Splash and Go Veränderungen bei Schärfsteine

C.H.K.

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Das Thema beschäftigt mich schon länger. Bisher konnte ich es nur bei Imanishi festellen. Anfangs Splash and go entwickeln sich manche zu regelrechten säufern.
Andere wiederum bleiben unverändert. Hat jemand schon mal ähnliches beobachtet.? Hier mal ein Link dazu.
 
In schwächerer Form habe ich das bei dem Kitayama 8000 bei dem Naniwa pro 400 beobachtet.
Neu waren beide Splash und go. Mit der Zeit ziehen sie aber aber Wasser. Der Naniwa noch stärker als der Kitayama. Ist aber nicht so schlimm, dass es wirklich stört, nur 1-2 min ins Wasser stellen muss ich sie.

Gruß, Andreas
 
Dazu müsste sich doch aber im Gefüge des Schleifsteins etwas ändern. Bei den Shaptons heißt es ja, dass man diese nicht zu lange wässern darf, weil sie sonst aufweichen. Vor der ersten Verwendung soll man die laut Hersteller maximal 5-6min wässern.
„Do Shapton stones need to be soaked in water before use?
No, Shapton stones do not need to be soaked except the very first time after purchase. We do recommend that on first use, you pre-soak the stone in water for five to six minutes to secure even smoother sharpening.“
Also entweder führt die Behandlung des Schleifsteins dazu, dass sich Stoffe aus dem Stein lösen (eben zu langes Wässern, Reinigung mit lösungsmittelhaltigen Substanzen) und dadurch Hohlräume im Stein bilden oder es sind durch den Produktionsprozess Lufteinschlüsse vorhanden, in die das die das Wasser eindringen kann. Das müsste man an Luftblasen erkennen, die beim Wässern aufsteigen.
Am Anfang kann es sein, dass die Oberfläche versiegelt ist und daher eine Wasseraufnahme verhindert. Durch Schleifen/Öffnen/Abrichten wird diese Schicht mit der Zeit abgetragen und dadurch entsteht ein Zugang zu innenliegenden Hohlräumen oder es bilden sich durch Lösung von Stoffen Hohlräume. Eine andere Erklärung hätte ich dafür nicht.
 
In schwächerer Form habe ich das bei dem Kitayama 8000 bei dem Naniwa pro 400 beobachtet.
Neu waren beide Splash und go. Mit der Zeit ziehen sie aber aber Wasser. Der Naniwa noch stärker als der Kitayama. Ist aber nicht so schlimm, dass es wirklich stört, nur 1-2 min ins Wasser stellen muss ich sie.

Gruß, Andreas
Das fände ich schon problematisch. Ich möchte Splash and Go Steine (unter anderem) weil ich kein Gefäß zum Wässern in meinem Setup haben möchte, da ist es mir egal ob er eine oder 10 Minuten gewässert werden muss.
Meinen Kitayama habe ich noch nicht oft genug genutzt um diesen Effekt beobachten zu können.
 
auch keine Ahnung, mir fällt auch nur ein das sich was auswäscht mit der Zeit (bei magnesium gebundenen z.B.) oder dass die Dichte an der original Oberfläche höher ist und in der Steinmitte z.B. geringer.

Edit: Es gibt Kunstoffe die nach langer Wasser-Exposition anfangen Wasser zu ziehen. Vielleicht ist das bei manchen Harzen auch so. Imanishi sind ja alle harzgebunden, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kitayama 8000 und der Kazoku sind sicherlich harzgebunden. Aber es ist jetzt nicht so, dass Imanishi nur harzgebundene Steine herstellen bzw. verkaufen würde
 
Man bekommt selten heraus, welches Bindemittel vom Steinhersteller verwendet wurde. Deswegen kann man hier nur vermutungen anstellen.
 
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