Meine Schärfentwicklung, Schleifsteinempfehlung und paar Tipps/Tricks für Anfänger

Schaerfkunst

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Grüße :),
nach einigen Jahren als Leser des Forums, dachte ich, ich bringe hier meine Erfahrung in das Forum mit ein. Auch wenn es hier schon wunderbare Threads zum Messerschärfen gibt, mehr Informationen sind grundsätzlich nicht schlecht und irgendwo muss ich ja mein Hobby ausleben.:p

Eins schonmal vorweg, das wird ein vermutlich recht langer Beitrag, ich versuche meine Entwicklung zu schildern und insbesondere Anfängern vor dem ein oder anderen Fehler zu bewahren.

Wie bin ich dazu gekommen?
Eines Tages waren mein Vater und ich etwas im Wald unterwegs, größtenteils Spazieren, Kirrungen kontrollieren usw., wir hatten aber schon bevor wir los sind den Plan eine Flöte zu schnitzen. Ich also mein Messer eingepackt und los ging es, zu dem Zeitpunkt war ich etwa 9 Jahre alt. Als es dann an das Schnitzen ging, klagte mein Vater über das komplett stumpfe Messer und dass das so nicht funktioniert. Wir also wieder nach Hause und in unsere Werkstatt, mein Vater hat ein Stück Sandpapier, vielleicht eine 320er Körnung, auf die Werkbank gelegt, etwas befeuchtet und das Messer in gleichmäßigen Zügen geschärft. Es hat keine 5 Minuten gedauert, da war er auch schon fertig und ich war absolut fasziniert, so ein scharfes Messer hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nie in der Hand. Ich wollte das auch unbedingt lernen, also gab mir mein Vater einen Spachtel, welchen ich dann solange schleifen sollte, bis er scharf ist (so habe ich nicht an einem guten Messer geübt -> kein Risiko), mein Vater hat mir dabei immer über die Schulter geschaut. Das ganze hat bestimmt 1 Stunde gedauert, aber so habe ich unter Anleitung die grundlegenden Dinge des Messerschärfens gelernt, z.B. was der Grat ist (auch wenn wir es damals nicht so genannt haben), wie man den Winkel hält, wann man fertig ist, usw.
Das Feuer wurde damit entzündet und alle meine derzeitigen Messer sollten schön scharf werden, vorher begab ich mich aber auf YT um mir Tutorials auf Deutsch und Englisch über das Messerschärfen anzusehen. Ja, ich habe als 9 jähriger englische Messerschleifvideos angeschaut und davon nicht wenige.
Ich hatte mir daraufhin ein Stück Sandpapier genommen und auf die Rückseite Leder geklebt, dieses diente mir als Auflagefläche und Abziehriemen. Ich habe also vorne auf einem 320er Sandpapier mit Wasser geschärft und den Abrieb / die Schleifpartikel auf dem Leder verteilt um mir so etwas wie eine Polierpaste zu machen. Logischerweise ist aufgrund des Leders die Schneide immer ballig geworden, was ich damals nicht wusste. Rasiert hat es noch nicht, aber ein Blatt Papier war kein Problem.
Schätzungsweise ein halbes Jahr später hatte ich mir Gedanken über ein richtiges Schärfsystem gemacht und stand vor der Wahl ob Freihand oder mit festen Winkeln. Ich habe mich aktiv gegen ein System mit festen Winkeln entschieden, da ich weiter freihändig schärfen wollte und so das handwerkliche Geschick weiter ausbauen konnte. Es wurde ein Lansky Tri-Stone, welcher anscheinend sehr unbekannt ist (kaum Reviews, Tests, usw...) . Es ist ein drehbares Schärfsystem, bei dem 3 verschiedene Körnungen zur Verfügung stehen. Eine grobe Diamantplatte, ein mittlerer Keramikstein und ein sehr feiner Keramikstein. Die Steine funktionieren gut, sollten aber mit Öl, Seifenwasser, Scheibenreiniger, Desinfektionsmittel,...genutzt werden, da sie sich sonst enorm schnell zusetzen (bei dem sehr feinen nicht so dramatisch, bei dem mittleren leidet die Schleifgeschwindigkeit doch sehr). Mir hat schon von Anfang an der Formfaktor nicht gefallen, einfach zu klobig, jedoch wollte ich die Steine beim entfernen nicht zerstören.
Mit dem Lansky System habe ich zum ersten mal eine rasierende Schneide hinbekommen und der weiße Keramikstein hat eine sehr schöne polierende Wirkung, welche optisch sehr ansehnlich ist.

Wieder einige Jahre später hatte ich Lust mein Schärfwerkzeug zu erweitern. Die Lansky Steine sind enorm hart und verschleißen quasi garnicht. Der braune minimal (0,5mm in 9 Jahren) und der Weiße garnicht.
Durch Leos-Messerschärfseite (Youtube messer-machen, kennen wohl die meisten hier) bin ich auf Taidea Steine gekommen. Als gut und günstig beschrieben. Ich hatte mir also den 240/800 Kombistein zusammen mit dem 5000er und einem King Nagura gekauft. Ums kurz zu machen, ja die Steine sind günstig, jedoch auch recht weich und rückblickend nicht besonders gut. Der 240/800er verschleißt sehr schnell (schlämmt auch recht stark) hinterlässt aber ein recht sauberes Schliffbild. Weil er so enorm weich ist hat er sich schnell hohl geschliffen, womit ich erstmal etwas überfordert war, weil meine Lansky Steine das nicht gemacht haben. Nachdem ich den Stein abgerichtet habe kam er in den Schrank und wurde durch einen wesentlich härteren Zische 220/400 Fepa (entspricht einer JIS Norm von etwa 360/1000) ersetzt. Zische Steine sind allgemein recht empfehlenswert, günstig, recht schnell und hart.

Der 5000er Taidea ist wesentlich härter als der gröbere Taidea. Immernoch nicht wirklich hart, aber ich hatte in 6 jahren Nutzung "nur" etwa 6mm des 15mm Steins verbraucht. Er hinterlässt eine matte, leicht zerkratzte Fläche. Die Kombination Zische 360/1000 und Taidea 5000 wurde dann sehr lange genutzt, mit ihr konnte ich gleichbleibend scharfe Ergebnisse erzielen, Armhaare rasieren war mittlerweile auch absolut kein Problem mehr. Bei der Bestellung von Scherenkauf war auch ein Zische Silifix 120 dabei, ein Siliziumkarbid Schruppstein. Wurde nur für Ausbrüche und heftige Beschädigungen genutzt, den Stein würde ich heute nichtmehr unbedingt empfehlen, sehr hart gebunden, meiner Meinung nach fast schon zu hart, weil er viel Druck benötigt, dass frische Schleifpartikel freigesetzt werden und er sonst "stumpf" wird.

Zwischendurch hatte ich einen 3000/8000 Kombistein von Taidea, welcher absoluter Müll war. Es soll ja Leute geben, die sehr weiche Steine bevorzugen, aber der Stein musste während des Schärfens abgerichtet werden und man konnte ganz locker in den Stein schneiden. Nicht mein Fall, verkauft. Aus Frust wurde der 8000er Taidea bestellt, welcher wieder ganz anders ist. Sehr hart (einschneiden in den Stein nicht möglich), schlämmt nahezu nicht, hinterlässt ein feines Kratzerbild, jedoch ohne Spiegelpolitur.

Es kamen in der Zeit auch ein paar Spielereien zu mir, wie ein Thüringer Schiefer, ein gelber belgischer Brocken aus 2014 (sehr klein, tut aber seinen Dienst) und mein kleines Heiligtum, ein gelber belgischer Brocken, welcher sicherlich einiges über 200 Jahre alt ist, dieser ist schon seit Ewigkeiten in der Familie und wird von mir nur enorm selten genutzt.

Nicht viel später kamen dann auch wieder auf Leos Empfehlung ein Zische Missarka Ultra rot F1000 dazu. Brutal harter, vermutlich gesinterter Stein. Schlämmt nicht, soll angeblich um die 3000er JIS Körnung haben, was meiner Meinung nach nicht hinkommt, ich würde das Schliffbild eher wenn überhaupt zu JIS 2000 zuordnen. Habe ihn aber damals sehr gern genutzt.
Wenn es etwas mehr sein darf und für Touch-Ups wenn die Schneide minimal an Schärfe verloren hat nutze ich den weißen Keramik von Lansky. Ich konnte/kann ohne Abziehriemen, direkt vom Stein weg Haare spalten, auch wenn es im Prinzip nur Spielerei ist, es war schon beeinduckend, wie stark sich meine Technik über die Jahre verbessert hatte.

Hier erstmal paar Bilder von damals:


Von oben links ein Unbekannter Ölstein, daneben der Zische Silifix 120, Zische 220/400, Zische F1000, die Taideas, 2 Steine vom Lansky Set (hab den Steinhalter zerlegt)
Unten ein Thüringer Schiefer, GBB klein, GBB groß

Abziehleder habe ich auch diverses getestet und gebaut.
Wie oben bereits erwähnt bestand mein erster Abziehriemen aus einem Stück Leder, was ich immerwieder mit dem Abrieb des Sandpapiers bestrichen habe.

Genau dieses Stück Leder sieht man ganz links. Das zweite ist ein Stück Ledergürtel mit Scherenkauf Siliziumkarbidpolierpaste, rechts daneben wieder Lederstreifen mit selbiger Polierpaste. Ganz rechts ein Stück Pappe bestrichen mit blauer Bosch Metallpolitur in Wachsform.


Die nächsten gebauten Abziehriemen waren dann schon wesentlich attraktiver, die beiden linken beladen mit Chromoxid in Pulverform, der rechte wieder mit der grauen Polierpaste von Scherenkauf. (die großen haben eine Lederfläche von 7x24cm).


Hier meine "Neusten", welche ich Seit gut 7-8 Jahren verwende. Links Silverline Grün, rechts die beiden Silverline weiß.
Ich denke über die Lederriemen an sich brauche ich nicht viel zu schreiben, man nehme Leder und klebe es auf eine harte Unterlage (habe Holz und Plexiglas verwendet). (sauberes Leder vorrausgesetzt)
Kleiner Tipp zum Leder: Mit hartem Leder habe ich bessere Erfahrungen gemacht, scheint so, als ob sich weiches Leder um die Schneidkante legt und sie leicht verrrundet/ abstumpft. Hautseite für flüssige Polierpasten, Fleischsseite für Pasten in Wachsform.
Ich habe auch einiges an Zeit damit verbracht, verschiedene Polierpasten zu testen. Angefangen von einfacher Pappe mit getrockneter Zahnpasta drauf (funktioniert nicht), über diverse Metallpolituren von Sonax, Autosol, Bosch, Elsterglanz,...(Autosol funktioniert recht gut, den Rest sehe ich als benutzbar aber weit entfernt von gut) bis hin zu wirklich spezifisch für Messer gemachte Polierpasten und Diamantpasten.
Zuerst die graue Siliziumkarbidpaste von Scherenkauf. Sie ist sehr aggressiv, poliert enorm gut, hält enorm lange ist aber doch relativ "grob". Wenn man zu lange abzieht wird die Schneidfase sichtbar konvex und ab einem bestimmten Punkt wieder stumpfer, das ist auch der Grund warum ich Schleifsteine als Touch-Up nutze und keine Abziehriemen mehr.
Die beiden für mich besten Polierpasten kommen von der Firma Silverline in 500g Blöcken. Ich nutze sie auf Rauhleder (Fleischseite) und sie machen einen fantastischen Job. Die weiße ist minimal gröber als die grüne. Ich denke die weiße ist mit der recht bekannten Bark River White Compound vergleichbar, somit liegt sie bei einer Körnung von um die 12,000 (entspricht glaube 1 Mikron). Die Grüne nutzt Chromoxid als Schleifmedium, welches nur 0,5 Mirkon groß ist. Preis-Leistung und generell die Performance ist sehr gut. Ich habe auch schon mit Chromoxid in Pulverform gearbeitet, das ist aber eine riesige Sauerei und gibt auch keine besseren Ergebnisse, als die grüne von Silverline. Funktioniert top, ist aber aufwändig.


Ich habe hier im Forum auch mitbekommen, dass Abziehriemen eher unbeliebt sind, zumindest bei Küchenmessern. Kann ich zum Teil verstehen, kommt aber auf die Nutzung an. Ich nutze Sie ausschließlich mit sehr leichtem Druck nach dem Schärfen auf dem Stein um so jegliche Restgrate zu entfernen. Braucht man das? Vermutlich nicht, wenn man den Grat auf dem Stein sauber entfernt bekommt, jedoch haben sich 5 bis max. 10 Züge pro Seite auf dem Leder bewährt und so kann ich sicher sein, dass keinerlei Grat übrig bleibt.
Schwieriger sehe ich die Nutzung einer groben Paste (z.B. die SIC von Scherenkauf) als Ersatz eines feineren Schleifsteins. Hier geht es schon sehr schnell, dass die Schneide ihren Biss verliert und schnell konvex wird, was beim nächsten Schärfen lästig ist.


Irgendwann bin ich mal auf Kleinanzeigen über ein Set bestehend aus einem alten Corum Ölstein, 2 Translucent Arkansas und einem Naniwa Combination Stone gestolpert und fande die Arkansas ganz interessant.


Zum Combination Stone komme ich weiter unten nochmal. Die Arkansas, nunja, ich komme mit denen garnicht zurecht. Vielleicht weiß ich nur nicht wie ich die nutzen muss, aber ich bekomm damit nichts brauchbares hin. Ich hab die mit allerlei Körnungen geläppt, loses Sic, Diamantplatte, mit anderen Steinen aneinander gerieben, mit Slurry, ohne.....ich empfinde Sie als äußerst langsam, ohne Feedback (wie auf einer Glasplatte) und das Finish ist zerkratzt und nicht so scharf, wie ich das erwarten würde. Ich hab einen verkauft und den Anderen nur aus Nostalgiegründen noch da.


Einige Jahre, hunderte Youtubevideos und Forenbeiträge später habe ich mich dann dazu entschieden die Naniwa Chosera (mittlerweile Naniwa Professional) zu kaufen. 800er und 3000er Körnung, die wahrscheinlich meist empfohlenen Steine. Dazu einen Shapton Glass 320.


Ich bin garkein Fan, mir gefällt das Schärfgefühl auf den Naniwas garnicht. Ich habe oft gelesen, dass die Naniwas Haarrisse bekommen , wenn man diese wässert, also habe ich die als Splash&Go verwendet. Bei meinen Exemplaren ist das Wasser aber eingezogen und hat nach kurzer Zeit einen dicken Schleifschlamm hinterlassen. Das hat mich so sehr gestört, dass ich den Stein alle paar Minuten abspülen musste. Das Finish vom 3000er hat mir auch nicht gefallen, soweit ich das noch in Erinnerung habe, war das eher zerkratzt ohne Politur. Keine Ahnung ob ich da Montagsmodelle bekommen hatte, habe diese dann aber bei Knives and Tools gegen ein Set Shapton Pro umgetauscht mit denen ich nach wie vor sehr zufrieden bin.


Da ich sehr gute Erfahrungen mit dem Lansky Keramik gemacht habe, hatt ich mir auch den Spyderco 306UF und 302UF gekauft. Körnung soll laut Spyderco wohl um die 4000 liegen, das kommt nichtmal annähernd hin. Von der Politur und der Schärfe her würde ich den Stein wesentlich feiner einordnen (6000-8000). Mir gefallen die sehr gut, enorm hart somit auch für Mikrofasen und Touchups super geeignet, keine Flüssigkeit nötig, gut zu reinigen (Scheuermilch), sehr direktes akustisches Feedback kann und Haarspaltschärfe direkt vom Stein möglich. Nur leider sind die mittlerweile sehr teuer geworden, ich mag die Teile dennoch sehr gern.

Mein allererster Stein war ja ein Lansky Tri-Hone, welchen ich mir aus Nostalgiegründen nochmal neu gekauft habe.

Witzigerweise wurden mir 3 von diesen Steinen zugeschickt, obwohl ich nur einen bezahlt hatte.

Habe also 2 davon auseinander genommen (die Steine runter) und etwas experimentiert. Dabei habe ich herausgefunden, dass man den Lansky Keramik so bearbeiten kann, dass er die Eigenschaften von einem Spyderco Ultrafein bekommt.

Einfach mit einer Diamantplatte (habe einfach die vom Lanskyset genommen, da ich diese sowieso entsorgt hätte) den Stein planen und danach mit der Keramikseite von einem Fällkniven DC4 die Oberfläche polieren bis die gesamte Oberfläche leicht spiegelt. So bekommt man einen enorm feinen Stein, der dem Spyderco, bis auf die Größe, in nichts nach steht und haarspaltende Schneiden direkt nach dem Stein kein großes Problem sind. Man bekommt das Lansky Steinset teilweise günstiger, als einen einzelnen Spyderco Stein, weswegen das eine ziemlich gute Alternative ist. Ich habe mir z.B. ein Outdoorset zusammengestellt mit einer DMT XC (extra grob), DMT F (fein) und dem ganz feinen, bearbeiteten Lanyks Keramik, so kann ich immer und überall Messer von extrem stumpf bis Haarspaltschärfe bekommen und das Ganze auch noch ohne Flüssigkeit. Auch wenn ich Diamantsteine nicht für den Hausgebrauch leiden kann, so sind sie für unterwegs fast alternativlos.
 
Zweiter Beitrag, da beim ersten die Zeichengrenze von 30.000 überschritten wurde.:eek:

Long Story short, das Steinesammeln ist über die letzten Jahre etwas aus den Fugen geglitten.

Dort sind die meisten zu sehen, die ich gerade besitze, ein Shapton Glass 500/2000/8000 Set mit dem schönen Glashalter steht noch in der Küche und ein DMT Coarse + Lansky Keramik Set im Rucksack.


Oben alte Bekannte, Shapton Pro von 120 bis 8000, damit habe ich bis auf den 220er, 12000er und 30000er das Set vollständig, nach wie meine Favoriten und auch meine Empfehlung für ein Steinset.
Rechts daneben ein Naniwa Traditional Stone 220 (ehemals Superstone), günstig in einem Set auf Kleinanzeigen geschossen. Sehr angenehm das Teil. Trägt sehr schnell ab, ist weicher als die Shapton Pro, aber nicht unangenehm. Schleift sich also nicht schnell hohl und hat ein äußerst angenehmes, kaum kratziges Schleifgefühl. Einziger Nachteil, er muss gewässert werden. Preislich liegt er wohl neu bei 45-50€, da würde ich dann doch eher zu einem Shapton greifen.

Eine Reihe darunter links Shapton Pro 120 (extrem billig auf Kleinanzeigen gefunden), daneben ein Naniwa Pro 400 (auch wieder günstig auf Kleinanzeigen), dann Shapton Pro 1500, Naniwa Superstone 5000, JMS K1040, King 1200, King KDS 1000/6000, Naniwa Combination Stone 1000/3000 und ganz rechts Naniwa Aotoishi.

Dazu auch ein paar Worte.
Der Naniwa Pro 400 ist ganz anders, als seine 800er und 3000er Geschwister und tatsächlich einer meiner Lieblingssteine in der Körnung. Super schnell, aber dennoch ein recht feines Schliffbild. Bildet kaum Schleifschlamm, aber legt gut neue Schleifpartikel frei, sodass immer frisches scharfes Korn verfügbar ist. Splash and Go und bleibt auch lange feucht, sodass sich kein dicker unangenehmer Schleifschlamm bildet. Geschwindigkeit ähnlich zum Shapton 320, aber Schliffbild wesentlich feiner. So enttäuscht ich von dem 800er und 3000er war, so überzeugt bin ich vom 400er.

Der Superstone 5000 war zusammen mit dem King 1200 und dem Traditional Stone 220 in einem Set auf Kleinanzeigen für 35€, da konnte ich nicht nein sagen.
Superstones stehen meist im Schatten ihrer teureren Brüder Naniwa Professional/Chocera/Chosera, welche ich nicht besonders leiden kann. Ich kann nur vom 5000er sprechen, aber das tut den Steinen unrecht. Ja die SS sind weicher gebunden und langsamer, aber gerade der 5000er macht einen fantastischen Job. Ich werde weiter unten noch ein Bild einer Schneide einfügen, enorm feine Politur. Der Stein ist relativ weich gebunden, man kann also bei "schlechter" Winkelkontrolle einschneiden, aber er schlämmt nahezu garnicht, setzt sich aber recht schnell zu. Als besonders langsam habe ich ihn nicht empfunden, trotz des Zusetzens, die Schleifspuren des Shapton 1500 entfernt er mühelos und zügig, trotz der enormen Polierwirkung. Ich bekomme direkt vom Stein weg relativ leicht eine Haarspaltschärfe hin. Ich bin mehr als positiv überrascht von dem Stein als Finisher.

Der JMS K1040, also der 1000/4000er Kombistein vom Japan-Messer-Shop, wird hier sehr gern empfohlen, da er ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. Dem kann ich genau so zustimmen. Hergestellt wird er wohl von Imanishi, ist Splash and go und "mittelhart" gebunden. Einschneiden ist auf der 4000er Seite möglich, aber er schlämmt recht wenig, setzt sich wenig zu und arbeitet schön schnell. Auch die Größe ist sehr angenehm, man hat sowohl in der Dicke, als auch Breite und Länge viel Platz sich auszutoben. Besonders wenn man den Preis mit einbezieht sehr sehr gut und auch meine Empfehlung für einen günstigen Stein, der vieles sehr gut abdeckt.

Daneben die King, wollte ich schon immer mal testen, alt, bewährt, sieht man häufig auf Youtube etc. und Murray Carter hat ganze Kurse damit gemacht. Die müssen scheinbar irgendwas richtig machen. Ich persönlich bin nicht überzeugt. Auch wenn Sie meist günstiger sind als z.B. Shapton, Naniwa und Co. sind Sie auch für meinen Geschmack in jeder Hinsicht "schlechter".
Der Kombistein ist wohl der Bekannteste. Die 1000er Seite muss gewässert werden, der 6000er ist Splash and Go. Körnungen sind sowieso ein Thema für sich, da man Hersteller untereinander kaum miteinander vergleichen kann, theoretisch gibt es Normen, aber da spielt soviel mit rein (Schleifmittel, Form der Körner, Bindungsart, Bindemittel, Härte,...), wenn ich einen ~1000er Zische, Shapton, Naniwa, King oder Diamant hernehm sind dort Welten dazwischen.
Nichts destotrotz möchte ich den King etwas einordnen, die 1000er Seite empfinde ich als etwas feiner als andere 1000er und sowohl recht langsam als auch sehr weich. Es entsteht einiges an braunem Schleifschlamm, Abtrag ist ok, aber da gibt es wesentlich Schnelleres. Die 6000er Seite ist etwas härter, aber trotzdem recht weich. Schnelligkeit ist in Ordnung, Poliert weniger als ich erwartet habe. Ja es entsteht eine Politur, aber diese ist trotzdem kratzerdurchzogen. Das Finish ist dem 4000er JMS recht ähnlich, etwas "zerkratzter" als ein Shapton Pro 5000 und weit entfernt vom 5000er Superstone. Der Stein kostet nicht wesentlich weniger als der JMS, ist aber kleiner, weicher, langsamer und muss gewässert werden.
Der 1200er King gefällt mir recht gut. Auch dieser ist recht weich, aber etwas härter als der 1000er vom Kombistein. Eindeutig feiner als der 1000er und auch nicht weit von einer 2000er Körnung entfernt. Was den Stein für mich besser macht, ist ein sehr angenehmes, seidiges Schleifgefühl. Kann man schwer beschreiben, fühlt sich aber sehr gut an. Auch dieser Stein ist eher von der langsameren Sorte.

Aotoishi, sehr angenehm zu nutzen, Splash and Go, mittelhart gebunden, recht schnell und hinterlässt ein sehr schönes Finish. Entweder als Finishstein für eine leicht "toothy" Schneide oder als Zwischenschritt gefällt er mir sehr gut.
Der 1000/3000 Combination Stone ist komisch, anders kann ich das nicht beschreiben. Die 1000er Seite nutze ich garnicht, ähnlich wie der King 1000 recht weich, langsam, nicht meins. Dafür ist der 3000er faszinierend. Härte und Schleifgefühl sind mit dem 5000er Superstone vergleichbar, nicht wahnsinnig schnell, dafür ist die erreichte Politur für eine angebliche 3000er Körnung der Wahnsinn. Ich lad euch weitere unten noch paar Bilder eines Scandi hoch, welchen ich auf dem "3000er" geschärft habe, absolut kurios. Das nimmt sich zum 5000er SS wenig und ist "polierter" als ein 5000er Shapton oder sogar 6000er Shapton Glass. Ich kann mir es nur so erklären, dass sich der Stein an den "Richtigen" Stellen zusetzt und so die Oberfläche weniger mit den Schleifpartikeln abträgt sondern mehr poliert.


Von links Spyderco 302UF, Spyderco 306UF, Lansky Keramik, Sharpal 325/1200, Zische 120/280F (etwa 240/600 JIS), Zische 220/400F (etwa 360/1000 JIS), Missarka Ultra rot 1000F (etwa 3000 JIS), Zische Silifix 120, MST Thüringer Schiefer und paar gelbe Belgische Brocken.

Zische, nach wie vor gute Steine. Recht preisgünstig, schnell, hart, aber müssen gewässert werden. Der Zische Missarka Ultra soll eine Körnung um die 3000 JIS haben, das kommt so meiner Meinung nach nicht hin. Ja er erzeugt eine schöne, feine geschlossene Schneide, aber das Schliffbild ist gröber als ein Shapton Pro 2000 und einiges gröber als der Aotoishi 2000. Am ehesten vergleichbar mit dem King 1200, also vermutlich um die 1600-1800?
So sieht die Schneide nach dem Missarka aus:


Shapton Glass, sehr vergleichbar zu den Shapton Pro. Ich kann keine großen Unterschiede feststellen, für mich sind beide Reihen super. Als Empfehlung würde ich den 500er, 2000er und 8000er geben, was auch häufig als Set so verkauft wird. Genau das Set mit dem schönen Glas Steinhalter nutze ich in der Küche.
Große Atoma 140 zum Abrichten. Ich richte mittlerweile fast ausschließlich auf einem Stück Hartgestein mit losem Siliziumkarbidpulver ab. Dort habe ich F30, 60, 180 und 320, je nachdem welche Körnung der Stein hat, den ich abrichte und wieviel ich abrichten muss. Damit bekomme ich die besten Ergebnisse, wesentlich günstiger als eine Atoma Platte. Hat auch den Vorteil, dass die Steine geläppt und nicht geschliffen werden, was in einer schöneren Oberfläche ohne Kratzer resultiert.

Den Spyderco Sharpmaker und das Lansky Set habe ich zum Testen gekauft. Ich komme mit dem Sharpmaker nicht besonders gut klar, ich kann den Winkel auf einem Bankstein bei weitem besser halten, für einen Anfänger oder jemanden, der das Freihandschärfen nicht kann und nicht lernen möchte aber vermutlich empfehlenswert, auch wenn mir hier eine grobe Körnung fehlt. Außerdem ist der Preis für mich zu hoch (habs aber wiedermal von Kleinanzeigen für unter 40€).

Lansky altbekannt und bewährt. Mit Sicherheit nicht das Beste oder Genauste geführte Schleifsystem (KME, WickedEdge, TSProf, WorkSharp etc.) Aber günstig und weit verbreitet, damit kann man erstmal nicht viel falsch machen. Steinauwahl bei meinem Exemplar (auch Kleinanzeigen unter 20€) ist solide.
Alle Taideaschleifsteine habe ich mittlerweile verkauft und würde Sie auch nicht nochmal kaufen. Taidea ist der größte Schleifsteinproduzent in China, nahezu alle günstigen Schleifsteine (meist als Kombistein) auf Amazon werden von Taidea gefertigt. Bekommt man damit ein Messer scharf? Ja Sind die Gut? Absolut nicht.
Umso mehr Steine ich kenne, desto mehr kann ich sagen, dass Taidea bzw. die meisten günstigen Schleifsteine aus China ihr Geld nicht wert sind. Die Körnungen werden gewürfelt, mein Taidea 8000 ist höchstens mit dem Naniwa Aotoishi 2000 vergleichbar, das betrifft alle Körnungen. Sehr langsam und sehr weich. Ich habe auch mit solchen Steinen angefangen, ich kann es aber niemandem empfehlen.

Von Naturschleifsteinen würde ich zu Anfang allgemein abraten. Zum einen kann man da Unsummen versenken, zum Anderen sind das eher Liebhaberwerkzeuge. Synthetische Steine sind (verallgemeinert) schneller, definiert in Härte und Korngröße und einfacher zu nutzen.
Zum Beispiel habe ich einen Translucent Arkansas, mit dem werde ich garnicht warm, obwohl viele in Amerika darauf schwören. Glashart, kein Feedback, unglaublich langsam, aber hinterlässt keine schöne Schneide.

Paar Eindrücke:

Schneide eines Zwilling Ballarini Kochmessers aus 1.4116 (X50CrMoV12) nach einem Shapton Glass 8000:



Günstiges Messer nach dem 6000er King:


Und direkt als Vergleich ein Global G2 nach dem Superstone 5000:


Es ist leider sehr schwer die Politur mit der Kamera einzufangen, vielleicht erkennt man minimal, dass der SS besser poliert, als der King. Ich bekomm auch einfacher eine schärfere Schneide hin.

Hier noch ein Sanrenmu 710 nach dem SS5000:


Hier ein Scandi nach dem 3000er Naniwa Combination Stone:


Und nochmal unter dem Mikroskop 120x Vergößerung:


Wie schon erwähnt machen die Ergebnisse bei einer 3000er Körnung für mich keinen Sinn, ich mag den Stein trotzdem genau für solche Anwendungen sehr gern.
Bevor ich mich hier noch weiter in Feinheiten verliere, bringe ich das zum Abschluss und hol ich das Thema wieder in die Praxis.

Die Unterschiede der Steine sind nicht zwingend entscheidend, ob ihr scharfe Messer bekommt oder nicht. Die Unterschiede sind hauptsächlich bei der Nutzbarkeit, Gefühl, Haltbarkeit, Geschwindigkeit und Preis-Leistung. Vielleicht kennt ja jemand Pareto, 20% Equipment 80% Technik.
Trotzdem gibt es bessere und schlechtere. Wie oben erwähnt, spart euer Geld und kauft keine billigen chinesischen Schleifsteine.
Was würde ich empfehlen?
Am meisten nutze ich:
Shapton Pro 120 für extrem stumpfe Messer, Beschädigungen und Geometriekorrekturen. Für mich einer der besten in dieser Körnung, ab und an wird berichtet, dass er sich zusetzt, das hatte ich noch nie.

Naniwa Pro 400 Hart, schnell, schönes Schliffbild als Startstein für stumpfe Messer und zum verfeinern der Kratzer vom 120er.

Shapton Pro 1500 Entspricht am ehesten einem Standard 1000er Stein, da der 1000er Shapton deutlich gröber ist. Erzeugt eine gut nutzbare Schneide, bei manchen Messern ist das sogar mein Endstein. Kurz auf das Abziehleder und fertig. Schnell genug um auch relativ stumpfe Messer wieder scharf zu bekommen. Splash and go. Wird in der Shapton Pro Reihe oft übersehen, meiner Meinung nach zu Unrecht.

Naniwa Combination Stone 3000 um eine Spiegelpolitur insbesonders bei Scandi zu erreichen. Erzeugt auch eine schöne, feine geschlossene Schneide.

Meist gehts vom Shapton 1500 direkt auf einen Keramik (z.b. Spyderco 302UF). Man schafft es damit zwar nicht die Kratzer vom 1500er zu entfernen, aber verfeinert die Schneide nochmal deutlich.

In der Küche habe ich das Shapton Glass 500/2000/8000 Set. Damit bin ich extrem zufrieden, die 2000er Körnung reicht mir bei den meisten Küchenmesser völlig, zum Touch Up gehts auf den 8000er Glass oder einen Keramikstab. Wenn ich viel Fisch oder Fleisch zubereite dann geh ich direkt hoch zum 8000er. Man merkt tatsächlich nochmal einen deutlichen Unterschied im Scheidverhalten bei Fisch und Fleisch.


Was würde ich empfehlen?
Ich untergliedere das in günstig, mittel und teuer. Günstig eher für Einsteiger, erstmal schauen ob das mit dem Freihandschärfen was für einen ist, damit werden schon gute Ergebnisse erreicht. Mittel ist eigentlich realistisch alles was man braucht. Teuer dementsprechend High End Steine, tendenziell für Fortgeschrittenere Nutzer.
Die meisten Schleifsteine halten ein Leben lang, daher lohnt es sich meiner Meinung nach nicht, jeden Euro sparen zu wollen.

Günstig:
Zische 120/280F (240/600 JIS) mit Abziehleder. Gibts bei Scherenkauf für unter 25€, damit habt ihr einen super Einstieg, bekommt das Meiste auf ausreichende Schärfe und vorallem habe ihr auch eine grobe Körnung dabei, was bei sehr stumpfen Messer zweckdienlich ist um einen "zügigen" Erfolg zu erreichen.

Mittel:
Einen groben Schleifstein um die 240-400er Körnung, ich habe dafür einen 8€ Starrett Schleifstein auf Amazon gekauft, der ist tatsächlich nach dem Abrichten empfehlenswert, kommt jedoch krumm wie eine Banane an.
Dazu den JMS K1040. 1000/4000er Körnung deckt fast alles ab, schnell, groß, preiswert.
Dazu ein Abziehleder (lässt sich leicht selbst bauen) mit Polierpaste (Empfehlung nach wie vor Silverline weiß)
Damit seid ihr mit deutlich unter 100€ super aufgestellt.

Teuer:
Shapton Pro 320/1000/2000/5000 oder 320/1500/5000 oder Naniwa Pro 400 + Shapton Pro 1500/5000
Oder Shapton Glass z.B. 500/2000/8000
Oder Shapton Pro 320/1000/2000 + Naniwa Superstone 5000
Oder oder oder...
Ich habe noch keine Imanishi Steine (bis auf den KMS), Suehiro etc getestet, aber da gibt bestimmt auch feines Zeug.
Zuletzt noch ein paar Tipps, welche ich über die Jahre gelernt habe und die FÜR MICH sehr gut funktionieren.

-lange Züge (wie bei Jdavis882 oder Outdoors55) über den Stein funktionieren besser, als "hin-her" wie es traditionell japanisch gemacht wird (Winkel wird, besonders bei Ungeübten, bei jedem "Stop" öfters verwackelt)

-versucht keinen Grat von Stein zu Stein mitzunehmen, erst Grat durch mehrere leichte Züge komplett entfernen

-schon ab einer Körnung von etwa 320-400 muss das Messer rasieren können (wenn auch nicht sauber) und ohne Haken ein Blatt Papier schneiden, wenn nicht ist noch ein Grat vorhanden oder noch nicht genug Material entfernt

-Lederriemen nicht als Haupt-Entgratwerkzeug ansehen, auf dem letzten Stein den Grat komplett entfernen, sodass 5-10 Züge auf dem Leder ausreichen um Mikrograte oder ähnliches zu entfernen

-keinen Druck auf das Leder ausüben, sonst legt es sich um die Schneidkante und macht das Messer stumpfer

-nicht zulange abziehen: 1. ihr entfernt die Mikroverzahnung an der Schneidkante, welche euch beim schneiden von alltäglichen Dingen enorm hilft (Rasiermesser sind ein anderes Thema!) 2. ihr macht den Anschliff konvex, das bringt zwar mehr Stabilität, jedoch muss man immerwieder auf gröberen Steinen starten um das Ballige zu entfernen, was sich in erhöhtem Messerverschleiß äußert (oder man kann ballig auf Schleifsteinen schärfen wie Virtuovice oder die Jungs von DBK -> kann ich nicht im geringsten)

-nutzt soviel wie ihr könnt von euren Steinen, nicht nur die Mitte (Steinverschwendung) -> Beispiel Murray Carter er richtet seine Steine nicht ab, er nutzt die hohen Stellen bis der Stein wieder eben ist

-um den Winkel zu treffen eignet sich die Sharpie bzw Edding Methode hervorragend, ein günstiges Taschenmikroskop kann auch hilfreich sein

Das solls erstmal an Text gewesen sein, demnächst kommt der viel empfohlene Suehiro Rika 5000 bei mir an. Ich habe auch in den letzten Wochen mehrere Moras geschärft und bildlich festgehalten, um die Unterschiede der einzelnen Steine am breiten Skandi zu visualisieren, das packe ich aber wohl besser in einen eigenen Thread als "Schleifsteintest".

Vielen Dank fürs lesen.
 
Grüße,
Wilkommen im Forum und danke für Deine Ausführungen zu Taidea Steinen. ICh hatte überlegt, die zu kaufen, aber das lasse ich besser und nehme was von Suehiro. Die haben recht nette steine für jeden geldbeutel. Einen Suehiro 1500 konnte ich kürzlich testen, seltsames verhalten. Carbonstahl machbar, bei Rosträgem stahl zusetzen und reinigen nur mit Nagura möglich.
Ich habe auch Chnesische steine, jedoch von Rehoo. Darüber findet man nur wenig im netz.
 
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