Bolos
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Ich habe insbesondere in 2025 Küchenmesser vor allem aus karbidreichen Stählen wie dem 1.2695 gemacht. Zum vorläufigen Abschluss dieser Phase habe ich mich jetzt mal am K390 versucht. Es ist nur ein sehr kleines Messer geworden, weil ich erstmal testen wollte, wie sich der Stahl bearbeiten lässt - vor allem im gehärteten Zustand. Soviel schon mal vorweg: Es ist eine Qual.
Vor dem Hintergrund bin ich froh nur so ein kleines Messer gemacht zu haben.
Ob sich dieser Stahl in der Küche lohnt, im Sinne des Verhältnisses Arbeitsaufwand zu Dauerhaftigkeit der Schärfe, habe ich persönlich so meine Zweifel, aber dies wird die Zukunft zeigen.
Nach meiner Erfahrung mit karbidreichen Stählen entwickeln diese bei Sekundärfasen unterhalb von ca. 18°/Seite recht schnell eine Mikrosäge. Diese Schärfe halten sie dann durchaus lange. Damit kann man gut schneiden, ist aber in der Küche nicht immer das, was man haben will.
Aus dieser Beobachtung heraus habe ich bei diesem Messer eine etwas andere Geometrie versuchen: Sehr dünn geschliffene Primärfase (0,17mm über Wate) mit einer eher "stumpfen" Sekundärfase (20°/Seite).
Bis jetzt funktioniert die Kombination sehr gut, aber es muss sich erst über die Zeit zeigen, ob dies eine sinnvolle Geometrie ist.
Der Griff erinnert nicht ohne Grund an einen Stift. Da man dieses Messer sinnvoll nur für filigrane Arbeiten nutzen kann, ist diese Form für mich recht angenehm, u.a. weil man so das Messer auch wie einen Stift halten kann.
Stahl: K390, 64° HRC
Gesamtlänge: 19,5 cm
Klingenlänge: 8,4 cm
Klingenhöhe: 2,4 cm
Klingenstärke Rücken max: 1,7 mm
Gewicht: 36 g
Griff: Makassar Ebenholz
Vor dem Hintergrund bin ich froh nur so ein kleines Messer gemacht zu haben.
Ob sich dieser Stahl in der Küche lohnt, im Sinne des Verhältnisses Arbeitsaufwand zu Dauerhaftigkeit der Schärfe, habe ich persönlich so meine Zweifel, aber dies wird die Zukunft zeigen.
Nach meiner Erfahrung mit karbidreichen Stählen entwickeln diese bei Sekundärfasen unterhalb von ca. 18°/Seite recht schnell eine Mikrosäge. Diese Schärfe halten sie dann durchaus lange. Damit kann man gut schneiden, ist aber in der Küche nicht immer das, was man haben will.
Aus dieser Beobachtung heraus habe ich bei diesem Messer eine etwas andere Geometrie versuchen: Sehr dünn geschliffene Primärfase (0,17mm über Wate) mit einer eher "stumpfen" Sekundärfase (20°/Seite).
Bis jetzt funktioniert die Kombination sehr gut, aber es muss sich erst über die Zeit zeigen, ob dies eine sinnvolle Geometrie ist.
Der Griff erinnert nicht ohne Grund an einen Stift. Da man dieses Messer sinnvoll nur für filigrane Arbeiten nutzen kann, ist diese Form für mich recht angenehm, u.a. weil man so das Messer auch wie einen Stift halten kann.
Stahl: K390, 64° HRC
Gesamtlänge: 19,5 cm
Klingenlänge: 8,4 cm
Klingenhöhe: 2,4 cm
Klingenstärke Rücken max: 1,7 mm
Gewicht: 36 g
Griff: Makassar Ebenholz