Kaufberatung SANTOKU

gsilly

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Hallo!

Ich bin auf der Suche nach einem Santoku. Im speziellen schwebt mir folgendes vor:

- Aogami oder Shirogami als Mittellage + wenn möglich rostfreie Damasttapete für die Aussenlagen.

- Japanische Griffform, allerdings nur rund, oval oder kastanienförmig. Keinen sechs- oder achteckigen Griff und nicht genietet.

- Der Preis sollte 200 € möglichst nicht übersteigen. 150 € wären mir lieber!

Könnt ihr mir da etwas gutes empfehlen? Ich hab mir mal DAS hier rausgesucht aber vl. gehts ja besser und vl. auch ein bisschen billiger.

Danke
 
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Danke für deine Antwort.
Stimmt, mein Messer hat keine Damasttapete sondern nur Einzellagen an den Seiten die aber rostfrei sind.
Bei deinen vorgeschlagenen Messern ist die Tapete nicht rostfrei soweit ich das sehe.
 
Ohne Damast nur dreilagig kenne ich zwei Alternativen, die günstiger sind: Bei Dick.biz die Tadafusa Hocho. Sie sind wegen ihrer guten dünnen Klingengeometrie hier schon empfohlen worden.

Oder bei Japanchefsknife die Hiromoto TenmiJyurakuSeries. Aogami Super mit rostfreien Flanken.
 
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Das Tadafusa scheint ja recht nett zu sein. Für den Preis ...

Schon schade dass es so wenige Messer mit Aogami und rostfreier Damasttapete gibt ...
 
Hab mich noch ein wenig umgesehen allerdings nichts "besseres" als das Tadafusa Santoku gefunden.
Hat jemand Erfahrungen mit diesem oder anderen Messern der gleichen Serie? Kann man für diesen Preis gute Verarbeitung und Qualität verlangen??

Danke
 
Habe mir jetzt mal das Tadafusa Santoku und einen großen King Kombi 1000/6000 bestellt.
Wenn das Messer da ist werde ich ein paar Bilder und einen kleinen Bericht posten.

Danke für eure Hilfe!
 
Hallo gsilly,

und? Hast du dein Messer schon testen können?
Ich will mir auch eines zum Geburtstag wünschen. Es soll zsammen mit Schleifstein um die 100€ kosten. Suche mir auch schon nen Wolf.

Das Tadafusa Santoku ist nicht aus Damast oder? Ist nach nachteilig?

Gruß

Dixon
 
Hi!

Ich hab mein TADAFUSA inzwischen bekommen und habe es auch schon ein wenig testen können. Die "out of the box" Schärfe ist recht ok und kann durch schleifen noch erhöht werden. Die Klinge ist wirklich schön dünn ausgeschliffen.
Einziger Nachteil ist der unschöne Griff. Ich werde diesen in nächster Zeit gegen einen Marke Eigenbau ersetzen.

Alles in allem ein gutes Messer zum günstigen Preis. Für den Einstieg sehr gut geignet.

Und das Messer ist kein Damast sondern besteht nur aus einer nicht rostfreien Schneidlage und rostfreien Seitenlagen. Als Nachteil würde ich das nicht sehen.
 
Hallo,

wollte den Thread mal wieder aufleben lassen, da ich noch ein Satoku bis 100€ suche aber mich nicht entscheiden kann, was nicht zuletzt an meinen geringen Kenntnissen liegt. Also hier mal die Messer, die ich bis jetzt herausfiltern konnte in diversen Threads.

- Hayashi Hocho
- Suminagashi Hocho
- CHROMA Type 301
- Tadafusa Hocho
- Roselli
- H05 Haiku

Ich möchte damit Gemüse und Fleisch schneiden. Rostfrei wäre nicht schlecht, da ich gerne mal etwas nachlässig bin was pflege angeht.
Griffform bin ich mir nicht sicher was mir gefällt. Habe noch nie einen ründlichen GRiff in der hand gehabt. Der Griff vom Roselli gefällt mir sehr gut aber ob der Rest auch was taugt?

Also welches der aufgelisteten Messer würdet ihr mir empfehlen? Gerne bin ich auch offen für weitere Alternativen bis 100€.

Danke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe das Nakiri von Tadafusa und das hat ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Eine unbedingte Kaufempfehlung von mir.

Es ist ein Schneideteufel, aber dadurch auch ein wenig ein Sensibelchen. Wenn dir das nichts ausmacht und du für die groben Arbeiten ein anderes Messer zur Verfügung hast, dann nimm es.
 
Danke erstmal für eure Antworten.

Ich habe das Nakiri von Tadafusa und das hat ein hervorragendes Preis/Leistungsverhältnis. Eine unbedingte Kaufempfehlung von mir.

Ich wollte doch schon ein Santoku! Trotzdem Danke.

Wenn dir die Griffform des Tadafusa nicht gefällt, wäre das Arata Hocho ne Möglichkeit. Gleiche Klinge, aber europäische Griffform.

Ja, auch nicht übel. Ich bin mir bei dem Tadafusa (noch) nicht ganz schlüssig, weil die Schneide ja nicht rostfrei ist. Habe auch gelesen dass dadurch hässliche Flecken entstehen können.

Was ist mit dem CHROMA Type 301? Ist das Teil zu empfehlen? Optisch finde ich es sehr gut aber wie liegt es in der Hand und wie scharf ist es?
Oder das H05 Haiku?

Das hier habe ich auch gerade noch gefunden

- Shigeki Hocho

Kennst das vielleicht jemand?
 
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Geh mal in ein Messergeschäft und begrabbel die Messer. Wenn sie nicht die selben haben, dann vielleicht ähnliche. Oder lass sie dir schicken und schick sie wieder zurück, wenn sie deinen Bedürfnissen nicht entsprechen. Gerade Griffe muss man in die Hand nehmen. Ich dachte lange ich stehe auf leichte Griffe, bist ich mir eines mit schwerem, dicken, handschmeichlerischem Griff gekauft habe. Das finde ich jetzt auch ganz gut. Da ist mir dann bewusst geworden, dass auch der Griff zum Schneidgefühl beiträgt. Der Aogami in meinem rostenden Messer ist immer das blankste. Läuft also nicht so stark an wie die rostenden Seitenlagen. Ich denke wenn du nichtrostende Seitenlagen hast dürfte das bei normaler Pflege (abwaschen und abtrocknen, jedenfalls nicht nass rumliegen lassen) keine Rolle spielen. Lebenmittelverfärbung (braune zwiebeln) dürfte durch den kurzen Kontakt mit der Schneidlage auch geringer ausfallen. Wenn du ganz übel mit deinem Messer umgehen willst, würde ich auch zu keinem Holzgriff raten. Zu chroma Haiku/ typ 301 benutze die Sufu, wenn dir keiner antwortet.

Tenmi-Jyuraku Series (Aogami Super) bei japanesechefsknife ist vielleicht noch was.
 
Ja, werde heute mal in der City rumrennen und einige Messer halten (am Besten bei Karstadt oder WMF oder?).

Also rein optisch tendiere ich ja zu den Chroma Type 301 oder
GLOBAL Santoku (BTW: was haltet ihr von dem?)

Also ich komme glaube ich nicht drum rum, einfach mal ein klassisches japanische Santoku mit ründlichem Griff in der Hand zu halten.
Wo könnte man sowas ausprobieren in der City (Dortmund)?

Gruß
 
Hallo Dixon,

ich habe mehrere der 301 Porschemesser und ich mag die Griffform sehr.
So extrem das Design ist, so extrem die Meinungen ... von unbrauchbar bis nahezu perfekt.
Was aber unumstritten ist, ist dass die Klingengeometrie nicht sonderlich gut ist. Auch wenn die Schneide sehr scharf ist, so ist die Klinge doch nicht sonderlich dünn ausgeschliffen, was zu einer gewissen Spaltkeilwirkung führt. Um einen echten Schneidteufel zu bekommen, bedarf es etwas Tuning von den Meistern hier.
Nimms einfach in die Hand und du wirst es lieben ... oder hassen.
 
Hey, ich war gerade bei WMF und habe mal ein Santoku in die Hand genommen. Durfte auch schneiden. Es war das Kai Shun mit japanischem Griff. Muss sagen dass mir die jap. Griffe besser gefallen bei den Santokus, weil man ja eher hackt statt zu wiegen. Kennt das Kai Shun jemand und kann etwas darüber sagen? Kostet dort 111€. Glaube das ist ein guter Preis dafür oder?

Ich muss jetzt mal langsam Nägel mit Köpfen machen da es bis zum 24. nicht mehr allzu lange ist.

Ich fasse nochmal zusammen:

Alle "Roster" und welche mit europ. Griffen fallen raus, also bleiben noch:

- Chroma Type 301
- Haiku H05
- Tadafusa Hocho (teilrostend lass ich mal durchgehen)
- Kai Shun (übersteigt etwas das Budget aber wenn es saugut ist...)
- GLOBAL G-46 Santoku (finde keine Erfahrungsberichte)

Bitte um (schnellen) Rat.

Ihr seid die Besten :-D
 
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Bei einem Preis von 111 EUR (so weit ich weiß ein Aktionspreis, den es auch bei anderen Händlern gibt) hast Du vermutlich das kleine Santoku (14 cm) in der Hand gehabt; zu dem kann ich direkt nichts schreiben, außer dass es mir zu klein wäre - ich habe das 18 cm.

Über die Kai Shun und ähnliche Messer aus VG-10 ist hier im Forum schon eine ganze Menge geschrieben worden. Mit dem Klingenmaterial macht man ganz sicher nichts falsch, und wenn es Dir gefällt nachdem Du es in der Hand hattest, dann spricht eigentlich nichts mehr gegen einen Kauf.

Denk bitte daran, dass Du auch passendes Schärfgerät benötigst, wenn Du lange Freude an dem Messer haben möchtest. Wenn Du so etwas noch nicht hast, käme das auf das nach Deiner Aussage schon strapazierte Budget oben drauf.

Ein materialmäßig ähnliches Messer mit VG-10 Schneidlage, aber einfachen Stahlaußenlagen statt Damasttapete wäre das Tojiro DP HQ (17 cm, Link zum Messerkontor). Das bliebe noch im Budget, hat aber auch einen "europäischen" Griff.
 
Nabend,

also ich konnte noch weiter eingrenzen.

Bin jetzt am überlegen ob ich mir das TOJIRO DP Damaskus 37 Lagen Rundgriff gönne oder lieber ein nicht so teures wie bspw. das Tadafusa Hocho, Haiku H-05 oder Wasabi Black mit Schleifstein und Kai matte nehmen soll.

Dann erstmal ein wenig schleifen und schneiden übe und mir irgendwann mal ein etwas teureres kaufe.

Was meint ihr?
 
Hi,

also es wird dann doch etwas günstigeres bis max. 70-75 euro und dazu noch Zubehör.

Ich bin "nicht rostfreien" Messern gegenüber nicht abgeneigt weil ich mit der Pflege keine Probleme habe NUR habe ich öfters gelesen, dass unschöne Verfärbungen am Schnittgut und Metallgeschmack auftreten können.

Kann dazu jemand was sagen z.B. ob das generell stimmt, an welchen Gemüsearten besonders und wann die Verfärbungen auftreten.

Wenn ich bspw. Zwiebeln fürs Braten schneide stört mich das nicht aber wenn ich nen Salat mache und alles braun aussieht und nach Metall schmeckt wäre "Rosten" direkt ein Ausscheidekriterium.

Das Tadafusa Hocho scheint ja ein gutes Messer zu sein was nur teilrostend ist. Das wäre dann eine gute ALternative WENN wie gesagt das Rosten nicht zu viel negatives ausmacht.

Könnt auch gerne ein Link posten wo darüber Ddiskutiert wurde.

Danke Leute.
 
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