Thema für MB-Bachelorarbeit gesucht - ich bitte um eure Hilfe!

HöKri

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Hallo liebe Forumsmitglieder!

Ich studiere an der Technische Universität Graz Maschinenbau. Langsam aber sicher, sollte ich mir Gedanken um meine Bachelorarbeit machen (nähere Infos dazu weiter unten). Da ich hobbymäßig gerne Messer schmiede und zudem noch nebenbei am Institut für Werkstoffkunde arbeite (welch tolle Kombination ;) ), würde ich gerne ein diesbezügliches Thema bei meiner Bachelorarbeit behandeln.

Ich dachte dabei z.B. an spezielle Gefügeuntersuchungen (metallographisch) in Kombination mit diversen Härteverfahren und unterschiedlichen Werkstoffen.

Und jetzt seit Ihr gefragt: Welche Themen rund um Messer, Stahl, Gefüge, Wärmebehandlung etc. würden euch so einfallen? Ich weiß, dass mein Anliegen ziemlich allgemein ist, aber ich bin für jeden Input dankbar.

Ich freue mich auf eure Ideen und Rückmeldungen!

Schöne Grüße, HöKri


ps.: Eine Bachelorarbeit ist eine schriftliche Zwischenarbeit während des Studiums mit praktischem Hintergrund. Sie sollte jedoch schon "wissenschaftlichen" Charakter haben. Der Stundenumfang beträgt ca. 160 Stunden. Die Arbeit selbst soll gebunden ca. 30-40 Seiten haben.
 
AW: Bacherlorarbeit gesucht - ich bitte um eure Hilfe!

"Gefügeveränderungen einfacher Kohlenstoffstähle durch Doppelhärten" könnte ein interessantes Thema sein.
Frdl.Grüße U. Gerfin
 
Danke für deinen Vorschlag! Wo liegt dabei das Hauptaugenmerk bzw. welche Ergebnisse sind zu mögl. zu erwarten?

Schöne Grüße,
HöKri
 
Durch das Doppelhärten wird das Gefüge verfeinert-wenn es nicht schon ohnehin in Ordnung war.
Es ist sicher eine wirksame Methode, die Fehler früherer Behandlungsschritte auszugleichen.
Es gibt einen weiteren Aspekt, der untersucht werden könnte:
Beim ersten Härten sind die Karbide ganz oder teilweise gelöst. Beim Anlassen und Erhitzen zur zweiten Härtung scheiden sie sich wieder aus.
Wie sieht es mit der erneuten Lösung im Austenit aus ?.

Freundliche Grüße

U. Gerfin
 
Hallo,

mir fällt da spontan das Tiefkühlen ein, also: Macht es einen Unterschied, ob man auf Trockeneistemp. oder mit fl. Stickstoff kühlt? Wie zeitnah nach dem Härten muss die Kühlung erfolgen o.ä..
Einige Quellen haben ja von ganz erheblichen Leistungssteigerungen berichtet, aber auch hier im Forum gingen die Meinungen recht auseinander.

Gruß,
Daniel
 
Titanlegierungen im direkten Vergleich bezüglich Härte, Zähigkeit und Schnitthaltigkeit mit Stahllegierungen.

Gruß
 
Hallo!

Erstmal Danke für eure interessanten Vorschläge!

@ haasi: Ich glaube, dass dieser Aspekt vorallem von der Martensit-Finisch-Temperatur des jeweiligen Stahls abhängt, allerdings könnte die Abkühlgeschwindigkeit (mit flüssigen Stickstoff schneller? - Thermodynamik ist nicht ganz meines ;) ) eine wesentliche Rolle spielen. Ich denke, dass das ZTU darüber auch wichtige Infos liefert...
Aja, was meinst du mit "Leistungssteigerung"? Härte? Schnitthaltigkeit?

Schöne Grüße,
HöKri
 
Hallo Student,
willkommen im Club.
Vorschlag:
- verschiedene Härteverfahren für eine Meserklinge
- härten im Öl
- härten im Salz bei 200°C
- klassische warmbadhärtung, bei 300°C und Luftabkühlung
-Bainithärtung (als Kontrast)
dazu Gefüge Bilder , Härtemessung auf dr Schneide (HV)
noch ausbaufähig mit dem Papierschnittest als Qualitätsmerkmal
Kontaktiere mich wenns interessant erscheint, ist ausbaufähig.
gruss fritz
 
Hmm keine leichte geschichte. Im Endeffekt wirst du ja sicher mit deinem prof oder seinem assi was ausmachen müssen, schließlich wollen/können die ja auch nicht alles durchgehen lassen, wozu du gerade lust hast.
Trozdem hier noch ein bisschen input.

Wenn sich das Institut auch mit nicht-metallischen Werkstoffen beschäftigt, wäre doch was mit keramischem Schneidwerkzeug auch drin. Oder "gehiptes" Material, da kannst du als Maschbauer dann auch nicht nur den werkstoffkundlichen aspekt beleuchten, sondern auch verschiedene Produktionsprozesse oder bestimmte Problemstellungen wie sie in der Industrie auftreten angehen.
 
Hallo Leute!

Danke für eure zahlreichen Vorschläge.
Leider hab ich erfahren, dass von Seiten unseres Dekans Richtlinien für Bachelor Arbeiten herausgegeben wurden. Demnach müssen BA-Arbeiten einen konstruktiven Anteil von mindestens 40% aufweisen. Somit sind reine metallurgische Themen leider dahin...
Früher oder später (wohl eher später...) wird wohl das thema Diplomarbeit auf mich zukommen und dann werd ich einen neuen Angriff starten :hehe:

Liebe Grüße aus der Steiermark,

HöKri
 
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