Böker Försternicker- Empfehlenswert oder eher nicht?

Schattenklinge

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Hallo zusammen,
Ich bin momentan fasziniert von klassischen Jagdmessern, deswegen überlege ich momentan mir den Böker Försternicker zu kaufen. Daher meine Fragen an euch:
-Besitzt jemand dieses Messer?
- Wie schlägt es sich im Einsatz? (Sowohl Jagd als auch andere Outdoor Aktivitäten)
- Böker oder doch eher Puma Jagdnicker?
- ist das Messer insgesamt empfehlenswert oder eher nicht?
Freue mich auf eure Erfahrungsberichte.
Danke und Gruß Schattenklinge
 
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Ich habe zwei ähnliche Messer, sind beide aber nicht von Böker oder Puma.

Die Klingenform des Böker Försternicker's ist für einen Nicker eher ungewöhnlich,
jedoch gibt es diese Form schon seit ~1950 und wurde früher auch als Ausführung "nach Frevert" bezeichnet.

Als Nicker habe ich es aber noch nicht eingesetzt.
Eignet sich gut als Brotzeitmesser und Outdoormesser.
Das speziell das Böker (aber auch das Puma) hatte ich schon einige male in der Hand.
Es ist aufgrund der Beschläge kein leichtes Messer, liegt sehr gut in der Hand und ist aber grifflastig (was nicht schlecht seien muß)
Der Erl ist voll ausgeführt, da sollte also nichts passieren.
Der Böhler N690 Stahl beim Böker ist höherwertiger als z.B. den 1.4116 von Puma.
Ob man den Unterschied jedoch bemerkt wenn man in der Woche nicht ein paar Stück Wild aufbricht wage ich jedoch zu bezweifeln.

Beim Puma z.B. PUMA jagdnicker, FAOS-Edition "Rehwild"
nervt mich der doch recht extreme Recurve/Overgrind vor dem Ricasso.
Es gibt bei Puma aber auch leichtere Varianten ohne Bolster, die weniger Grifflastig sind.
Was ich gut finde ist das Puma anscheinend auch eine (von mir bevorzugte) Köcherscheide im Programm hat.
Die normale Steckscheide funktioniert allerdings auch.
 
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