Review Giantmouse Jutland Slipjoint

Virgil4

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Fangen wir diesmal klein an, bevor es vielleicht mal um den großen Bruder gehen wird....

In dieser Review dreht es sich also um dieses Messer: das Jutland Slipjoint von Giantmouse (GM).

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Die Basics zur Firma und den Produktlinien spare ich mir, da sich diese schon im Review der Sonoma-Varianten finden.

Kleines Update zu den Akteuren von Giantmouse: Jens Ansø hat sich zum 1.1.25 offiziell von GM verabschiedet, um sich auf die Fertigung seiner eigenen Highend-Messer-Modelle fokussieren zu können. Mehr dazu in diesem Video:


Story telling gehört bei den Amis zum Marketing – deswegen hier die Entwicklungsgeschichte des Jutland-Designs.

Der ursprüngliche Entwurf war wohl das GM8 Im August 2021 klick. Ein schicker Framelock mit einer sehr schönen Fräsung der Schalen – leider jenseits meines Budgets damals, sonst gäbe es an dieser Stelle ein paar Fotos mehr. ;)

Dann kam 2023 das Jutland mit Linerlock als vollwertiges „Jagdmesser“ bei den günstigeren ACE-Modellen heraus: grünes Linen-Micarta, orangefarbenes G10, braunes Jute-Micarta sind die Wahlmöglichkeiten beim Griffmaterial. Ob man jetzt Kugellager bei einem Jagdmesser verbauen sollte, ist ein anderes Thema ...

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Das Jutland Slipjoint kam dann zur Blade-Show im Juni 2025 auf den Markt in zwei verschiedenen Versionen: Titan-Griffschalen (75 g) und Messing-Griffschalen (110 g). Ziel war es wohl u. a. ein in mehr Ländern legal zu führendes Messer anbieten zu können - deswegen ohne Verriegelung. Und da die Designer Dänen sind, hatten sie vielleicht die nationale Grenze von 70 mm im Kopf beim Festlegen der Klingenlänge (69 mm) ...

Von beiden Jutlands gibt es auch die etwas teureren SSU-Modelle, also Sammler-Messer für die Shank Sharpener’s Union – man kann ja etwas Geld aus der sozialen Prägung des homo sapiens schlagen: Elitarismus (und seien die Gruppierungen auch noch so unsozial) ist immer ein starker Trigger!

Eine Übersicht der Jutland-Modelle findet sich hier: klick

Achja - der Name: Jütland ist die Halbinsel im Westen Dänemarks, die die Nord- und Ostsee trennt und im Süden an Deutschland grenzt.

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Design ist von Giantmouse, also noch Voxnaes + Anso, produziert wird das Slipjoint von Fox in Maniago, Italien

Das Messer mit einem Preis von 211 € ist bei GM als „sold out“ angegeben, bei manchen Händlern findet man es noch. Bei der ACE-Line kann es aber durchaus sein, daß wieder weitere Batches aufgelegt werden.

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Technische Daten (aus verschiedenen Quellen bzw. selbst gemessen, leicht abweichend zu GM)
  • Klingenstahl: CPM-S90V (rostfrei, verschleißfest), Härte 60 HRC
  • Klingenform: Clip-Point, beidseitige Swedge im geschwungenen Teil, Flachschliff, satiniertes Finish, 0,4 – 0,5 mm über der Wate
  • Klingenlänge: 69 mm
  • Griffschalen: Titan, gewölbt, matt grau, diagonal gefräst, innen ausgefräst
  • Grifflänge: 98 mm
  • Gesamtlänge offen: 167 mm
  • Grifflänge/Klingenlänge: 1,42 - designbedingt
  • Gewicht: 75 g
  • Verriegelung: Slipjoint (nicht arretierend)
  • Nagelhau zum Öffnen
  • Halbstopp bei ca. 90° erhöht die Sicherheit beim Zuklappen
  • Lagerung: Bronze-Scheiben
  • Stopppin 2 mm
  • Draht-Clip (Edelstahl), nicht umsetzbar, Tip-up
  • Beschriftung der Klinge: gelasert, rechte Seite mit GM-Logo, ACE und der Stahlbezeichnung
  • Beschriftung Schalen: nur links innen, gelasert, GM-Logo und „FX Made in Italy“
  • Schrauben TX8, Stahl, mattiert
  • Lanyard Loch, Durchmesser 5 mm
  • Jimpings auf Klingenoberseite und am Griffende
Größenvergleich

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Ein hübsches kleines Messer im schicken Design mit schön geformten Griffschalen und netten Details wie die Schrägen an den Griffenden und dem matten Look der Kleinteile.

Die Handlage beim 4-Fingergriff ist noch OK für mich, aber richtige Männer mit größeren Pranken sollen besser einen Lanyard mit Bead installieren als Griffverlängerung.

Größter Schwachpunkt dieses Messers ist meiner Meinung nach der hohe Widerstand beim Öffnen. Der Nagelhau ist leider, designisch bedingt, zu nahe an der Achse – gesunde Fingernägel sind hier von Vorteil. Mit kräftigem Pinchgrip etwas weiter zur Spitze hin kann man die Klinge packen und öffnen – wer aber Butter, Sonnencrème, Schweiß oder sonstige Gleitmittel an den Fingern hat, bekommt Probleme. Aufgrund des Designs kann man die Klinger leider nicht weiter vorne packen.

Diese Schwäche wir in einigen Feedbacks erwähnt – GM meint dazu: „das läuft sich ein“. Das halte ich persönlich für eher unwahrscheinlich: die Kontaktflächen zwischen Klinge und Feder sind schon sehr glatt bearbeitet und die Feder wird mit der Zeit nicht schwächer werden. Etliche Einlaufrunden mit festgeklemmter Klinge im Schraubstock zeigten zumindest keinerlei Verbesserung.

Hier wäre eine „Cran Forcé“-Lösung besser gewesen.

Ein Blick ins Innere:

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Kleiner Hack am Rande für Schrauberlinge:

Auseinanderbauen solcher Slipjoints mit strammer Feder geht noch irgendwie, aber die Montage kann schon etwas Fluch-generierend werden ...

Mein empfohlener Ablauf:
  • Griff mit Rückenfeder zusammenbauen und zuerst nur mit den hintersten Schrauben fixieren - dies erlaubt die Griffschalen vorne etwas auseinanderzudrücken, um die Klinge und die Gleitscheiben zu platzieren
  • ein kleines Stück Kunststoff (G10, Micarta, POM etc.) mit passender Nut oben auf den Griff setzen und mit Hilfe einer Spannzange und eines Plättchens in der richtigen Länge die Rückenfeder nach oben drücken
  • dann die Klinge in Halfstopp- oder offener Position ohne Spannung über dem Achsloch positionieren
  • Gleitscheiben reinpfriemeln und Achse durchschieben
  • Spannzange lösen und die restlichen Schrauben montieren
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Besonderheiten der Konstruktion:
  • keine Liner, nur Titanschalen – außen mit geraden Rillen, innen ausgefräst zur Gewichtsreduzierung
  • Feder und Backspacer aus einem Stück, positioniert über zwei 2 mm Pins, die beiden Schalen werden von links und rechts mit jeweils 2 Schrauben auf den Backspacer geschraubt
  • Halfstopp

Auf der Plus-Seite (meiner persönlichen):
  • cooler Griff
  • sehr sauber verarbeitet
  • funktionaler Clip
  • geschmeidiger Klingenlauf
  • stramme Haltekraft bei offener Klinge

Auf der "Da-geht-noch-was“-Seite:
  • Federspannung beim Öffnen imho zu groß
  • Keine Verdrehsicherung der Achsschraube
  • Übergang Feder/Klinge nicht homogen, aber das ist schon Meckern auf höherem Niveau und bei dieser Art des Produktionsprozesses kaum in den Griff zu bekommen, da die Einzelteile nicht zusammen bearbeitet werden
  • das große Lanyard-Loch hätte man in kleinerer Form von hinten im Backspacer integrieren können, allerdings nur für kleinere Durchmesser
  • Nicht wirklich für die Linkshänder-Minderheit konzipiert (Clip und Nagelhau)

Die Sache mit dem Gewicht

Da das Slipjoint in der Titan-Version von GM und auch in verschiedenen Reviews als „Leichtgewicht“ deklariert wird, hab ich mal ein paar meiner Messer auf die Waagschale geworfen, um diese Aussage zu überprüfen. Und siehe da: der Amerikaner neigt etwas zur Übertreibung bzw. hat die falschen Referenzen, z. B. die Messing-Version.

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Sehnsüchtig von mir erwartet, der zukünftige Champion auf dieser Liste: das Spyderco Charisma mit einer Klingenlänge von 76 mm und einem Gewicht von 23 g – also 3,0 g/cm! Klick

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In a nutshell: sehr hübsches Messer mit limitiertem Spaßfaktor, weil es einfach schwer zu öffnen ist.


Bonne nuit

Virgil
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal wieder echtes „Master Review“, lieber Virgil.
Ich bewundere die Akribie, mit der Du den Dingen auf den Grund gehst.
In jedem Fall hast Du mal wieder meinen Appetit geweckt, ist doch das große Jutland für mich einer der gelungensten Serienfolder.

Und Du hast meinen Wortschatz bereichert- „Fluch generierend“ finde ich eine wundervolle Wortschöpfung.
Übrigens las ich neulich von einer britischen Studie, die belegt hat, dass Fluchen die Arbeit effektiver macht ( ich wusste es doch schon immer 🤭)

Schimpfwörter: Warum Fluchen den Körper leistungsfähiger macht (https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kraft-des-schimpfworts-warum-fluchen-den-koerper-leistungsfaehiger-macht-a-c7e28596-347b-47a3-b689-d1a3b5d4a8ea?d=1766151500&pushId=b899fb9f-5a03-43fc-a416-f8c878df2245&sara_ref=re-in-app-pu-standard&sara_ref=re-so-app-sh)
 
Zuletzt bearbeitet:
Klasse Bericht und Werkstattbilder!

Mir wäre allerdings eine erwachsene Maus lieber als das kleine Mäuschen - mal sehen was der Folgebericht bringt. 😋

Cran Forcé wäre aber in jedem Fall eine Versuchung.

grüsse, pebe
 
Hallöchen,

auch von meiner Seite Kompliment und vielen Dank für die schöne Review! Ich habe tatsächlich auch schon mit genau diesem Modell geliebäugelt, da mich Form, Format und Fräsung stark ansprechen.

Die von Dir beschriebene Problematik bei der Öffnung habe ich aber auch schon vermutet. Das bei mir vorhandene und geschätzte Giantmouse Ace Farley, auch wenn wohl Bestech und nicht Fox OEM ist, zeigt für mich bereits die gleichen Hindernisse; ein sehr weit hinten gelegener Nagelhau, relativ stramme Feder und "vorn" wenig Platz für die Finger. In den ersten Monaten hatte ich dort auch schon die Befürchtung, dass das für mich nicht praktibel sein würde. Nach bald einem Jahr der Nutzung ist es gefühlt etwas einfacher geworden, ggf. hilft da das "Einlaufen" der Washer. Die Federspannung ist aber gleich geblieben. Vielleicht wird das auch mit der GM-Aussage "das läuft sich ein" gemeint. Trockene Finger sind aber nach wie vor ein Muss und den Nagelhau nutze ich ungern und selten.

Beim Jutland scheint mir der Platz zum Greifen "vorne" an der Klinge, ja noch spärlicher vorhanden zu sein. Das heißt, ich wende meinen Blick anderen schönen Messern zu. Damit war der tolle Bericht nicht nur informativ und schön zu lesen sondern auch enorm hilfreich für eine, (meine), subjektive Kaufentscheidung! Danke Virgil!

Viele Grüße und allerseits einen schönen Sonntag
 
Super Review, ich habe auch eines. Am besten läßt es sich öffnen, wenn man es mit der Klinge nach oben in der Hand hält und nicht von oben mit dem Fingernagel in den Nagelhau greift und zieht, sondern von unten mit Daumen am Nagelhau und Zeigefinger auf der anderen Seite die Klinge aufschiebt. Dann ist es immer noch stramm zu öffnen aber man reißt sich nicht den Daumennagel ein oder gar ab. Mal probieren. Quasi den Nagelhau als Daumenpin zu nutzen, dann passen auch die Hebelverhältnisse besser, der Daumenpin bei Einhandmessern sitzt ja auch nahe der Klingenachse.
 
Viel besser kann man so ein Review nicht machen! Sachlich, informativ und zugleich unterhaltsam, so startet man gut in den Sonntag. Das Review hat mir viel Freude bereitet, vielen Dank dafür!

Gruß
Matthias
 
Bei SAK gibt es auch oft das Problem, hier gibt es etwas von Reini:
Für das GM gibt es auch Fingerhüte aus Silikon:
Gummi-Fingerhut (https://hobbii.de/products/hp-1006617-rubber-thimble?variant=43823426044065&gad_source=1&gad_campaignid=23369691814&gbraid=0AAAAADPQYL3e1o9aNwzBRqHBsJETHV3c8&gclid=EAIaIQobChMIh9z5vcmmkgMVtKODBx0-DynlEAQYBiABEgJpG_D_BwE)
Das könnte helfen, das Problem zu lösen.
Weil ansonsten ist es ein sehr schönes Messerchen.
Nur muss man beim Schließen auf die Spitze aufpassen, die zeigt nach oben und ist sehr spitz.
 
Besten Dank die Herren für eure positiven Rückmeldungen - freut mich sehr, daß ich euch etwas Unterhaltung am Sonntag liefern konnte.

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@Kojak : Danke für die diversen Tipps!

Leider:
  • klappt das mit dem nach oben Schieben bei mir gar nicht (zarte Bürofinger)
  • gibt's die Silikon-Fingerhüte nicht in meiner Farbe
  • hatte ich bei SAKs dieses Problem noch nie (aber für Halsträger sicher cool)

Ich hoffe bei mir auf den Krafttrainingseffekt von Daumen und Zeigefinger ...

Greetz

Virgil
 
Super Review, vielen Dank!

Ich verstehe nicht warum diese Kombination Nagelhau / Rille weit hinten an der Achse plus starke Federspannung bei Slipjoints immer wieder auftaucht, das finde ich überhaupt nicht praxistauglich und hat mir schon so manches Messer verleidet. Bei Victorinox ist der Nagelhau ja recht weit vorn an der Klinge, das macht wesentlich mehr Sinn in meine Augen.
 
Vielen Dank Virgil für diesen ausführlichen Bericht...wie immer top.
Auch wenn das Messer nicht in mein Beuteschema passt...so einen Titanwürfel werde ich mir wohl holen müssen.:love:

Gruß Ralf
 
Super Review, vielen Dank!

Ich verstehe nicht warum diese Kombination Nagelhau / Rille weit hinten an der Achse plus starke Federspannung bei Slipjoints immer wieder auftaucht, das finde ich überhaupt nicht praxistauglich und hat mir schon so manches Messer verleidet. Bei Victorinox ist der Nagelhau ja recht weit vorn an der Klinge, das macht wesentlich mehr Sinn in meine Augen.
Stimmt aber für die Werkzeuge nicht. Schere, Ahle, Paketöffner sind schon teilweise sehr sperrig. Einen Vorteil hat die stramme Feder, es geht auf keine Fall als Einhandmesser durch. ;)
 
@Kojak : Danke für die diversen Tipps!

Leider:
  • gibt's die Silikon-Fingerhüte nicht in meiner Farbe
Ich hoffe bei mir auf den Krafttrainingseffekt von Daumen und Zeigefinger ...

Greetz

Virgil
Gibt es aber in allen Farben sogar transparent:
Amazon.de (https://www.amazon.de/PATIKIL-Fingerkuppen-Schutz-Silikon-Fingerh%C3%BCte-Atmungsaktiv-Wiederverwendbar/dp/B0F1T8W7Y6/ref=asc_df_B0F1T8W7Y6?mcid=f8388c33428c34d6ade4936fe785d189&th=1&psc=1&tag=googshopde-21&linkCode=df0&hvadid=782833274540&hvpos=&hvnetw=g&hvrand=16122331202697477509&hvpone=&hvptwo=&hvqmt=&hvdev=c&hvdvcmdl=&hvlocint=&hvlocphy=9061131&hvtargid=pla-2428365897530&psc=1&hvocijid=16122331202697477509-B0F1T8W7Y6-&hvexpln=0)

Bezüglich Training, Übung macht den Meister, ich denke auch, dass es sich noch etwas einläuft.
Btw. anläßlich der Handball-EM: die nutzen Harz um den Ball besser halten zu können und dem einen Drall geben zu können.
Wäre einen Versuch wert!
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke @rocco26 :super:

@Portico : Guter Punkt, der Vergleich mit dem Farley!

Hab gleich mal meins aus der Kiste geholt - V1 mit Canvas Micarta.

Das Öffnen scheint mir hier einfacher:
  • die Feder ist auch recht stramm
  • das Farley hat keine Gleitscheiben - die Klinge läuft direkt auf den Stahllinern (Recherchefehler meinerseits, korrigiert nach Hilfe von Kojak s. u.)
  • der Nagelhau ist weiter entfernt von der Achse: 30 mm von Mitte Achse zu Mitte NH ggü. nur 20 mm beim Jutland Slipjoint
  • die Klinge hat keinen Swedge, man kann sie deswegen auch näher an der Spitze greifen, was beim Jutland nicht geht

Vergleich der beiden Kandidaten:

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Greetz

Virgil
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo zusammen,
das Farley hat keine Gleichtscheiben - die Klinge läuft direkt auf den Stahllinern
Oh, das wusste ich nicht. Hatte ich einfach frech angenommen. Und jetzt wieder was gelernt. Danke Dir! Und so direkt nebeneinander sieht man ja, dass der Nagelhau beim Jutland noch näher an der Achse liegt. Dann ist der Hebel ja noch kleiner. Eieiei.
Man darf nicht vergessen, dass das Farley den Nagelhau beidseitig hat, damit haben beide Finger einen besseren Grip
Ich habe Version 2, da ist nur noch ein Nagelhau übrig und Elmax statt M390 verwendet. Laut Support mindestens Ersteres zur Kostensenkung.

VG
 
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