Hallo Messerfreunde,
ich hatte mir vor einiger Zeit ein Messer gekauft und etwas verändert:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=72998
Ich habe das Messer eine ganze Zeit genutzt, dann habe ich nochmals den Schliff geändert: Der ursprünglich auf 1 mm Material an der Fase hohl gefräste "Schliff" erhielt von mir mit Hand einen Flachschliff darüber.
Ich hatte damals gerade die Handschleiferei mit Steinen entdeckt und habe munter geschliffen.
Resultat war ein "Flachschliff mit Delle" der auf etwa 0,4 mm an der Fase auslief.
Das Messer war danach beeindruckend schneidfreudig, schnitzen etc. war die reine Wonne.Natürlich war ich gespannt wie sich das Messer dann bei etwas derberem Gebrauch verhielt, wobei ich "vernünftig" mit dem Messer umging.
Erst letztes Wochenende beim Hacken eines kleinen Robinienstämmchens (grün) gab es einen Schaden:
Hier das Messer als ganzes: ein eher grober Brocken
Hier die Ausbrüche an der Klinge
Einer in groß
Ausbruch durch die Lupe.
Ich bin mir unschlüssig ob das Materialversagen durch falsche Wärmebehandlung oder durch die Geometriewahl bedingt war.
Mein Eindruck der Bruchoberflächen war dass die Oberfläche zu grob war, Samt sieht anders aus! Aber viel Bruchfläche zur Beurteilung ist das nicht gerade!
Andererseits war die Klingengeometrie für den Einsatz sehr fein.
Bei meinen Messern gehe ich für so eine Nutzung auf etwa 0,8 bei Flachschliff und hatte noch nie Probleme.
Andererseits ist da aber wohl auch noch ziemlich viel Spielraum für eine feinere Schneide.
Die ursprünglichen 1mm Material an der Schneide waren sozusagen "unzerstörbar" aber was die Schneidfreudigkeit betrifft natürlich eine Zumutung.
Ich denke im Moment: Selbst wenn die Klinge etwas grobes Korn hat wäre das bei dieser Geometrie nicht durch Ausbrüche aufgefallen (Steineklopfen ausgenommen)!
Wie fein schleift Ihr eure Messer aus?
Hat jemand schon versucht sich an die noch eben funktionierende Schneidenstärke "heranzutasten"?
Grüße !
less
ich hatte mir vor einiger Zeit ein Messer gekauft und etwas verändert:
http://www.messerforum.net/showthread.php?t=72998
Ich habe das Messer eine ganze Zeit genutzt, dann habe ich nochmals den Schliff geändert: Der ursprünglich auf 1 mm Material an der Fase hohl gefräste "Schliff" erhielt von mir mit Hand einen Flachschliff darüber.
Ich hatte damals gerade die Handschleiferei mit Steinen entdeckt und habe munter geschliffen.
Resultat war ein "Flachschliff mit Delle" der auf etwa 0,4 mm an der Fase auslief.
Das Messer war danach beeindruckend schneidfreudig, schnitzen etc. war die reine Wonne.Natürlich war ich gespannt wie sich das Messer dann bei etwas derberem Gebrauch verhielt, wobei ich "vernünftig" mit dem Messer umging.
Erst letztes Wochenende beim Hacken eines kleinen Robinienstämmchens (grün) gab es einen Schaden:

Hier das Messer als ganzes: ein eher grober Brocken

Hier die Ausbrüche an der Klinge

Einer in groß

Ausbruch durch die Lupe.
Ich bin mir unschlüssig ob das Materialversagen durch falsche Wärmebehandlung oder durch die Geometriewahl bedingt war.
Mein Eindruck der Bruchoberflächen war dass die Oberfläche zu grob war, Samt sieht anders aus! Aber viel Bruchfläche zur Beurteilung ist das nicht gerade!
Andererseits war die Klingengeometrie für den Einsatz sehr fein.
Bei meinen Messern gehe ich für so eine Nutzung auf etwa 0,8 bei Flachschliff und hatte noch nie Probleme.
Andererseits ist da aber wohl auch noch ziemlich viel Spielraum für eine feinere Schneide.
Die ursprünglichen 1mm Material an der Schneide waren sozusagen "unzerstörbar" aber was die Schneidfreudigkeit betrifft natürlich eine Zumutung.
Ich denke im Moment: Selbst wenn die Klinge etwas grobes Korn hat wäre das bei dieser Geometrie nicht durch Ausbrüche aufgefallen (Steineklopfen ausgenommen)!
Wie fein schleift Ihr eure Messer aus?
Hat jemand schon versucht sich an die noch eben funktionierende Schneidenstärke "heranzutasten"?
Grüße !
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