Abu
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Wer den Sommelier mit einem Kellner verwechselt, für den geht auch deutscher Schaumwein als Champagner durch. Nein, wir reden hier von der gehobenen Kultur zelebrierten Genusses, spezielles „Werkzeug“ inklusive.
Dieses Sommelier-Utensil ist aus der Manufaktur Gebrüder Krusius, Solingen, gegründet 1886.
Im Jahr 1919 ließen sie die Marke GOBERNADOR registrieren. Im Folgejahr nach Ende des verheerenden 1. Weltkriegs richteten sie bereits ihr Geschäft erneut international aus, Unternehmergeist!
Anfang der 1980er war der Geist endgültig erloschen. In jener Zeitspanne musste also mein Sommelier hergestellt worden sein.
Hochwertig: Perlmutt, Neusilber, mittlere Platine Münzrand, schicke, starke Nietachsen halten die Werkzeuge ohne Spiel, dominant der starke Korkenzieher. C-Stahl und Gesamtbild lassen mich das Messer vor WK2 datieren.
Das Messer kam aus Frankreich zu mir, viel interessanter scheinen mir Überlegungen, wie es dorthin kam. Durch normalen Handel unter Erbfeinden in überwiegend feindlich-kriegerischen Zeiten? Wobei die stolzen Franzosen ausreichend eigene Hersteller hatten…
Warum nicht so? Als nützliches Souvenir eines Angehörigen der frz. Rheinarmee, die von 1919-1930 auch das bergische Land besetzt hielt?
Oder so: Mit deutschen Truppen ab 1940, die den Frankreichfeldzug und Plünderungen der Champagnerkeller als „Leben wie Gott in Frankreich“ sahen?
In jedem Fall passen für mich Sommeliermesser und Frankreich perfekt zusammen! Wobei: Ich besitze inzwischen zwei Modelle aus dem Haus Krusius. Das große mit Marke „Govenor“ reg. 1911, kam aus Italien zu mir….
À santé
Abu
Dieses Sommelier-Utensil ist aus der Manufaktur Gebrüder Krusius, Solingen, gegründet 1886.
Im Jahr 1919 ließen sie die Marke GOBERNADOR registrieren. Im Folgejahr nach Ende des verheerenden 1. Weltkriegs richteten sie bereits ihr Geschäft erneut international aus, Unternehmergeist!
Anfang der 1980er war der Geist endgültig erloschen. In jener Zeitspanne musste also mein Sommelier hergestellt worden sein.
Hochwertig: Perlmutt, Neusilber, mittlere Platine Münzrand, schicke, starke Nietachsen halten die Werkzeuge ohne Spiel, dominant der starke Korkenzieher. C-Stahl und Gesamtbild lassen mich das Messer vor WK2 datieren.
Das Messer kam aus Frankreich zu mir, viel interessanter scheinen mir Überlegungen, wie es dorthin kam. Durch normalen Handel unter Erbfeinden in überwiegend feindlich-kriegerischen Zeiten? Wobei die stolzen Franzosen ausreichend eigene Hersteller hatten…
Warum nicht so? Als nützliches Souvenir eines Angehörigen der frz. Rheinarmee, die von 1919-1930 auch das bergische Land besetzt hielt?
Oder so: Mit deutschen Truppen ab 1940, die den Frankreichfeldzug und Plünderungen der Champagnerkeller als „Leben wie Gott in Frankreich“ sahen?
In jedem Fall passen für mich Sommeliermesser und Frankreich perfekt zusammen! Wobei: Ich besitze inzwischen zwei Modelle aus dem Haus Krusius. Das große mit Marke „Govenor“ reg. 1911, kam aus Italien zu mir….
À santé
Abu