Bark River in Problemen?

Leute, ganz ehrlich: Thema verfehlt, setzen, sechs.

Wenn Du hier so freundlich aufschlägst, will ich mal den Rotstift zücken und Dein Nachsitzen konstruktiv unterstützen:

Wir als Kunden haben viel mehr Geld für diese Messer ausgegeben, als wir es für vergleichbare Chinamesser jemals getan hätten

Mit „Wir“ meinst Du Dich, weil ich bin zwar BRK Kunde, aber nicht Deiner Meinung. Ein „Chinamesser“ ist es auch nicht, es ist ein Bark River Knive mit einem chinesischen Stahl.

Wir können uns bei keinem einzigen Bark River (auch nicht bei den alten A2-Modellen) mehr sicher sein, ob der angegebene Stahl überhaupt stimmt.

Eine persönliche Empfindung von Dir, dafür gibt‘s zur Stunde keinen validen Hinweis. Andererseits, läßt sich Majestix aus Furcht, der Himmel könne ihm auf den Kopf fallen, stets auf dem Schild tragen, unter den er dann kriechen will.

Ich bin überzeugt, dass es unter den Messermachern noch andere gibt, die sich ähnlicher Praktiken bedienen

Das sind die Zeugen Jehovas auch. Vielleicht mal mit denen in Verbindung setzen?

Ich bin mit meinem uralten Bravo-1 zwar super zufrieden, aber nach allem, was jetzt rausgekommen ist, würde ich kein Bark River mehr für mehr als einen Fuffi kaufen – weder neu noch gebraucht.

Wie kannst Du damit zufrieden sein, wenn es doch bei allen, auch alten, absolut keine Gewissheit über den Stahl gibt?

Mund verbieten machen wir hier nicht - unterhaltsame Antworten musst Du aber schon aushalten..

grüsse, pebe
 
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Weil ich es seit fast 15 Jahre benutze, ich bin kein Sammler.

Es geht um die fehlende Logik.

Ein chinesisches Derivat ist kein Dosenblech, sondern in der Regel ein Stahl, der in Bezug auf den angedachten Zweck ähnliche Eigenschaften aufweist.

Das wird in der Praxis nur im Ausnahmefall einen erkennbaren Unterschied machen. Ergo kannst Du nicht sicher sein, ob Du nicht doch einen tauglichen Chinastahl an Deinem Barkie hast.

grüsse, pebe
 
Es geht um die fehlende Logik.

Ein chinesisches Derivat ist kein Dosenblech, sondern in der Regel ein Stahl, der in Bezug auf den angedachten Zweck ähnliche Eigenschaften aufweist.

Das wird in der Praxis nur im Ausnahmefall einen erkennbaren Unterschied machen. Ergo kannst Du nicht sicher sein, ob Du nicht doch einen tauglichen Chinastahl an Deinem Barkie hast.

grüsse, pebe

Ich bekomme mein Geld dafür nicht zurück, oder? Es ist ein gutes Messer, also benutze ich es – das hat doch nichts mit dem Thema zu tun. Ich würde es allerdings nicht wieder kaufen. Der Markt ist groß und ich bezahle in der Regel einen Aufpreis für gute Qualität, die unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und in Ländern hergestellt wird, mit deren politischem System ich einverstanden bin.
 
Doch, genau darum geht es. Sollen wir lieber alles unter den Tisch kehren und uns zufrieden zurücklehnen, wenn wir betrogen wurden?
 
Es geht darum, dass persönliche Enttäuschung nicht in einen öffentlichen Furor ausartet. 😉
Persönliche Enttäuschung legitimiert dazu, in Social Media Unbelegtes als Faktum darzustellen, das weißt du doch. 😉

Der Betrug liegt auf dem Tisch, für jeden deutlich sichtbar und wird so exzessiv bearbeitet, wie ich es in unserem Hobby noch nicht erlebt habe.
Nur der Umfang ist bisweilen noch nicht aufgeklärt, auch wenn einige sich bereits ein abschließendes Urteil gebildet zu haben scheinen.
 
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Doch, genau darum geht es. Sollen wir lieber alles unter den Tisch kehren und uns zufrieden zurücklehnen, wenn wir betrogen wurden?
Ich würde da sehr vorsichtig sein, es sei denn Du hast Beweise!
Es gilt immer noch das Prinzip der Unschuldsvermutung.
Ist es so schwer die Fakten abzuwarten?
 
Was für eine traurige Geschichte...
Ich habe enige Barkies aus alten Zeiten, eins war über die Jahre kostenfrei nach einem dent zur Nachbesserung.
Und erst im letzten Jahr, habe ich von Abigail Stewart noch 2 Mal kostenfrei Ersatzteile/ Hülsen & Schrauben für alte Bark River Necker geschickt bekommen.
Das Business wie sie es geführt haben, hatte in der heutigen Zeit leider so keine Chance mehr.
Die globale Lage, Stahlpreise in den Staaten, verrückte Weltwirtschaft,ich kann den Mann irgendwie sogar verstehen... wahrscheinlich war da die Hoffnung,mit diesen kleinen Serien noch ein wenig heraus zu holen,und sich nochmal zu fangen.
Nun hat es nicht funktioniert, aber er steht gerade und offen dahinter.
Empfinde ich als anständig,niemand ist frei von Fehlern.
Für mich schmälert das auch nicht die alte Qualität.Obgleich es mir leid tut, dass eine für mich zumindest legendäre Messerschmiede so ihr Ende findet.
 
Ein chinesisches Derivat ist kein Dosenblech, sondern in der Regel ein Stahl, der in Bezug auf den angedachten Zweck ähnliche Eigenschaften aufweist.

Das wird in der Praxis nur im Ausnahmefall einen erkennbaren Unterschied machen.
seh ich anders. dosenblech ist sehr übertrieben, aber wie schon geschrieben: selbst bekannte Stähle performen bei mir schlechter, wenn sie aus china kommen. evtl. härten die auch weicher, kommt aber aufs gleiche raus.

Beispiel: das MKIII von den Naturenssöhnen designt und von Böker plus gefertigt. 12c27, aber weich wie sonstwas, glaubt man den Reviews. Deutet für mich dann eben genau auf Chinafertigung.
 
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Ich würde da sehr vorsichtig sein, es sei denn Du hast Beweise!
Es gilt immer noch das Prinzip der Unschuldsvermutung.
Ist es so schwer die Fakten abzuwarten?

Ich befürchte, du hast die aktuellen News noch nicht ganz mitbekommen: Das ist keine Spekulation mehr. Der Betrug wurde inzwischen sowohl vom Firmeninhaber Mike Stewart als auch von seinem Sohn Jim und weiteren Mitarbeitern öffentlich zugegeben.

Bark River Knives hat offiziell den Betrieb eingestellt, nachdem rauskam, dass sie billigen China-Stahl (offenbar 8Cr13MoV) als hochwertigen US-amerikanischen CPM-154 deklariert und verkauft haben. Dass jetzt versucht wird, das als 'kurzzeitige Notlösung' darzustellen, ändert nichts an der kriminellen Energie, die dahintersteckt. Wer einmal so systematisch lügt, hat jedes Vertrauen verspielt.
 
und ich glaube, Du weißt nicht was Du schreibst:

Fakt ist:

1. Wir als Kunden haben viel mehr Geld für diese Messer ausgegeben, als wir es für vergleichbare Chinamesser jemals getan hätten.

2. Wir können uns bei keinem einzigen Bark River (auch nicht bei den alten A2-Modellen) mehr sicher sein, ob der angegebene Stahl überhaupt stimmt.

Der Punkt 2. ist kein Fakt, sondern höchstens Deine Vermutung und bisher überhaupt nicht bewiesen. Vielleicht liest Du erst einmal den kompletten Thread, bevor Du Dich hier aufplusterst!

Deine aktuellen News kannst Du hier schon nachlesen:
Bark River in Problemen? (https://messerforum.net/threads/bark-river-in-problemen.153104/post-1224203)
Da wird aber auch die Aussage getroffen, dass Magnacut Messer nicht betroffen seien. Das wird noch zu beweisen sein aber ist eben kein Fakt.
 
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Lies bitte noch einmal genau nach. Wenn du das tust, wirst du sicher einsehen, dass du derjenige bist, der hier nicht gründlich gelesen hat.

Wenn du mir an dieser Stelle nicht zustimmst, heißt das im Umkehrschluss: Du vertraust Mike Stewart blind und nimmst seine Einlassungen als unumstößliche Fakten hin.
 
Genau so. Nachweise über Bord, es gilt die Klageschrift als Urteilstenor. Wozu überhaupt noch irgendetwas prüfen.
 
Ich glaube langsam, ich bin hier im Kindergarten. Du behauptest, es sei kein Fakt, dass wir uns nicht sicher sein können. Und im selben Atemzug sagst Du selbst, dass noch nichts bewiesen ist.

Genau das ist doch der Punkt: Solange es keine Beweise für die Echtheit der restlichen Produktpalette gibt, ist die logische Konsequenz eben absolute Unsicherheit. Wer das nicht versteht, will es nicht verstehen. Ich werde es nicht noch einmal erklären.
 
Bis jetzt ist gar nix bewiesen. Überhaupt nix.

Stand heute gibt es eine Aussage von Mike Stewart, dass für 4 oder 5 Nebenprodukte statt CP 154 einen vergleichbaren chineschischer Stahl benutzt hat und dies für eine kurze Zeit gegen Ende des letzten Jahres.

Dann gibt es gefühlt 10.000 Social Media Meldungen von angeblichen Mitarbeitern, ehemaligen Mitarbeitern und solchen, die sich als Mitarbeiter fühlen oder gerne Mitarbeiter geworden wären oder nicht Mitarbeiter bleiben durften, als auch deren Freunde, Frisöre und sonstige Freimaurer - verbunden mit einer Ansammlung der üblichen Anschuldigungen, die in einem solchen Fall maximal umfänglich passieren.

Es wird wohl eine Untersuchung von Amts wegen geben, insofern sollte man die Geduld aufbringen und abwarten, ob sich eine Geldstrafe, Knast oder elektrischer Stuhl daraus ergibt.

grüsse, pebe
 
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absolute Unsicherheit
Unsicherheit ist für den Menschen eine immanente Eigenschaft der Dinge, die er selbst nicht abschließend prüfen kann.
Daraus ein Faktum zu konstruieren, zielt letztlich nur auf eine tendenziöse Darstellung ab. Und genau darauf war die Kritik hier gerichtet.

Ich könnte auch Folgendes schreiben und es wäre unwiderlegbar, im Hinblick auf einen Erkenntnisgewinn bliebe es dennoch nicht mehr als eine persönliche Wertung:

"Fakt ist: Wir können uns bei keinem unserer Messer sicher sein, die wir nicht eigenhändig nach wissenschaftlichen Standards entsprechend getestet haben, dass die Stahlangabe korrekt ist."
 
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