Berichte PA Inova T4

dyas-segler

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Moin, Moin,
in meinem langen Campwochenende hatte ausreichend Gelegenheit die Inova in langen dunklen Nächten zu testen.

Zuerst: die Lampe kommt gut verarbeitet mit wertigem und sicheren Griffgefühl aus der Schachtel. Der ganze beigepackte Steckerkram macht sicherlich Sinn, ich brauchte lediglich die normale Netzfunktion.

Die Leistungsregelung via Taster high, mid, low mittels aufeinander folgendem Tastendruck gelingt mir persönlich besser, wie die Regelung über gedrückt gehaltenem Schalter. Eine Regelung wie bei der Tk 10 mittels Drehring ist aber immer noch unübertroffen in der Bedienung.

In den nächtlichen Wald zaubert die Inova ein weisses aber angenehmes Licht mit einer ausgeglichenen Mischung aus throw und flood. Die Topleistung von ca 230 Lumen ist heute ja Durchschnitt, von einer Lampe die deutlich größer daherkommt wie beispielweise die Tk10, erwartet man sich eigentlich mehr, wobei man mehr eigentlich nur selten braucht.

Aufgeladen habe ich sie 2mal, als sie ankam und bevor sie weiterging.
Das einlegen ins Ladeteil mit zusätzlicher Arretierung geht gut mit guter Haltekraft. Die Akkuleistung war für mich eigentlich ausreichend, das hat jedoch sicherlich auch damit zu tun, das mich die Tk10, 2 sunwayman und eine Quark begleitet haben.
Da kommt für mich jedoch ein Problem mit der Lampe zu Tage, wenn man ohne Stromanschluss und Auto unterwegs ist, bleibt die Lampe dunkel, wenn der Akku leer ist.

Von daher ist die Inova sicher eine gute Empfehlung für eine stationäre Nutzung, durch die Möglichkeit das Autonetz mit zu nutzen, kann ich mir daher vieles vorstellen: Wochendhäuschen, Gartenlaube, Jagdhaus oder Ansitz, mit dem Bordnetz, Wohnmobil, Boot oder auch Baustellenfahrzeug, Krankenwagen, Polizei oder THW.
Momentan habe ich nichts von alledem, deshalb wechsele ich halt noch Batterien oder Akkus.

Für alle oben angesprochenen Fälle ist die Inova ganz sicher eine gute Wahl, ausreichend Licht mit leichter Regelung, gute Handlage mit Schalter am Griff (gefällt mir eigentlich besser wie die Endkappenschaltung), offensichtlich gute Akkulaufleistung, sichere Unterbringung im Ladeteil.

Sollte sich irgendwann mein Traum von einem Folkeboot, am besten an der Schlei, erfüllen:steirer:, schraube ich mir vielleicht eine Inova in die Navi- Ecke.
Abschliessend, ich kann keine Fotos liefern, da meine Digiknipse in den unendlichen Weiten der Kinderzimmer meiner 3 Töchter verschwunden ist. Bei einem Alter von 15- 19 Jahren kann man manche Eigentumsverhältnisse nur mit Polizeieinsatz durchsetzen. Ich warte lieber meinen Geburtstag ab und wünsche mir eine Olympus EP1.

Danke für den PA und meldet euch doch noch an, sind ja noch Plätze frei, das Lämpchen macht schon mal Freude.
Grüße dyas-segler
 
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virus3

Museums-Kurator
Hallo,
hier meine Eindrücke von der Inova T4.

Ich empfand die Lampe als sehr gut verarbeitet, recht griffig und von der Größe noch angenehm. Beim ablegen gerät sie leicht ins rollen, da sie keinerlei Kanten oder ähnliches aufweist.

Sehr gut hat mir der Schalter am Kopf gefallen. Endlich mal da, wo man hingreift. Leider bin ich mit der Tastung, bzw. mit der zeitlichen Abstimmung nicht zurecht gekommen. Es ist wohl von der Zeitdauer von der letzten Betätigung an abhängig, ob ausgeschaltet oder der Modus gewechselt wird. Ich konnte davon ausgehen, dass ich immer das gerade nicht gewünschte erreiche... :irre:

Die Lichtausbeute war sehr gut. Der Strahl hat einen recht großen inneren Ring und darum einen weit streuenden, beide mit klar abgegrenzten Rändern.
Mit meinen Vergleichslampen Fenix L1D und JETBeam Jet-I Pro EX 3.0 R2 konnte man sehr schön die Steigerung des Outputs sehen, bei dem die Inova natürlich am Besten abgeschnitten hat.

Das Konzept mit der Akkuladestation passt nicht zu meinen Anforderungen, dafür ist meine Nutzung nicht regelmäßig genug und ich muß für andere Geräte ebenfalls Akkus laden.
Aber ich könnte mir durchaus Anwendungsgebiete dafür vorstellen.

Das Zubehör fällt sehr reichlich aus. Gerade das Kabel für die 12 V Autosteckdose ist interessant. Wobei die Nutzung für die unterschiedlichen Steckdosen Adapter eher beschränkt ist, da der Lader ja doch wohl eher für stationären Einsatz gedacht ist. Furchtbar stabil scheinen sie auch nicht zu sein, immerhin musste pitter mir einen Ersatz für den bereits defekten deutschen Adapter nachschicken...

Wem das Akkuladekonzept passt, erhält eine sehr ordentlich verarbeitete Lampe mit großzügiger Lichtausbeute.

Danke für die Testmöglichkeit.

Gruß Th.

Hier noch ein paar Bilder:
 

chaos_66

Mitglied
Hallo,

erstmals herzlichen Dank an alle, die den Passaround ermöglicht haben.

Ich habe einige, auch etwas hochwertigere Lampen zu Hause. Auch die eine oder andere LED wurde bereits verbrezelt. Trotzdem bin sicherlich Taschenlampen-Laie und gehöre in die Gruppe der Leute, die gute Lampen zu schätzen wissen, ohne dass sie versehen (müssen), wie dass ganze funktioniert (irgendwo Schalter, vorne Licht).

Daher mein subjektiver Eindruck der Inova T4:

Optik/Design:
Die T4 ist die längest Taschenlampe (ca. 20 cm), die ich seit langem in die Finger hatte und sicherlich für mich nicht als Büro-EDC geeignet.
Wenn ich aber täglich eine ordentliche Taschenlampe benötigen würde, kann ich mir die T4 in einem brauchbaren Holster ganz gut vorstellen.
In der Hand füllt sich die Inova sehr angenehm an.
Auch das Gewicht ist im Vergleich zu meinen üblichen Taschenlampen (1 x AAA, 1 x AA oder 1 x CR123) relativ hoch, aber im Gebrauch nicht unangenehm.
Die Schalterposition (unterhalb des Lampenkopfes) habe ich als sehr angenehm empfunden.
Zur Not lässt sich die Taschenlampe als Meinungsverstärker einsetzen, wobei eine 4D-Maglite sicherlich besser hierfür geeignet ist.
Einen Gürtelclip habe ich nicht vermisst und macht bei der Größe auch keinen Sinn.
Allerdings fände ich eine „Wegrollsicherung“ schon notwendig.

User-Interface:
Mehrere Helligkeitsstufen sind für mich bei den aktuellen Taschenlampen Pflicht, da ich in der Regel relativ wenig Licht (im Zimmer) benötige und mir der maximale Output zu hell ist.
Die T4 startet immer auf high und merkt sich zum Glück nicht die letzte Einstellung. Durch sofortiges erneutet Klicken kommt man in die mittlere und anschließend in die niedrige Stufe. Ein erneuter Wechsel ist nach kurzer Laufzeit erst wieder nach dem Ausschalten möglich. Die Helligkeit muss also nach dem Einschalten gewählt werden.
Die Abstufungen sind deutlich wahrnehmbar und meiner Meinung nach ganz ok. Der eine oder andere wünscht sich vielleicht ein dunkleres Low, aber das ist immer Geschmackssache.
Durch Doppelklick gelangt man in den für mich unnötigen Stobe-Modus, den ich allerdings als nicht besonders „unangenehm“ empfunden habe und dessen Sinn daher noch mehr in Frage gestellt wird.
Ich denke, dass es sicherlich wesentlich schlechtere Bedienungskonzepte gibt.

Taster/Clicky:
Der Schalter ist sehr angenehm mit klarem Druckpunkt. Das Klicken hat in der Regel (mit Ausnahme des Doppelklick für Strobe) immer funktioniert.

Beam:
Da die Lampe sicherlich nicht für den Nahbereich konzipiert ist, finde ich den Beam ganz gelungen: Deutlicher Spot für die Reichweite mit ausreichend Spill.

Ladegerät/Akku:
Die Lampe wird mit einem Ladegerät, dass mit verschiedenen „Steckern“ für den Weltreisenden ausgeliefert. Das finde ich ganz nett, aber nicht zwingend notwendig, da man sich für die Reise im Normalfall sowieso einen Adapter besorgt.
Die Ladestation und das Netzteil erscheint mir nicht ganz so solide wie die Lampe zu sein. Den normalen Alltagsbetrieb werden sie aber sicherlich aushalten.
Leider konnte ich mangels entsprechenden Equipment und Fachkenntnis nicht testen, ob das Ladegerät optimal (insbesondere wenn die Lampe dauerhaft in der in der Ladestation ist) arbeitet.
Der Akku scheint eine Spezialanfertigung zu sein, da Plus- und Minuskontakt auf einer Seite sind. Ein „normaler“ 18650 wäre mir hier lieber.

Bilder:
Da schon sehr viele Bilder vorhanden sind, zeige ich nur die T4 im Vergleich zu anderen Lampen (Jetbeam Jet III (18650), Nitecore D10 (AA) und Liteflux (AAA) und den Akku (mit einem normalen 18650)

Fazit:
Für jemanden, der täglich eine weitreichende Taschenlampe benötigt, ist die Inova T4 sicherlich eine interessante Alternative.

Heinz
 

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JoSch

Mitglied
Hallo alle beisammen.

Danke , dass ich noch mitmachen durfte.
Es ist mein erster PA Bericht, ich hoffe ich mache alles richtig.

Die Lampe kommt samt Lader und macht einen wertigen Eindruck.

Das Äussere
Sie ist zwar grösser als die üblichen Verdächtigen, aber nicht unhandlich.
Im Gegenteil, mir lag sie sehr angenehm und sicher in der Hand.
Die Oberfläche ist nicht scharfkantig und auch nicht zu glatt, die Struktur am Griff macht sie sehr griffig.
Clip hat sie keinen. Da sie so schön rund ist rollt sie gerne mal weg.
Tailstand klappt, allerdings hat sie bei der Länge einen hohen Schwerpunkt und steht deswegen natürlich nicht bombensicher.
Die Grösse ist für EDC natürlich nicht geeignet, dafür passt das gute Stück wunderbar in die Zollstocktasche meiner Kempel Jeans und ausserdem in die Innentasche der Beintasche der alten BW-Hosen.


Der Schalter
Geschalten wird die Lampe mit einem Taster, der am Kopf sitzt.
Nicht zu weit aussen, nicht zu weit innen.
Hatte keine Probleme den Taster zu finden.
Was ich sehr schätze ist die Geräuscharmut, dh. es klickt nicht beim Schalten.

Das UI
Es ist wie mit allem, wenn man weiss wie es geht ist alles in Ordnung.
Wenn man es nicht weiss, kommt man zwar auch dahin wo man will, weiss aber nicht wirklich warum.
Leuchtet die Lampe einmal und man will weniger Licht, so muss man sie erst aus und wieder einschalten um dann schnell runter zu schalten.Der Start auf High macht diese Lampe definitiv zu einer Lampe für draussen.

Der Lichtauswurf
Raus kommt ne ganz nette Menge an Licht.
Als Vergleichslampe hatte ich die Fenix LD40 dabei.
Die hat zwar mehr Lumen ist aber die Lampe die der am nächsten kommt.
Auf High:
Das Licht der Inova ist kälter und der Spot ist kleiner und auch nicht so hell. Aber unwesentlich, meines Erachtens.
Die Abstufung der Leuchtstärken ist zufriedenstellend. Das Low reicht locker zum Zimmer erhellen.

Die Accessoires
Den Akku kriegt man nicht an der Tanke, deswegen wird ein Ladegerät mitgeliefert. Was mir sehr zusagt ist das ein KFZ Adapter zur Erstaustattung gehört.
Ganz klar, der Akku schränkt das Anwendungsgebiet ein, das Ladegerät macht die Bedienung aber einfacher, oder mit anderen Worten: erspart den Akkuwechsel, was natürlich auch Fehler minimiert.
Sollte man doch mal am Akku was machen müssen, kann er durch falsches Einsetzen in die Lampe nicht zu Schaden kommen.
Wenn ich nicht gerade beim Umstieg von AA auf 18650 wäre, wären solche Zellen ganz interessant für mich.

Von Leuchtaufsätzen weiss ich nichts.
Holster sind dafür bestimmt verfügbar, vertreibt doch NiteIze diese Lampe. Ich hab meinen Multiholster leider nicht gefunden um es auszuprobieren. Bin aber zuversichtlich, dass es passt.


Mein Fazit:

Eine Taschenlampe für draussen, die sehr handlich ist und mit dem Ladegerät sehr gut für stationäre Anwendungen wie Haus oder auch im Fahrzeug geeignet ist.

Als Anwendungsgebiete kann ich mir Werksschutz oder Rettungsdienst sehr gut vorstellen.




Gruss