Zur Mokume-Klammer eine kurze Beschreibung: Ich habe Klammern von verschiedener Größe und Stärke. Die beste ist aus einer Chrom - Nickellegierung, die für Hochtemperaturbeanspruchung gebraucht wird. Ich gehe von Blechen mit 5o x 1oo mm Abmessungen aus, sodaß die Klammer 1oo mm breit sein muß. Sie besteht aus zwei Blechen von mindestens 1o mm Stärke, in die an den 4 Ecken Löcher gebohrt sind.
Durch diese Löcher kommen möglichst feuerfeste Schrauben- V 2 A hat sich durchaus bewährt. Hat man die Vorrichtungen, so kann man in eines der Bleche Gewinde schneiden, Muttern tun es aber genauso. Die Mokume-Bleche werden in dieser Klammer eingeklemmt und unter hohem Druck erwärmt. Wieviel Druck man einsetzt, ist letztlich davon abhängig, wie nahe man an den Schmelzpunkt herangeht und wie lange man die Temperatur hält. Eine Rolle spielt auch, wie leicht die verwendeten Materialien sich verbinden. Silber ist bekanntlich ein gutes Lot und verbindet sich sehr gut, die Metalle mit hoher Affinität zum Sauerstoff- etwa Aluminium und Titan sind da problematischer. Das Nachziehen der Schrauben nach einer gewissen Erwärmungszeit ist theoretisch natürlich günstig, weil es den Druck nochmals erhöht und so die Verbindung befördert. Es kann aber früher verursachte Fehler, wie Oxydschichten zwischen den Blechen nicht beseitigen. Das Nachziehen der Schrauben im heißen Zustand ist auch nicht so einfach, da sie beschädigt werden können. Steht die Klammer mit den Schrauben weit genug über das Mokume - Paket über, kann man diese Stellen natürlich abkühlen und die Schrauben dann nachziehen
Am besten ist es aber sicher, erst mal mit einfacheren und nicht so kostspieligen Materialien zu arbeiten und auf eine gute Vorbereitung der Bleche zu achten.