Moin allerseits,
Nachdem ich mehrmals den schönen Film über das Beilschmieden
mit Haavard Bergland geschaut habe, habe ich mich auch mal daran getraut.
Für den Anfang sollte es etwas kleineres sein, daher habe ich als Ausgangsmaterial 30x30 gewählt.
Nachdem ich die Schneide aus Feile eingesetzt hatte, und das Haus auf den Durchmesser des ersten Dornes erweitert habe, traten an der Oberfläche des Stahles Risse auf.
Zuerst am Haus, dann auch im Bereich des Blattes.
Beim Schweißen habe ich nicht überhitzt (es waren jedenfalls keine Funken zusehen) und auch beim schmieden hatte ich eine neutrale bis reduzierende Atmosphäre in der Esse.
Da ich mit Gas schmiede scheidet Rotbrüchigkeit durch Schwefel aus.
Denkbar wäre eine Grobkornbildung, da ich ohne Zuschläger arbeite und dementsprechend viele Hitzen gebraucht habe. Die Risse sind aber zuerst am Haus aufgetreten, wo die maximale Umformung stattgefunden hat. Es liegt auch nicht an zu starkem Dehnen durch den Dorn, da sie Rissigkeit auch unter dem Haus aufgetreten ist.
Leider kann ich über das Ausgangsmaterial von 30x30 keine Angaben machen, außer daß ich es als Baustahlreststücke im unsäglichen Auktionshaus erworben habe.
Gibt es denn Konstruktionsstahl in so einer schlechten Quallität, daß er beim umformen rissig wird, oder habe ich etwas grundlegendes verkehrt gemacht?
Ich habe bisher so etwas bei Baustahl noch nicht beobachtet.
Ich weiß, daß eine Ferndiagnose immer schwer ist aber vielleicht hat ja Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Alles was ich in der Suchfunktion zu dem Thema gefunden habe, Bezieht sich immer auf Verbundstähle und oder härtbare Stähle.
Bei mir sind die Risse aber im Weichstahl aufgetreten.
Der aufgestälte Schneidenbereich sieht noch verhältnismäßig gut aus.
Gruß Ole
Nachdem ich mehrmals den schönen Film über das Beilschmieden
mit Haavard Bergland geschaut habe, habe ich mich auch mal daran getraut.
Für den Anfang sollte es etwas kleineres sein, daher habe ich als Ausgangsmaterial 30x30 gewählt.
Nachdem ich die Schneide aus Feile eingesetzt hatte, und das Haus auf den Durchmesser des ersten Dornes erweitert habe, traten an der Oberfläche des Stahles Risse auf.
Zuerst am Haus, dann auch im Bereich des Blattes.
Beim Schweißen habe ich nicht überhitzt (es waren jedenfalls keine Funken zusehen) und auch beim schmieden hatte ich eine neutrale bis reduzierende Atmosphäre in der Esse.
Da ich mit Gas schmiede scheidet Rotbrüchigkeit durch Schwefel aus.
Denkbar wäre eine Grobkornbildung, da ich ohne Zuschläger arbeite und dementsprechend viele Hitzen gebraucht habe. Die Risse sind aber zuerst am Haus aufgetreten, wo die maximale Umformung stattgefunden hat. Es liegt auch nicht an zu starkem Dehnen durch den Dorn, da sie Rissigkeit auch unter dem Haus aufgetreten ist.
Leider kann ich über das Ausgangsmaterial von 30x30 keine Angaben machen, außer daß ich es als Baustahlreststücke im unsäglichen Auktionshaus erworben habe.
Gibt es denn Konstruktionsstahl in so einer schlechten Quallität, daß er beim umformen rissig wird, oder habe ich etwas grundlegendes verkehrt gemacht?
Ich habe bisher so etwas bei Baustahl noch nicht beobachtet.
Ich weiß, daß eine Ferndiagnose immer schwer ist aber vielleicht hat ja Jemand ähnliche Erfahrungen gemacht.
Alles was ich in der Suchfunktion zu dem Thema gefunden habe, Bezieht sich immer auf Verbundstähle und oder härtbare Stähle.
Bei mir sind die Risse aber im Weichstahl aufgetreten.
Der aufgestälte Schneidenbereich sieht noch verhältnismäßig gut aus.
Gruß Ole
