Tchibo "Dremel"

Stakktoking

Mitglied
Beiträge
32
Ich bin gerade über dieses Angebot von Tchibo gestoßen. Eine "Mini-Schleifmaschine" für 19,90€.

Hier der Link: http://www.tchibo.de/Mini-Schleifmaschine-p400010858.html

Hat jemand Informationen dazu, es z.B. schon selbst testen/vergleichen können? Taugt das Gerät was, und wäre es auch für einen Hobbymessermacher geeignet?

Vielleicht hat auch jemand Erfahrung mit anderen Werkzeugen von dem Hersteller. Bin für jede Info dankbar!
 

AK1

Mitglied
Beiträge
52
Ich kann dir da nur sagen.

hatte mal so einen von Einhell! Da hab ich ungelogen 3. mit gearbeitet dan war der Motor platt nicht die Kohle sondern der Motor.

Den Kassenzetel hab ich weggeworfen:mad:

Wen dan hebe den Kassenzetel gut auf!

PS. Drehmel oder Proxxon
 

painless potter

Mitglied
Beiträge
2.603
Das ist vielleicht etwa unsachlich und ich kenne dieses Gerät auch nicht, aber der wesentlich teurere Dremel ist schon hobbymäßig genug. Will man Metall bearbeiten, braucht man echt mehr Wumm, so wie es die Zahntechnikmaschinen bieten, entweder die alten Motoren mit biegsamer Welle oder die Mikromotoren.
Also wenn du nicht hobbymäßig Nageldesigner bist, spare lieber auf ein etwas hochwertigeres Gerät.

PP
 

steamler

Mitglied
Beiträge
42
Ich besitze seit Jahren eine Handfräse von Proxxon. Das Teil macht wirklich alles mit ohne kaputt zu gehen !
 

Flo78

Mitglied
Beiträge
21
Hi

Ich hab seit August einen Dremel, bin damit bisher sehr zufrieden.

Allerdings glaube ich, konnte ich ihn noch nicht grenzwertig testen.. :haemisch:

Mit so Angeboten ist das erfahrungsgemäß immer so eine Sache, manchmal kann man Glück haben aber meist ärgert man sich dann mehr als das Teil bringt. Muß jeder für sich abwägen, wie viel billiger das Angebot zu was "Vernünftigem" ist.
 

mila

Mitglied
Beiträge
154
Ich kann zwar leider auch nichts zu dem verlinkten Teil sagen, aber ich hatte schon mal so ein Schleifgerät für 19,95€. Die Marke habe ich vergessen aber ich hab das gleiche Gerät später unter anderen Marken im Handel gesehen. Also, jedenfalls war ich soweit zufrieden mit dem Ding, nur ist es nach ca. einem halben Jahr, ohne ersichtlichen Grund, kaputtgegangen. Hab mir dann eine Proxon gekauft und die läuft seit vier Jahren ohne Probleme.
 

Jorgo

Mitglied
Beiträge
182
Hallo
Habe selbst einen " DREMEL 300 " mit 5 Geschwindigkeitsstufen.
Das Gerät ist nicht soo schlecht. Wenn der seinen Geist aufgibt , kaufe ich wahrscheinlich noch eine Nummer besser .
Die besseren Dremelmodelle haben so eine Elektronikregelung , welche die Drehzahl auch bei mehr Druck hält .
Nur : Stahl ist halt Stahl !
Wenn dann noch gehärtet...
Der " painless potter " hat da schon recht :super: .
Bei Werkzeug bin ich vielleicht ein Fetischist - aber um dieses Geld ein hochwertiges Gerät - No Go !

Grüße Jorgo
 

bvs

Mitglied
Beiträge
134
Ich habe schon 3 verschiedene "Billig"-Modelle verwendet.
Eines von denen lief unrund, ein anderes hatte eine zu hohe Leerlaufdrehzahl auf unterster Stufe.
Die Fräser werden da nur heiß und schneiden nix. Trennscheiben gehen jedoch.

Für Kleinkram kann man diese Geräte gut verwenden, dickeres Metall oder lange Betriebszeiten traue ich den Geräten in dieser Preisklasse nicht zu.

Für mich ist das Vorhandensein einer biegsamen (ca. 40cm langen) Welle wichtig (ähnlich Zahnarzt). Viele haben das als Zubehör dabei. Ebenso einen Ständer zum Aufhängen des "Dremels" in diesem Fall.

Ohne Verlängerungswelle habe ich kein Gefühl beim Arbeiten, da die Dinger zu unhandlich sind.

Ansonsten schliesse ich mich den Meinungen der Vorredner an.
 

Jorgo

Mitglied
Beiträge
182
N´abend !
Das mit der flexiblen Welle ist sicher auch eine Gewöhnungssache.
Da dieses Teil ( beim Dremel ) relativ steif ist , und das dazugehörige Handteil auch nicht wesentlicher kleiner als das " Hauptgerät " ist , bin ich nicht so überzeugt von diesem Anbauteil !
Das " Handteil " hängt an einer relativ steifen fexiblen Welle.
Das " Hauptteil " aber nur an einer 230 Volt Schnur .
Da bin ich mit dem " Hauptteil " schon etwas flexibler :steirer: ....?

Ist nur meine Meinung !

Grüße Jorgo
 

maidn

Mitglied
Beiträge
389
Hi,

Habe seit drei Jahren einen Dremel Clone von Ferm, praktisch im Dauereinsatz.

Das Teil hat auch nur 20€ gekostet und läuft wie am ersten Tag.

Aber für Metall brauchste wirklich mehr Power.

Gruß
 

WernerPe

Mitglied
Beiträge
107
... Eine "Mini-Schleifmaschine" für 19,90€. ...
Taugt das Gerät was, und wäre es auch für einen Hobbymessermacher geeignet? ...

Kommt drauf an was du damit machen willst. Wenn du ein wirklich (Achtung - Wortspiel) billiges Teil suchst habe ich solche Bohrschleifer schon für unter 10 Euro in verschiedenen Baumärkten gesehen (z.B. Biber oder "alles ausser Pflanzen")
Wenn du ein (Achtung - Wortspiel) preis-wertes Werkzeug suchst, schau doch z.B. mal bei der Amazone nach "FBS 240/E" - kostet zwar gut das Doppelte, dafür kann man es auch öfters benutzen.

Grüße, WePe
 

Richman

Mitglied
Beiträge
69
Ich habe schon mit solchen "billig Feinbohrmaschinen", orginal Dremel und Proxxon Feinbohrmaschinen gearbeitet.

Von den billig Maschinen nehem ich inzwischen weiten Abstand, meist haben sie keine oder nur ungenügende Drehzahlregelung oder laufen etwas unrund etc... (irgendwas ist immer...). :(

Der orginal Drehmel war in der Hinsicht schon echt gut, allerdings hat mich hier das hohe Gewischt des 220 Volt Gerätes gestört, bei einem 220 V Dremel würde ich mit Biegewelle arbeiten, jedoch ist diese auch relativ steif, ansonsten ist Dremel aber durchaus fürs Hobby empfehlbar, finde ich.

Gleiches gilt für die FBS 240/E von Proxxon (ebenfalls 220 Volt), ich persönlich mag Proxxon lieber - wirkt auf mich hochwertiger, das ist aber eher ein Eindruck, kein Wissen.

Ich habe mir jetzt eine Proxxon Micromot 50 zugelegt, ohne Drehzahlregelung. Diese wird mit einem 12 Volt Netzteil betrieben und ist sehr leicht und handlich (ca. 230g).
Dazu habe ich mir ein entsprechendes Proxxon Netzgerät mit Drehzahlregelung besorgt. Hat den Vorteil, dass ich am Netzgerät die Drehzahl vorwählen kann und am Handgerät einfach ein und ausschalte ohne jedes mal die Drehzahl neu einstellen zu müssen.
Beides zusammen ist für ca. 50€ zu haben und meiner Meinung echt sein Geld wert.

Man muss aber dazu sagen dass die 220 Volt Geräte eine wesentlich höhere Leistungsaufnahme haben.
Die FBS 240/E beispielsweise ca. 100W entgegen den 40W der Micromot 50. Mir war aber Handlichkeit wichtiger als Power, wo deine Prioritäten liegen muss du selbst herausfinden.

Grüße Richard
 

luftauge

Mitglied
Beiträge
6.695
Wenn Du schon keinen Original Dremel oder Proxxon kaufen willst, aber trotzdem nicht auf Leistung, Drehzahlregelung und etwas Sonderzubehör verzichten möchtest, dann wäre der Aldi-Dremel eine gute und kostengünstige Alternative. Die Verschleiß- und Zusatzteile kann man dann Dremel kaufen. Der von Aldi ist fast zu 100% baugleich mit Dremel.

Die Aldi-Geräte sind mittlerweile bei ca. 160W Motorleistung und einigem Extrazubehör angekommen, was durchaus nützlich ist. Flexible Welle und Teleskop-Gerätehalter für Tischmontage beispielsweise. Mein ältester von Aldi ist mittlerweile seit fast 10 Jahren im Einsatz. Mein 12V Proxxon mit Drehzahlnetzgerät allerdings schon seit 20 Jahren mit einem Lagerwechsel.

Gruß Andreas
 

Eisenbrenner

Mitglied
Beiträge
585
Ich leihe mir ab und zu den Aldi-Dremel mit ähnlicher Leistung aus.
Meine Erfahrungen:

Ohne flexible Welle würde ich nicht mehr arbeiten wollen, diese kostet aber Leistung

Die Leistung reicht gerade so, man kann damit arbeiten.

Also wenn du mal etwas polieren, die ein oder andere Rundung schleifen, kleinere Bleche trennen, oder irgendwas gravieren möchtest geht das auch mit der Leistung, wenn du aber mehr damit arbeiten möchtest tu dir was gutes und beschaffe ordentliches Werkzeug.
 

chamenos

Super Moderator
Beiträge
10.322
Moin
Hat jemand Informationen dazu, es z.B. schon selbst testen/vergleichen können? Taugt das Gerät was, und wäre es auch für einen Hobbymessermacher geeignet?

Ich schließe mich mal allen andern hier an und liefere keine Informationen zu diesem Gerät, - schlicht weil ich es nicht habe.

Vielleicht hat auch jemand Erfahrung mit anderen Werkzeugen von dem Hersteller. Bin für jede Info dankbar!

Ich kann da leider keinen Hersteller erkennen;)

Mein erster Bohrschleifer war einer von Proxxon. Den habe ich knapp 15 Jahre für alles benutzt wofür so ein Teil taugt.
Gestorben ist er, - wie sollte es anders sein, - mitten während der Arbeiten am Präsentationsmodell für meine Diplomarbeit.
Bin übermüdet über das Kabel gestolpert. Ergebniss war eine verbogene Welle und ein fehlendes Stück vom Gehäuse.

Glücklicherweise gab es gerade beim Aldi so ein Ding für um die 15,-€.

Tja, - die als Übergangslösung geplante Anschaffung arbeitet nun seit 6 Jahren nahezu täglich ohne irgendwelche Aussetzer bei mir im Laden.

Klar fühlt sich so ein Proxxon "wertiger" an. Die Dremel-Teile sind wirklich nichts besonderes.

Wenn es also für "manchmal" und hauptsächlich für Schleif- und Trennarbeiten sein soll, dann reicht so ein Billigteil vor und zurück. Allerdings ist das mitgelieferte Zubehör idR für die Mülltonne.

Auch die günstigen Proxxon haben keinen wirklich exakten Rundlauf und die ein oder andere Macke.

Wenn du so ein Werkzeug aber für präzises Arbeiten (Bohren und Fräsen) suchst, dann wirst du um die teuren Industriegeräte von Proxxon oder die schon genannten Zahntechniker- / Goldschmiedegeräte mit Welle und Handstück kaum drumrumkommen.

Gruß
chamenos
 

Rasenkrieger

Mitglied
Beiträge
75
das sieht nach einer miesen unnützen Minibohrmaschine für die Nagelpflege aus. Finger weg! Wenn dann einen Dremel oder einen guten Dremel- Nachbau!

Gruß,
Philipp