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Ich habe gestern dieses Titanblech geschenkt bekommen.
Leider hat der "Spender" nicht gewusst, welche Titansorte das ist.
Kennt jemand diese Bezeichnung und kann mir den Grad nennen?
Der Hinweis TA6 gibt den maximalen Sauerstoffanteil 0.35% an und daher ist diese Angabe mit Grade 3 gleichzusetzen
wohingegen
AMS4901 eigentlich Grade 4 bedeutet mit einem maximalen Sauerstoffanteil 0.40%
der unterschied liegt in den Eigenschaften
Grade 3 hat Rp02 von 380Mpa
Grade 4 hat Rp02 von 480Mpa
Beide sollten für Liner gut sein wobei natürlich Grade 4 zu bevorzugen ist.
Jetzt mal wirklich eine etwas merkwürdige Frage - jaja, sowas kann auch mir mal passieren... Aber ich weis, was ich tue und hier passt es...
Gibt es für Titan und seine Legierungsvarianten eine *ganz grobe* Unterscheidungsmöglichkeit ähnlich wie die Funkenprobe beim Stahl, also eine "Werkstattprobe" ??
Werkstattprobe heist es, fiel mir vorhin nicht ein...
Zur unterscheidung von Grade 5 zu den weicheren Legierungen eignet sich ein Bruchtest. Am besten vergleicht man zwei stücke gleicher Dimensionen miteinander. Grade 5 Titan (>1mm Dicke) sollte eine 180 Biegung nicht mitmachen und brechen. Die weicheren Legierungen brechen bei weitem nicht so schnell.
Die weicheren Legierungen wie Reintinan oder Grad 1 und 2 neigen zum Schmieren, wenn du sie am Bandschleifer mit grobem Korn relativ langsam schleifst. Grad 5 tut das nicht. Grad 5 erkennst du an seiner federharten Eigenschaft beim Biegen. Mehr kann ich dazu leider nicht beisteuern, weil ich bisher nur Grad 2 und 5 bearbeitet habe.
OK, das mit dem Biegen bis zum eventuellen Bruch sollte sich einrichten lassen, federnd allein kann der Streifen wohl nicht eindeutig zugeordnet werden, da er durch Schlagschere geschnitten und damit verspannt ist.
erledigt:
Mindestbiegeradius deutlich unterschritten, kein Bruch - noch nichtmal ansatzweise. Weiter konnte ich leider nicht, weil der Knebel vom Schraubstock nicht mehr zulies... Es hat zwar zwischendurch beim Umsetzen zurückgefedert, aber mit mehr Biegekraft lies das Zurückfedern bei jedem Nachsetzen entsprechend nach.
Keine Dehnungsspuren, keine Andeutung von Rissen, dafür aber überdeutliche Stauchung und seitliches Ausweichen - "fließen". Die sichtbaren Kerben stammen von der Zange, mit der ich den Streifen sicherheitshalber fixiert hatte, selbst dort hat sich trotz Einkerbungen nichts getan.
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