurden weiter oben abgelehnt. Und zum Lernen: Schau in den Titel > fauler Hobbykoch.

Und auch was dann geschrieben wurde klang nicht danach, dass Interesse daran besteht es lernen zu wollen, sondern Interesse an der Version mit dem geringsten Arbeits- und Platzaufwand.
Oder kommt ihr mir jetzt gleich mit Wetzsteinen in allen Ausführungen? Und dann werde ich Messerschleifprofi (würde aber eher ne Maschine nehmen…räusper)…haha.
 

Besserbissen

Premium Mitglied gewerblich
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Ich hatte neulich bei einem externen Kochkurs zwei von diesen Blöcken:
Victorinox Swiss Modern 6-teiliges Messerset schwarz, 6.7186.63 (https://www.knivesandtools.de/de/pt/-victorinox-swiss-modern-6-teiliges-messerset-schwarz-6-7186-63.htm?gclid=Cj0KCQiA1ZGcBhCoARIsAGQ0kkqKYvnUwtfgG-qVK73pVUcKvhLLteNIZFCJIx1NKLJZ45PTVzN4dsAaAo1AEALw_wcB)

P/L passt. Solide Grundausstattung, kann zur Not sogar in die Spülmaschine, Fleischgabel ist auch dabei und noch genug Geld übrig für eine T1 zum Schärfen.