Eure Meinung zu Slipjoints?

Benutzt Ihr noch Slipjoints?

  • Ich hab täglich einen bei mir.

    Votes: 51 39.5%
  • Gelegentlich findet einer seinen Weg in meine Taschen.

    Votes: 44 34.1%
  • Ganz nett in der Sammlung zu haben, aber benutzen tue ich sie nicht.

    Votes: 14 10.9%
  • Interessieren mich überhaupt nicht.

    Votes: 20 15.5%

  • Total voters
    129
Kann schon sein daß ich Unrecht habe, ich verwechsle das wohl mit dem Copperliner von Böker. Sorry, mitgedacht statt mitgelacht.

Wobei ich die Copperlocks bei Böker nur für €79 gesehen habe, nicht für €50. Aber das heisst bei mir heute wohl nix ;)
 
Ja,ich meine das Case.
Auf der HP von Böker gibt es das große Copper-Lock mit roten Griffschalen für 49 €.
 
Hallo,
ich hab das Kleinere , aber bin nicht mit dem Stahl zufrieden,es Hält kaum die schneide weiß jemand aus welchen Stahl die Gemacht werden?

würde es gerne gegen ein Fixed Tauschen,oder nen ,guten Liner .

Der Zustand ist gut ,einmal mit nem, Lansky Geschärft.
 
Ich wollte ja erst nichts weiter dazu sagen, aber :
ich bin gross geworden mit Messern, die sich noch auf deutsch beschreiben liessen, - ehrlich, - sowohl die Taschenmesser, ohne und (seltener und fast nur im Jagdbereich) mit Verriegelung, als auch die richtigen Messer, die feststehenden Jagd- und Fahrtenmesser. (Die futuristischen englisch/amerikanischsprechenden Vertreter heutiger Tage finde ich in Vitrinen sehr gut aufgehoben). Das Sportmesser und das Stockman von Böker und eine kleine Gärtnerhippe waren über die Jahrzehnte meine Lieblingstaschenmesser, später kam noch ein Schweizer Offiziersmesser für Reisen dazu. Eine Verriegelung hab ich nie vermisst, und um meine Finger hatte ich dabei weder jemals Angst, noch hab ich mich durch eine zuklappende Klinge jemals verletzt.
... mein meistgebrauchtes Taschenmesser ist ein ganz kleines Schweizer Offiziersmesser am Autoschlüssel.. :p

Ach so : ein Taschenmesser ohne Verriegelung ist übrigens ein slipjoint (glaub ich..).

In diesem Sinne
 
Last edited:
DACK said:
I (Die futuristischen englisch/amerikanischsprechenden Vertreter heutiger Tage finde ich in Vitrinen sehr gut aufgehoben).

You keep english speaking salesmen in show-cases? Don't they complain? What do you feed them? :eek:

Aber nun im Ernst, auch wenn der Thread schon über zwei Jahre alt ist: Was spricht - funktional gesehen - eigentlich gegen eine Verriegelung? Sie bietet ein zusätzliches Maß an Sicherheit, das nur dann ein Problem werden kann, wenn man sich im Übermut vollständig und gedankenlos darauf verläßt.

Ich fahre aber auch nicht mit 100km gegen eine Mauer und sage mir "Ich hab' ja nen Airbag". Den Airbag habe ich bis jetzt auch nicht vermißt und bin vorher auch PKW's ohne Luftbeutel gefahren. Trotzdem ist der Airbag genauso ein Fortschritt wie die Verriegelung von Klappmessern. Beide bieten einen Sicherheitsgewinn in Ausnahmesituationen, die Verrieglung bei Klappmessern dazu oft noch einen praktischen Nutzen im Alltag.

Traditionen sind eine feine Sache, aber ebenso ist das Bessere der Feind des Guten.

Gruß

quinque voces
 
quinque voces - Aber nun im Ernst, auch wenn der Thread schon über zwei Jahre alt ist:

Muss an der Tageszeit gelegen haben, daß ich das Datum nicht gesehen habe - oder am Alter ? :steirer:

quinque voces - Was spricht - funktional gesehen - eigentlich gegen eine Verriegelung? Sie bietet ein zusätzliches Maß an Sicherheit, das nur dann ein Problem werden kann, wenn man sich im Übermut vollständig und gedankenlos darauf verläßt.

Gegen eine Verriegelung spricht erstmal gar nichts, wenn man das gerne möchte. Ein zusätzliches Maß an Sicherheit ? - Das würde voraussetzen, daß vorher eine Gefahrensituation vorlag, - was ich für mich gesehen nicht nachvollziehen kann (Mal unter uns : Wie blöd muß man sich anstellen, daß einem bei halbwegs sachgerechtem Gebrauch die Klinge zuklappt ?) Aber sicherlich ist das Sache des Geschmacks, aber auch des generellen Umganges mit scharfem Gerät; ich vermisse eine Verriegelung genausowenig wie eine Ein-Hand-Bedienung.

Was ich aber vermisse sind die "handschmeichelnden" Taschenmesser früher Jahre, bei denen die Hauptklinge nicht durch überflüssige Mode-serrations oder Tantoform für verdorben ist. :)

(... und ein zusätzliches Mass an Sicherheit z.B. beim Radfahren durch eine Helmpflicht würde ich durch Verschenken meines Fahrrades quittieren :p )
 
Zusätzliches Maß an Sicherheit hin oder her. Es ging über Generationen mit Slipjoint gut, ich weiss nicht, was man nun an ihnen groß schlecht finden soll (klar, ohne Airbag gings auch, will jetzt aber keine Diskussion führen). Mit ein bisschen umsicht schneidet man sich schon nicht die Finger ab.
Das größere Risiko sehe ich darin, dass man gerade bei Messern mit Lock nicht damit rechnet, dass dieser einmal versagt bzw. unbeabsichtigt gelöst wird. Man verlässt sich einfach drauf, dass es schon halten wird. Dagegen hat man bei Slipjoints halt von vorne herein den Hintergedanken, dass man vorsichtig sein sollte.
Hängt meiner Meinung nach vom Benutzer ab, wie sicher es ist..
Ich bin als kleiner Junge nur ohne Lock rumgelaufen, und hab meine Finger alle noch. Selbst beim Schnitzen oder sonstigem ist mir noch keine Klinge eingeklappt.

Auch heute trage ich noch immer mindestens ein Victorinox (als Notmesser im Portemonaie) mit mir rum. Und hab auch noch jede Menge andere Schweitzer.
Den größten Vorteil der Slipjoints sehe ich im Urlaub. Kein anderes Messer wird auf so große Akzeptanz stoßen wie ein Schweitzer, Laguiole oder ein "Opa-Messer". Neben Opinels kommen mir im Urlaub (gerade) ins Ausland keine andern Messer mehr mit. Damit kann man in Italien 10m neben einem Carabinieri mit Kevlar-Weste und MP auf einem Marktplatz (fragt mich nich, warum der dort stand, war in Ravenna, aber er stand da) eine Pizza schneiden, ohne böse Blicke ernten zu müssen.
 
Ich habe immer ein Laguiole dabei.

Meinem Vorredner stimme ich in allen Punkten zu.

Take Care
 
Hab täglich eins dabei und zwar ein Löwenmesser.
Ich steh überhaupt nicht auf tactical und mir ist auch schon seit sicherlich 15 Jahren kein Klappmesser unversehentlich zugeklappt.
Ich liebe das glatte Holz des Griffs, die Patina auf der Klinge und dass meine Umwelt nicht entsetzt reagiert :)
Hatte es kürzlich auf einer einwöchigen Camping Tour dabei, als einziges Messer für 4 Personen.... reichte vollkommen aus!
Das einzige verriegelbare Messer dass gelegentlich seinen Weg in meine Tasche findet ist eine Navaja oder eventuell ein Opinel.
Was ich vermisse sind "Slipjoints" in der Art der Lütters-Messer mit Kohlenstoffstahl Klinge und hochwertigeren, natürlichen Griffmaterialien wie Knochen oder Horn etc.
Böker fabriziert ja wohl nur für den amerikanischen Markt :( schade
 
Hab' täglich zwei dabei, ein Böker Large Stockman und ein Victorinox Soldaten- Messer, neudeutsch auch nur Soldier genannt. Eigentlich wollte ich das Böker für die Arbeit und das Soldatenmesser für Urlaub und Freizeit verwenden, aber irgendwíe sind beide unzertrennlich mit mir verbunden.

Gruß Björn
 
Gratwandler said:
Hab' täglich zwei dabei, ein Böker Large Stockman und ein Victorinox Soldaten- Messer, neudeutsch auch nur Soldier genannt. Eigentlich wollte ich das Böker für die Arbeit und das Soldatenmesser für Urlaub und Freizeit verwenden, aber irgendwíe sind beide unzertrennlich mit mir verbunden.

Gruß Björn


Kommt mir bekannt vor :D
Bei mir ist es ein large Congres von Böker. Vier Klingen aus C75. Herrlich old Fashioned und herrlich nützlich.
Dazu kommt kommt noch mein Victorinox Huntman Lite, das meistens in der Jacke verstaut wird.

Grüsse

Markus
 
Ich konnte mit dem Begriff "Slipjoint", erst gar nichts anfangen.
Kurz gegoolet, die bilder angesehen und fest gestellt das ich noch so einige Taschenmesser mit der Verschlußtechnik habe und auch regelmäßig nutze.
Teilweise sind die noch von meinem Opa.
Wirklich verletzt habe ich mich nie damit.

Gruß,

Gobi-Wan
 
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