Leichtgängigkeit Wiegeschnitt: Stirnholz- vs Querfaser-Schneidebrett

Normales Leinöl braucht sehr, sehr lange um zu härten. Eine lebensmittelechte Leinölfirnis ist da besser.
Aber auch da sollte man sich die Zeit nehmen das Öl aushärten zu lassen, bevor man Bienenwachs aufträgt.
Sonst bleibt das Holz durch das nicht gehärtete Öl ewig "nass" und könnte bremsen. Der Schneidbrettguru hat gute Informationen dazu.
Je weniger Druck beim schneiden desdo weniger kommt man ins Holz.
Das Einlassen geschah über ein Zeitraum von 4-5 Monate und ist über ein Jahr her.
Bienenwachs ist nicht drauf.

Also es liegt definitiv am Brett. Heut beim Frühstücksapfel habe ich die Rückseite genommen (die ist für süß etc.) und da läuft das Messer in der Mitte super! Am Rand aber auch nicht (das ist aber vermutlich der leicht überschüssige Leinöl-Effekt, in der MItte wurde es schon öfters genutzt, aber bei weitem nicht so oft wie die Oberseite.
 
Wenn man mal den Grat außen vor lässt, der ja normalerweise entfernt sein sollte, dann liegt es entweder am Brett oder am Schleifwinkel. Die Vorgehensweise beim Festbeißen wäre also:

1. Nachschauen, ob überall der Grat entfernt wurde. Wenn kein Grat vorhanden ist -
2. Schleifwinkel überprüfen. ein anderes Messer mit größerem Schleifwinkel auf Festbeißen testen. (Bei einem neuen scharfen Pulverstahlmesser, das mit 12° bzw. insges. 24° geschliffen wurde, habe ich Festbeißen festgestellt, Brett Birne Längsrichtung) bei 15-20° sollte das Messer laufen, wenn nicht
3. liegt es am Brett, zu weiches Holz, Stirnholz, zu viel Öl
 
Wenn man mal den Grat außen vor lässt, der ja normalerweise entfernt sein sollte, dann liegt es entweder am Brett oder am Schleifwinkel. Die Vorgehensweise beim Festbeißen wäre also:

1. Nachschauen, ob überall der Grat entfernt wurde. Wenn kein Grat vorhanden ist -
2. Schleifwinkel überprüfen. ein anderes Messer mit größerem Schleifwinkel auf Festbeißen testen. (Bei einem neuen scharfen Pulverstahlmesser, das mit 12° bzw. insges. 24° geschliffen wurde, habe ich Festbeißen festgestellt, Brett Birne Längsrichtung) bei 15-20° sollte das Messer laufen, wenn nicht
3. liegt es am Brett, zu weiches Holz, Stirnholz, zu viel Öl
liegt eindeutig am Zustand dieses speziellen Brett. Wie geschrieben, die Rückseite funktioniert in der Mitte super, auf der anderen Seite aber nicht mehr. Entweder muss ich auf der Oberseite neu abschleifen oder nur neu ölen...

Werde aber vermutlich in Zukunft nur noch auf Längsfaser-Bretter setzen:
- kann ich hobeln: geht schnell, macht Spaß im Gegensatz zum Schleifen, kein Staub und begradigt automatisch das Brett
- oft günstiger, auch dünne und damit leichte Bretter möglich (besser um Schnittgut in die Pfanne zu schieben)
- Die sind schneller geölt, weil sie weniger saugen.
- weniger Klebstellen möglich: weniger Kleb/Leim im Essen.
 
Meine Bretter bestehen auch nicht aus Stirnholz. Ich hatte noch alte Birnenholzbretter, die ich auf Länge geschnitten und je zwei zusammengeleimt habe, damit das Schneidbrett breit genug wird. Birne hat ziemlich viel Leinöl gesoffen, und ich habe immer wieder nachgeölt. Es braucht eine Zeit bis alles aushärtet. Mein Eindruck ist, dass das Ölen den Brettverschleiß vermindert. Man muss aber trotzdem nachölen, da Schneidbretter eben ziemlich stark beansprucht werden. schneiden - abwaschen usw..Ich mach das auch häufig so, dass das Gemüse vom Brett direkt in die Pfanne wandert. Mit einem dicken großen Stirnholzbrett wäre das umständlich.
 
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