Empfehlung für Brot-Schneidbrett

NineFinger

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Hallo zusammen,

seit ich ein tolles Brotmesser oder fast schon Brotschwert besitze, regt sich immer mehr der Wunsch nach einem entsprechenden Schneidbrett.

Meine Fragen an Euch:
Was nutzt ihr für Schneidbretter, um regelmäßig Brot zu schneiden (natürlich solltet ihr damit auch zufrieden sein 😅)?

Mir geht es insbesondere darum, ob z.B. die Variante mit einzelnen Streben und ggf. Krumenfang darunter sinnvoll ist. Oder hat das im Vergleich zum "Standardbrett" gar keine großen Vorteile?
Und natürlich auch mit welcher Größe man gut zurecht kommt. Klar, je größer desto besser aber der Platz in der Küche ist halt doch beschränkt.

Tipps zur Auswahl sind gerne gesehen. Ich habe bspw. Brotschneidebretter gesehen, bei denen die Streben längs zur Schneiderichtung laufen, bei anderen quer zur Schneiderichtung. Gibts Erfahrungen, was mehr Sinn macht?

Ich würde mich über einen Erfahrungsaustausch freuen.


Grüße NineFinger

P.S. die Suche hat mir keine guten Ergebnisse gebracht, vielleicht kennt auch jemand einen alten Thread dazu?
 
Ich habe da Teakholzbrtter in Rund im einsatz, die sind schon 30 Jahre alt. Als Brotmesser habe ich ein Hamburger und ein Wellenschliff von DICK in verwendeung.
 
mit einzelnen Streben und ggf. Krumenfang darunter sinnvoll ist
Sowas habe ich schon im Supermarkt gesehen. Aber ein scharfes Brotmesser krümelt so stark, dass eine Auffangschale notwendig ist?
Also bei mir nicht. Brotmesser ist Wüsthof Doppelschneide auf billigem Kunststoffbrett bei selbstgebackenem Brot. Schneidest Du Knäckebrot?
 
Sowas habe ich schon im Supermarkt gesehen.
[...]
Schneidest Du Knäckebrot?

Es bieten auch regionale Schreiner sowas an. In Hotels habe ich es schon öfter erlebt.

Nein Knäckebrot nicht. 😅
Aber durchaus mal knackiges Baguette oder ein Bauernbrot mit ordentlicher Kruste. - Allerdings noch nie mit meinem neuen Messe. Da habe ich noch wenig Erfahrung bzgl. dem Krümeln.

Grüße NineFinger
 
Ich habe ein Brett mit Streben (keine Auffangschale) von Holz-Liebling. Gibt es mit verschiedenen Massivhölzern, optional als Stirnholz und auch in verschiedenen Größen und Dicken.
Qualität ist super, aber natürlich setzt das Brotmesser dem Brett mehr zu als ein normales Messer. Ob es dann für einen selbst den Preis wert ist, muss man für sich entscheiden. Relativiert wird es dadurch, dass ich es beidseitig nutze und damit zum Brotbrett noch ein normales Schneidebrett dazukommt.
 
ich würde mich @Valentinian II anschließen und für ein günstiges, schnödes Brett plädieren. Wellenschliff setzt dem Brett stark zu und die "Gitterbretter" werden besonders stark angegriffen (an der den Kanten).
Rösche, splittrige Kruste ist ein Qualitätsmerkmal und geht leider schnell verloren wenn das Brot älter wird, die Sauerei ist es mir aber wert und würde deshalb keine Brote mit eher ledriger Kruste bevorzugen. (Ich hoffe @Pietje fühlt sich nicht angegriffen :D)
Auch mit frisch geschärftem Wellenschliff gibt's Splitter.
Einfach mit dem Handballen wegwischen.
 
Hab auch ein relativ einfaches und dickes Brett. Leidet bei dem großen Güde auch ziemlich. Wenn es dann mal total unansehnlich wird, kann man es auch mal abhobeln und überschleifen.
 
(Ich hoffe @Pietje fühlt sich nicht angegriffen :D)
Ehrlich, komme ich zornig rüber??
Nein, ich fühle mich natürlich nicht angegriffen.
Aber wir schneiden auch Kaufbaguette und haben hin und wieder krosse Kruste auf dem Brot.
Die Doppelschneide von Wüsthof ist wirklich gut und das Messer rutscht nicht ab.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir verwenden ein billiges, rundes und relativ leichtes Holzbrett. Ich würde nichts Teures empfehlen und sehe auch den Vorteil von Gittern nicht. Brotkrümel auf dem Brett kann man einfach in den Mülleimer abstreifen. Und Krümel, die weiter weg spritzen, sammelt man einfach mit der Hand auf und schiebt sie von der Arbeitsplatte auf das Brett. Das geht einfacher und schneller als mit einem zweiteiligen Gitterbrett.
 
Hallo @NineFinger

Da bei mir der Platz in der Küche auch beschränkt ist, habe ich mir beim Schreiner eins auf Maß machen lassen.

Eiche Stirnholz 30x25x3cm 110€.

Schneide schon 5 Jahre täglich darauf und bin immer noch zufrieden.

Brotmesser.jpg


Gruß Jürgen
 
Ehrlich, komme ich zornig rüber??
Nein, ich fühle mich natürlich nicht angegriffen.
Aber wir schneiden auch Kaufbaguette und haben hin und wieder krosse Kruste auf dem Brot.
Die Doppelschneide von Wüsthof ist wirklich gut und das Messer rutscht nicht ab.
Die Wüsthof-Doppelschneide kenne ich nicht, sieht aber gut aus.
Man könnte es so interpretieren, dass ich Dir quasi indirekt unterstellt habe, dass du Brote mit ledriger Kruste backst, deshalb gleich die "Entwarnung".
 
Habe ein grösseres Stirnholzbrett aus Teak, sehr hart und resistent gegenüber den Sägezähnen, kann ich empfehlen. Hatte vorher eins aus Olivenholz mit Krümelrillen. Das war schon besser als das zweiteilige aus Bambus. Einfaches Brett mag ich lieber sauber halten, als diese speziellen gerillten. Aber wenn man das erste Mal vor der Wahl steht, denkt man schnell, das man so eins mit Rillen bräuchte...
 
Ich habe da gar keine Problem mit Spuren auf dem Schneidbrett, ich schneide bis kurz vor dem unteren Teil des Brotes und kippe es dann leicht an oder drehe es um 90°. Damit kommt das Messer kaum in Berührung mit dem Brett. Messer ist ein Güde 32 cm. Ich schneide ja auch nur 6 Scheiben und auch nicht im Akkord. Das Sauerteig-Brot ist selbstgebacken und recht kross.
 
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