pebe
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Frolock - ein Froberg Grizzly
Es ist mal wieder passiert.
Ein einsamer Froberg Klapper im Grizzly Format stromerte ziellos durch die Lande. Nirgends fand er einen Platz zum Bleiben - bis er an das Burgtor klopfte.
Es ist ein wirklich großes Klappmesser.
Stolze 11,5cm Länge misst die 4mm starke Klinge bei ordentlichen 4cm Höhe und hat dabei einen so gewaltigem Bauch, wie ein Grizzly kurz vor dem Winterschlaf.
Das ganze aus zähen wolframhaltigen Stahl. Ob 1.2442, 1.2552 oder 1.2519 läßt sich nicht mit Bestimmtheit sagen - zu lange irrte er einsam durch die Gegend und mag sich nicht mehr erinnern.
Wie bei Thomas Froberg üblich, flach runter geschliffen auf 0,3mm und dann ballig auf Null abgezogen. Dank der 4cm Höhe schneidet Meister Petz trotz breitem Rücken gewohnt leicht.
Mit der berühmten Froberg Griff-zu-Klingen-Relation kommt der Griff aus unbekanntem Wurzelholz (man vermutet Amboina) mit „nur“ 13 cm aus. Meine persönliche Schmerzgrenze für Klappmesser.
Ein Spyderco Military hat dem gegenüber schon 14 cm mit einer deutlich kleineren Klinge - zu groß für den Einsatz ohne Handschuhe. Zumindest als daily für mich.
Dennoch. Es sind hier respektable 24,5cm im geöffnetem Zustand.
Titanliner mit 2mm Stärke unterstreichen den stabilen Charakter.
Und dann. Satte 221g wiegt der König des Waldes. Stabil und wohlgenährt. Oder auch. Bärenstark.
Mal eben zum Vergleich mein typischer Froberg No.4 mit immerhin 10cm Klinge. Putzig.
Wenn ein Klapper das Prädikat „Ersatz für festehende Klinge“ verdient, dann dieser.
Wofür könnte ich denn solch einen Klopper gebrauchen? Genau. Hunderunde.
Ausschlaggebend war am Ende der Umstand, dass der Froberg ohne Öffnungshilfe ausgestattet ist und auch sonst wenig nach taktischen Messer aussieht - nachdem ich die schwarze Beschichtung der Klinge entfernt hatte. Kommt noch. 😋
Euch allen schöne Osterfeiertage.
grüsse, pebe
Es ist mal wieder passiert.
Ein einsamer Froberg Klapper im Grizzly Format stromerte ziellos durch die Lande. Nirgends fand er einen Platz zum Bleiben - bis er an das Burgtor klopfte.
Es ist ein wirklich großes Klappmesser.
Stolze 11,5cm Länge misst die 4mm starke Klinge bei ordentlichen 4cm Höhe und hat dabei einen so gewaltigem Bauch, wie ein Grizzly kurz vor dem Winterschlaf.
Das ganze aus zähen wolframhaltigen Stahl. Ob 1.2442, 1.2552 oder 1.2519 läßt sich nicht mit Bestimmtheit sagen - zu lange irrte er einsam durch die Gegend und mag sich nicht mehr erinnern.
Wie bei Thomas Froberg üblich, flach runter geschliffen auf 0,3mm und dann ballig auf Null abgezogen. Dank der 4cm Höhe schneidet Meister Petz trotz breitem Rücken gewohnt leicht.
Mit der berühmten Froberg Griff-zu-Klingen-Relation kommt der Griff aus unbekanntem Wurzelholz (man vermutet Amboina) mit „nur“ 13 cm aus. Meine persönliche Schmerzgrenze für Klappmesser.
Ein Spyderco Military hat dem gegenüber schon 14 cm mit einer deutlich kleineren Klinge - zu groß für den Einsatz ohne Handschuhe. Zumindest als daily für mich.
Dennoch. Es sind hier respektable 24,5cm im geöffnetem Zustand.
Titanliner mit 2mm Stärke unterstreichen den stabilen Charakter.
Und dann. Satte 221g wiegt der König des Waldes. Stabil und wohlgenährt. Oder auch. Bärenstark.
Mal eben zum Vergleich mein typischer Froberg No.4 mit immerhin 10cm Klinge. Putzig.
Wenn ein Klapper das Prädikat „Ersatz für festehende Klinge“ verdient, dann dieser.
Wofür könnte ich denn solch einen Klopper gebrauchen? Genau. Hunderunde.
Ausschlaggebend war am Ende der Umstand, dass der Froberg ohne Öffnungshilfe ausgestattet ist und auch sonst wenig nach taktischen Messer aussieht - nachdem ich die schwarze Beschichtung der Klinge entfernt hatte. Kommt noch. 😋
Euch allen schöne Osterfeiertage.
grüsse, pebe
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