Nächste Offenbarung: TFG Rückruf Verdacht falscher Stahl

Statement von Dave Warren (Tuyaknife.US):

"I just want to address recent concerns posted by a European retailer. I’m also sharing the pics from our Tuya European distributor which shows test results from Bohler showing the steel is consistent with M390 and HRC is also as advertised.

Tuya Knives guarantees that the steel used on the QAR or any other model is authentic Bohler M390, heat-treated to the correct hardness. This has been validated by Bohler’s own testing laboratory, and there is no evidence to suggest otherwise. While Tuya does not purchase directly from Bohler due to minimum order requirements, all M390 and S90V are sourced through a certified steel supplier.

Personally I assure you all that I wouldn’t be a part of any dishonest business practices like that, and my personal opinion it don’t make sense because I googled cost of Steel a small batch company like this to make 100pc 3” knife blades in M390 is only $500-$800 the cost is in belts, machines, and labor. I also just helped them spend $13,000 for Camo carbon fiber, so steel isn’t a big deal.
Tuya don’t do large batches at all, max 300pc so it wouldn’t even make sense to save $5-$8 per knife and risk the reputation of your business.

For those that don’t know, I have been the U.S rep for Tuya for about 9 years now. I raised 4 kids and gave them a good life. I did this part time for years and now own a storefront where I sell some other brands along with Tuya. My website is Tuya only, and I do any warranty service needed I keep extra parts and will take care of anything you need. Tuya’s are all under lifetime warranty and they stand behind their knives and do whatever I ask for the customer. I want to say I appreciate all of you for the support over the years.
Thank you,

- Dave Warren"

Quelle: tuyaknife.us(Hervorhebung von mir)


Grüße
Jürgen
 
"...Obwohl Tuya aufgrund von Mindestbestellmengen nicht direkt bei Böhler einkauft, wird der gesamte M390- und S90V-Stahl über einen zertifizierten Stahllieferanten bezogen....." und bei wem? Warum wird denn dann die Handelskette nicht offengelegt?

Bis jetzt viel viele Statements, aber wenig ssubstanzielless mit absoluter Beweiskraft. Allerdings auch seitens TfG.
 
Bis jetzt viel viele Statements, aber wenig ssubstanzielless mit absoluter Beweiskraft.
Um das mal abschließend klarzustellen:
Im Regelungsbereich des HGB (B2B), der hier Anwendung findet (Tuya Knife Europe Firmensitz in DE), obliegt dem Käufer die Beweislast für Mängel. Demnach wäre Tuya Knife nichtmal verpflichtet irgendwas zu beweisen.
Anders als von dir behauptet, sind sie leider die einzige Partei, die überhaupt Nachweise liefert, während vom Käufer bisher genau garnix zur Aufklärung des Sachverhalts veröffentlicht wurde.

Bisher führt das ganze aus meiner Perspektive leider eher zu einem Vertrauensverlust an ganz falscher Stelle.

Das steht in Anhang #2.
Ich weiß, "ich kann kein chinesisch". Aber du verlangst doch nicht ernsthaft, dass der Hersteller, der ohnehin keine Beweislast trägt, seine freiwillig vorgelegten Dokumente auch noch in jede erdenkliche Landessprache übersetzen lässt?
Wenn es dich wirklich interessiert, nutze doch einfach einen der zahlreichen Übersetzer.
 
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? ich hab nur festgestellt, dass dass alles bis jetzt nicht wirklich greifbar ist. Und hier gehts nicht um Beweislast, sondern: kaufe ich, oder nicht.....
 
ich hab nur festgestellt, dass dass alles bis jetzt nicht wirklich greifbar ist.
Du hast konkret geschrieben, dass "wenig ssubstanzielless [sic!]" vorliegt. Dabei liegt u.a. ein Prüfbericht von Böhler und eine Härtemessung von zwei Klingen vor. Beim Vorwurf, falschen Stahl verwendet zu haben, sind diese Nachweise aus meiner Sicht essentiell.
"Nicht wirklich greifbar" wird das ganze aber insbesondere, weil die erwartete Reaktion bisher ausbleibt - das ist meine Sicht.

Und hier gehts nicht um Beweislast, sondern: kaufe ich, oder nicht.....
Den Terminus "Beweiskraft" hast du verwendet. Wenn schon mit juristischen Begrifflichkeiten argumentiert wird, sollten die rechtlichen Grundlagen bekannt sein.

Der Begriff "Beweislast" beschreibt hier letztlich nur einen ganz gewöhnlichen Vorgang. Nämlich dass derjenige, der die Vorwürfe vorbringt, diese auch belegen muss. Wenn er das tut, schafft das Transparenz und Vertrauen.
Ob im juristischen oder im Kundensinne, ist dabei doch gleichbedeutend?

Und offenbar genau wie du, treffe ich Kaufentscheidungen auf Vertrauensbasis.
 
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