herbert
MF Ehrenmitglied
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Hallo, Painless,
wenn man die Härte reduzieren will, muß man die Teilchen wiede auflösen, das geht nur bei hohen Temperaturen, und auch nur dann, wenn man genügend lange die Temeperatur hat.
Ich habe auch schon fertig ausgelagerte Klingen auf dem Bandschleifer traktiert, und hart sind sie immer noch.
In meinem Startpost hängt eine pdf Datei, da ist ziemlich weit unten ein Auslagerungsdiagramm. Da kann man diese Sachen entnehmen.
Du kennst ja sicher die Sache mit den Sekundärhärtemaxima, da fällt ja auch bei höheren Hitzen die Härte wieder stark ab, da sich die Sonderkarbide auflösen.
Hier sind es ja keine Karbide, aber auch härtesteigernde ausgeschiedene Teilchen, die sich erst viel später (800°C sind da ein guter Richtwert) in einer gewissen Zeit wieder auflösen.
Um den Werkstoff in seinen Grundzustand zu überführen, muß man ihn Lösungsglühen, bei 820 bis 900°C über mindestens eine Stunde, dann ist er wieder weich.
Damit hast Du auch die Randbedingungen für die zumutbare Hitze Deines Werkstoffs.
wenn man die Härte reduzieren will, muß man die Teilchen wiede auflösen, das geht nur bei hohen Temperaturen, und auch nur dann, wenn man genügend lange die Temeperatur hat.
Ich habe auch schon fertig ausgelagerte Klingen auf dem Bandschleifer traktiert, und hart sind sie immer noch.
In meinem Startpost hängt eine pdf Datei, da ist ziemlich weit unten ein Auslagerungsdiagramm. Da kann man diese Sachen entnehmen.
Du kennst ja sicher die Sache mit den Sekundärhärtemaxima, da fällt ja auch bei höheren Hitzen die Härte wieder stark ab, da sich die Sonderkarbide auflösen.
Hier sind es ja keine Karbide, aber auch härtesteigernde ausgeschiedene Teilchen, die sich erst viel später (800°C sind da ein guter Richtwert) in einer gewissen Zeit wieder auflösen.
Um den Werkstoff in seinen Grundzustand zu überführen, muß man ihn Lösungsglühen, bei 820 bis 900°C über mindestens eine Stunde, dann ist er wieder weich.
Damit hast Du auch die Randbedingungen für die zumutbare Hitze Deines Werkstoffs.