Puma IP Survival

Maxxwell

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Hi bin neu hier im Forum.

Ich habe mir vor kurzem ein Puma IP Survival zugelegt. Im nachhinein hab immer wieder gelesen, dass Leute probleme mit der stabilität haben. (Es ist keine Full - Tang Konstruktion). Puma selbst warnt auf der webseite mitlerweile sogar davor dass Messer stark zu beanspruchen.

Hat jemand das Messer und schon Schlechte Erfahrungen gemacht ?
Weis jemand wie weit der Erl in den griff hineingeht ?
Vielen dank im Voraus !
 
Hallo, willkommen!
Das genannte Messer (Neuauflage des bewährten Automessers) hat doch dem Augenschein nach einen durchgehenden Erl, es ei denn, ein Stummelerl wäre getarnt in den Griff verbaut. Sowas gibt's, das ist aber Murks, einem solchen Messer kann man hinsichtlich Stabilität nicht trauen. Bei Dolchen mag das ok sein, aber an einem Messer, das zum Schlagen verwendet werden soll - nee!
foto wäre gut
Bei Puma lese ich, dass es kein Vollintegral ist und man deshalb beim Batonieren aufpassen sollte.
Batonieren (mit Knüppel auf den Messerrücken schlagen) sollte man eh nur, wenn's nicht anders geht und was man auf keinen Fall machen sollte, ist, dafür einen Hammer benutzen. Und bei einem Messer mit Schneide am Rücken ist Batonieren auch irgendwie sinnfrei.
 
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Vielen dank für die schnelle Antwort!

Leider ist deutlich erkennbar, dass der zu sehende Erl nicht das gleiche material wie die klinge ist. Ich befürchte Puma hat die Stummel Erl Variante gewählt. Auf Bildern schwer zu erkennen.
Entwas enttäuschen für ein Messer, das Survival heist. Leichtes Batonieren gehört für mich definitiv zu den aufgaben die ein "Survival Messer" können sollte . ( Der fordere teil der klinge ist am Rücken flach, somit wäre es zumindest von der Klingen - geometrie geignet dafür)
Schade ... Puma war für mich immer ein zeichen von Qualität. ( trotz Fertigung in Spanien)
 
Vielleicht kannst du ja ein paar Bilder zeigen von deinem Exemplar, weil alles was ich online gefunden habe sieht nach der schon angesprochen nicht voll Integralbauweise aus, der Tang/Erl ist da wohl nicht betroffen.

Und was hast du gegen Fertigung in Spanien, so weit mir bekannt macht Joker einen Teil der Puma Messer und die machen einen sehr guten Job.
 
Würde gerne herausfinden wie weit der Erl in den Griff geht. Und ob die Pins tatsächlich eine Aufgabe haben oder rein Optisch sind.
 
Das genannte Messer (Neuauflage des bewährten Automessers) hat doch dem Augenschein nach einen durchgehenden Erl, es ei denn, ein Stummelerl wäre getarnt in den Griff verbaut. Sowas gibt's, das ist aber Murks, einem solchen Messer kann man hinsichtlich Stabilität nicht trauen. Bei Dolchen mag das ok sein, aber an einem Messer, das zum Schlagen verwendet werden soll - nee!
foto wäre gut
Bei Puma lese ich, dass es kein Vollintegral ist und man deshalb beim Batonieren aufpassen sollte.
Batonieren (mit Knüppel auf den Messerrücken schlagen) sollte man eh nur, wenn's nicht anders geht und was man auf keinen Fall machen sollte, ist, dafür einen Hammer benutzen. Und bei einem Messer mit Schneide am Rücken ist Batonieren auch irgendwie sinnfrei.
Hallo porcupine,

Puma benennt das hier von Maxxwell gepostete PUMA Messer "IP Survival" nicht als "Neuauflage des bewährten Automesser", das PUMA "Automesser" wird auf der homepage von PUMA weiterhin als andere Option angeboten.
Verwirrend ist eindeutig die PUMA homepage Beschreibung beider Messervartianten:

Zum Modell "IP Survival" lautet die vollständige Beschreibung:
"WARNUNG: Das PUMA IP Messer ist nur bedingt für den Einsatz zum batonieren geeignet, da es keine Vollintegral-Bauweise aufweist. Bitte verwenden Sie das Messer nicht zum groben Schlagen und beachten Sie seine Einsatzgrenzen oder greifen Sie auf das bewährte PUMA Automesser mit Vollintegral-Bauweise zurück."

Zum Modell PUMA "Automesser" heisst es demgegenüber "Robuste Vollerl-Konstruktion" ... von "Vollintegral-Bauweise" ist NICHT die Rede.
Die mir bisher bekannt gewordenenPUMA "Automesser" sind KEINE Vollintegral-Messer: der Handschutz ist nachträglich als separates Teil auf die Flachangel-Klinge aufgeschoben.
Und das scheint mir Fotos der "IP Survival"-Variante genauso ausgeführt.

Möglicherweise definiert PUMA den Begriff "Vollintegral-Messer" abweichend zu den gängigen Beschreibungen in der Messer-Scene:
demnach sind "Vollintegral-Messer" aus durchgängig aus einem Stück Stahl geschmiedet, einschließlich Handschutz.
 
Vom Foto her tippe ich mal auf eine ähnliche Griffbefestigung wie beim allseits bekannten "Pfadfindermesser". Da scheint nix durchgängig zu sein.
 
Ich würde einfach mal direkt bei Puma anfragen bzgl. der Bauart.
Normalerweise bietet Puma doch einen recht guten Kundenservice an.
 
Ich tippe auch auf die ähnlichkeit zu den Pfadfinder messer (Die meist auch ausreichend stabilität für moderate arbeiten bieten).
Bezüglich der länge des Erls und die befestigung im griff werde ich Puma direkt Kontaktieren.
 
Praktisch alle Messer aus dem Hohen Norden haben einen Steckerl, ich habe
noch nie gehört, dass ein Puukko oder Leuku auseinandergefallen wäre. Allerdings
nimmt die niemand zum Batonieren, das ist dort nicht üblich.
 
Praktisch alle Messer aus dem Hohen Norden haben einen Steckerl, ich habe
noch nie gehört, dass ein Puukko oder Leuku auseinandergefallen wäre. Allerdings
nimmt die niemand zum Batonieren, das ist dort nicht üblich.
Jein, wenn es ein Erl wie den Pfadfindermessern ist, ist der recht mickerig. (Oh, ich seh grade, es war doch ein Bajonett der wackeligsten Version.) Ich hatte eins repariert. Der Erl war nicht nur in der Breite sondern auch in der Dicke abgesetzt, endet mit einem Querschnitt von vielleicht 6x2mm (aus Erinnerung kann auch kleiner gewesen sein) wodurch den er mit dem Grifframen vernietet ist (im Bereich zwischen den Griffschrauben die sichtbar sind, die fordere Schraube geht auch durch den Erl und schwächt in noch zusätzlich). Ich habe den Grifframen (Das ist Handschutz, Knauf und die rings um zu sehende Angel aus einem Stück gegossen (gibt es aus Messing, Alu und sogar Zink, wie es aussieht, nach meiner meinung angeleht an die Griffstücke aus Messing für diese Polizei Seitengewehre der Weimarer Republik, die das vielleicht von den "Türkischen" Säbeln her hatten die in Solingen für die USA gerfertigt werden.(wei heißen die noch mal?). Ich hab das Griffteil aufgefeilt, so das ein Stück der Klinge in voller Dicke durch in den Handschutz reicht, dafür auch den Erl gekürzt so das er, weiter eingeschoben den Hohlraum besser ausgefüllt hat, der extrem dünne Querschnitt am Ende nicht mehr 2cm lang war und sich ohne die Griffschalen zu berühren biegn konnte, sondern nur noch vielleicht 8mm und neu vernietet mit Stahl niet, nicht Alu. (und neue Grifschalen drauf gemacht).
 

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Praktisch alle Messer aus dem Hohen Norden haben einen Steckerl, ...
Die sind aber anders konstruiert: insbesondere ist der Erl nicht rechtwinklig abgesetzt, sehr schmal und stummelkurz, sondern beginnt breit, verjüngt sich nach hinten und ist traditionell durchgehend und vernietet. Ich weiß, es gib Leukus mit 30 cm Klinge, mit denen man auch Äste, Reisig oder Knochen hackt. Grundsätzlich ist ein gut gemachter Steckerl sehr verlässlich, selbst ein geklebter Kurzerl, wenn die Dimensionen passen..
 
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