Das ist natürlich richtig. Aber die Culilux-Messer richten sich schon eher an Hobbyköche und Einsteiger, die vielleicht nicht selber schärfen oder es zumindest bisher nicht getan haben, erst Recht Käufer von Kyotos postspiegelartikel. Und eine saubere Mikrofase ist freihändig für Anfänger auch gar nicht so einfach, da man nicht z. B. mit der Eddingmethode ohne weiteres seinen Schleifwinkel überprüfen kann.
Ich stimme Herrn Gordner durchaus zu, dass die Mikrofase für bewusste Nutzer allenfalls optional ist. Ich weiß aber nicht, ob bewusste Nutzer die große Menge der Käufer von Culiluxmessern ausmachen. Selbst hier im Forum schärfen viele, sehr erfahrene Nutzer auf höhere Winkel im Wissen, dass der Performancegewinn oft den Preis an Schneidkantenstabilität nicht ausgleicht.
Aber ich muss zum Glück auch niemandem Dinge verkaufen, ich bin Produktentwickler. Die bei Culilux werden aus betriebswirtschaftlicher Sicht schon wissen, was sie tun. Die beiden Besserbissen-Kyotos, die ich (an Nichtmessermenschen) verschenkt habe, haben jedenfalls eine Mikrofase von mir bekommen