Das Victorinox Passenger
ist ein wahrer Klassiker unter den 91-mm-Offiziersmessern, der heute leider nicht mehr produziert wird.
Es nimmt einen interessanten Platz in der Geschichte von Victorinox ein, da es oft als der „kleine Bruder“ des legendären Explorer bezeichnet wird, wobei es zeitlich gesehen der Vorgänger ist.
Hier ist ein detaillierter Blick auf dieses Sammlerstück und treuen Alltagsbegleiter.
Das Profil: Was ist das Passenger?
Das Passenger ist ein dreilagiges und damit recht hosentaschentaugliches Taschenmesser.
Sein Alleinstellungsmerkmal war die Kombination aus der klassischen Lupe und dem Phillips-Schraubendreher, jedoch ohne die Schere, die man dann später beim Explorer findet.
Die Werkzeuge im Überblick
-Große Klinge
-Kleine Klinge
-Lupe (bei älteren Modellen mit grauem Kunststoff gefasst, später transparent)
-Phillips-Schraubendreher (Inline – also nach vorne gerichtet, was die Handhabung enorm erleichtert)
-Dosenöffner mit kleinem Schraubendreher
-Kapselheber mit großem Schraubendreher und Drahtabisolierer
-Stech-Bohr-Nähahle (auf der Rückseite)
-Korkenzieher (auf der Rückseite)
-Ring, Pinzette & Zahnstocher
Die Stärken:
Der Inline-Phillips-Schraubendreher
Eines der besten Werkzeuge, die Victorinox je entworfen hat. Im Gegensatz zu den Modellen, bei denen der Schraubendreher am Rücken sitzt (T-Griff), lässt sich das Passenger wie ein echter Schraubendreher halten. Man hat viel mehr Gefühl und kommt besser in tiefe Öffnungen.
Die beim Passenger verbaute Version ist noch die mit dem langen Schaft, der mehr Reichweite, beispielsweise bei versenkten Schrauben, mitbringt.
Die Lupe
Früher belächelt, heute in meinem Alltag Gold wert – sei es, um das Kleingedruckte auf Verpackungen zu lesen, einen Splitter aus dem Finger zu ziehen oder (ganz klassisch) die Neugier der Kinder zu wecken. Vom Feuer anmachen mal ganz abgesehen...
Kompaktheit vs. Funktionalität
Mit drei Lagen ist es deutlich schlanker in der Hosentasche als ein Explorer oder etwa ein SwissChamp. Wer auf die Schere verzichten kann (oder ohnehin mit dem Classic am Schlüsselbund ein zweites Tool mit Schere dabei hat), bekommt hier ein sehr fokussiertes Werkzeug-Set.
Die Schwächen:
Eben die fehlende Schere, das ist der vermutliche Hauptgrund, warum viele Nutzer letztlich zum Explorer greifen.
Da es längst eingestellt wurde, findet man es nur noch auf dem Gebrauchtmarkt (*** Gelöscht. Hinweise auf Internet-Auktions-Plattformen sind im Messerforum nicht erwünscht. ***, Foren)und das sehr selten. Die Preise für gut erhaltene Modelle sind in den letzten Jahren aufgrund des Sammlerstatus enorm gestiegen. Da greift man lieber zum Explorer, der mittlerweile aber auch mit 60€ zu Buche schlägt.
Fazit: Für wen ist es geeignet?
Das Victorinox Passenger ist das perfekte Messer für Minimalisten, die den Inline-Phillips-Schraubendreher lieben, aber ihr Messer so schmal wie möglich halten wollen. Es ist ein fantastisches old school „Urban EDC“ (Every Day Carry).
Sammler-Tipp:
Wenn du ein Modell mit der alten grauen Kunststoff-Lupe findest, greif zu! Diese Versionen sind besonders begehrt, da die Vergrößerung der alten Glaslinsen oft als hochwertiger empfunden wird als die der neueren Kunststoff-Varianten.
Ein seltener, funktionaler Klassiker, der beweist, dass weniger manchmal tatsächlich mehr ist (es sei denn, man muss dringend etwas schneiden, das keine Klinge mag – dann fehlt die Schere eben doch).
ist ein wahrer Klassiker unter den 91-mm-Offiziersmessern, der heute leider nicht mehr produziert wird.
Es nimmt einen interessanten Platz in der Geschichte von Victorinox ein, da es oft als der „kleine Bruder“ des legendären Explorer bezeichnet wird, wobei es zeitlich gesehen der Vorgänger ist.
Hier ist ein detaillierter Blick auf dieses Sammlerstück und treuen Alltagsbegleiter.
Das Profil: Was ist das Passenger?
Das Passenger ist ein dreilagiges und damit recht hosentaschentaugliches Taschenmesser.
Sein Alleinstellungsmerkmal war die Kombination aus der klassischen Lupe und dem Phillips-Schraubendreher, jedoch ohne die Schere, die man dann später beim Explorer findet.
Die Werkzeuge im Überblick
-Große Klinge
-Kleine Klinge
-Lupe (bei älteren Modellen mit grauem Kunststoff gefasst, später transparent)
-Phillips-Schraubendreher (Inline – also nach vorne gerichtet, was die Handhabung enorm erleichtert)
-Dosenöffner mit kleinem Schraubendreher
-Kapselheber mit großem Schraubendreher und Drahtabisolierer
-Stech-Bohr-Nähahle (auf der Rückseite)
-Korkenzieher (auf der Rückseite)
-Ring, Pinzette & Zahnstocher
Die Stärken:
Der Inline-Phillips-Schraubendreher
Eines der besten Werkzeuge, die Victorinox je entworfen hat. Im Gegensatz zu den Modellen, bei denen der Schraubendreher am Rücken sitzt (T-Griff), lässt sich das Passenger wie ein echter Schraubendreher halten. Man hat viel mehr Gefühl und kommt besser in tiefe Öffnungen.
Die beim Passenger verbaute Version ist noch die mit dem langen Schaft, der mehr Reichweite, beispielsweise bei versenkten Schrauben, mitbringt.
Die Lupe
Früher belächelt, heute in meinem Alltag Gold wert – sei es, um das Kleingedruckte auf Verpackungen zu lesen, einen Splitter aus dem Finger zu ziehen oder (ganz klassisch) die Neugier der Kinder zu wecken. Vom Feuer anmachen mal ganz abgesehen...
Kompaktheit vs. Funktionalität
Mit drei Lagen ist es deutlich schlanker in der Hosentasche als ein Explorer oder etwa ein SwissChamp. Wer auf die Schere verzichten kann (oder ohnehin mit dem Classic am Schlüsselbund ein zweites Tool mit Schere dabei hat), bekommt hier ein sehr fokussiertes Werkzeug-Set.
Die Schwächen:
Eben die fehlende Schere, das ist der vermutliche Hauptgrund, warum viele Nutzer letztlich zum Explorer greifen.
Da es längst eingestellt wurde, findet man es nur noch auf dem Gebrauchtmarkt (*** Gelöscht. Hinweise auf Internet-Auktions-Plattformen sind im Messerforum nicht erwünscht. ***, Foren)und das sehr selten. Die Preise für gut erhaltene Modelle sind in den letzten Jahren aufgrund des Sammlerstatus enorm gestiegen. Da greift man lieber zum Explorer, der mittlerweile aber auch mit 60€ zu Buche schlägt.
Fazit: Für wen ist es geeignet?
Das Victorinox Passenger ist das perfekte Messer für Minimalisten, die den Inline-Phillips-Schraubendreher lieben, aber ihr Messer so schmal wie möglich halten wollen. Es ist ein fantastisches old school „Urban EDC“ (Every Day Carry).
Sammler-Tipp:
Wenn du ein Modell mit der alten grauen Kunststoff-Lupe findest, greif zu! Diese Versionen sind besonders begehrt, da die Vergrößerung der alten Glaslinsen oft als hochwertiger empfunden wird als die der neueren Kunststoff-Varianten.
Ein seltener, funktionaler Klassiker, der beweist, dass weniger manchmal tatsächlich mehr ist (es sei denn, man muss dringend etwas schneiden, das keine Klinge mag – dann fehlt die Schere eben doch).