Stainless Cleaver aka die Schippe

Jaeger-Knives

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Hallo zusammen

Auch wenn es schon ne Weile her ist, dass ich dieses nette Stück fertig gestellt habe, möchte ich es natürlich gerne zeigen 😉
Gefragt war ein cleaver. Also was überproportionales. Cleaver halt...
Gerne rostfrei.
Entschieden haben wir uns für den 14c28n. Ich habe andere rostfreie noch nicht geschmiedet. Ich denke AEBL und RWL34 lassen sich ähnlich verarbeiten. Da habe ich aber noch keine Erfahrung mit. Der 14c28n ist ja auch in allen Dimensionen verfügbar. Das macht die Wahl relativ einfach.

Aber, auch bei diesem stainless projekt (wie bei den letzten drei auch) ging Version 1 in die brüche. Angel gebrochen beim richten nach dem abschrecken 😑 ärgerlich...

Also, nochmal das ganze.... Diesmal hat's geklappt 😏 alles gerade, kein Bacon 😄

Holz kam vom Kunden. Tasmanian Blackwood 👌 geiles Zeug!

Endmaß ist knapp 200x knapp 100mm. Bei 333g 😎

Hier noch ein paar Schnappschüsse 😊

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VG Fabian
 

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Das mit den 333gr. hast Du besonders gut hinbekommen 🤭
Ein wirklich feines Teil, in dem viel Handwerkskunst steckt.
Der Griff ist sehr edel und ergibt zusammen mit dem archaisch anmutenden Klingenfinish ein wirklich interessantes Gesamtbild.

Der Kunde kann sich freuen😉

Gruß Excalibur
 
Schön? Schön! Hab ich schon mal erwähnt das ich Cleaver mag :unsure:
Ich glaube mich zu erinnern 🤔😁
Das mit den 333gr. hast Du besonders gut hinbekommen 🤭
Ein wirklich feines Teil, in dem viel Handwerkskunst steckt.
Der Griff ist sehr edel und ergibt zusammen mit dem archaisch anmutenden Klingenfinish ein wirklich interessantes Gesamtbild.

Der Kunde kann sich freuen😉

Gruß Excalibur
Hab vielen lieben Dank 😊
Ja, das Gewicht war natürlich so gewollt 👀😁

VG Fabian
 
Bei Cleaver denk ich eher an 8-10mm Rückenstärke, dies erscheint mir doch etwas filigran;), wie so manche Cheniseschen Küchenmesser deren Verwendung mir immer noch nicht klar ist. Werden die auch als Schaufel verwendet? :oops:
 
Bei Cleaver denk ich eher an 8-10mm Rückenstärke, dies erscheint mir doch etwas filigran;), wie so manche Cheniseschen Küchenmesser deren Verwendung mir immer noch nicht klar ist. Werden die auch als Schaufel verwendet? :oops:
Dann wäre es, bei 8-10mm, wohl eher ein Küchenbeil 😄
Vor allem kann man auch durchaus feine Arbeiten damit verrichten, sowie natürlich auch schaufeln. Ich hab's mal ne Weile getestet und find's eigentlich ganz cool. Wäre aber nicht mein daily. Wobei das bei mir immer fasenweise wechselt. War mal 240er, dann Bunka, dann Petty, aktuell 230er... Da bin ich nicht festgelegt, zumindest nicht auf ewig.
 
Servus,

generell stellt sich die Frage, welche Aufgabenfelder mit dem Cleaver abgedeckt werden sollen, da man Cleaver (chinesische Kochmesser) grob in 3 Kategorien einteilt: dünn, mittel, dick.

Die dünnen Cleaver werden hauptsächlich zum Gemüse und Fleisch "slicen" verwendet, die Dicken zum Knochen zerteilen und die mittleren stellen eine Zwischenstufe dar, die als Allrounder ganz gut zum "choppen" genutzt werden können. Am interessantesten für uns ist aber wahrscheinlich die Gruppe der "leichten" Gemüsemesser, da das geringe Gewicht am ehesten über lange Zeit ohne Ermüdung gehalten werden kann.

Wichtig ist auf jeden Fall dass das Verhältnis von Gewicht zu Größe ungefähr stimmt.
Diesbezüglich kann man z.B das Gewicht in Gramm pro cm² ausrechnen. ideal finde ich alles um 1,7g/cm², alles oberhalb von 2g/cm² wird schon als schwer angesehen, die das Schnittgut eher spalten als dass sie es schneiden. Das gilt vor allem für Seriencleaver und kann bei Customs wieder ganz anders sein.

So in etwa hat das mal Berko beschrieben, den man durchaus als Cleaverspezialist beschreiben kann und ich würde dem zustimmen.

Gruß, güNef
 
Und ich dachte eher an die englische Bezeichnung für Spalter, die, mit mehr oder weniger rechteckiger Klinge, zum Tiere oder auch mal Feuerholz für den Küchenherd spaltend verwendet werden.
 
Richtige Beile gibt es auch. Aber Holz spalten wöllte ich mit diesem hier lieber nicht 😄 wäre schade drum.
 
Wirklich tolles Teil, jetzt muss ich mir auch Tasmanian Blackwood besorgen!
Durch die geschmiedeten Flanken wirklich enorm aufgewertet. Kein anderes Finisch könnte das erreichen!

Als "ehemalige schmiedende Person" dachte ich immer, Stickstofflegierte Chromstähle kann man nur in Schutzatmosphäre schmieden/walzen.
Hatte da was im Hinterkopf, dass die sonst den Stickstoff verlieren würden. Scheinbar nicht, und 14c28N ist wirklich ein Guter für die Küche.
Again Wat learned... ;)
 
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