utility/combat Tomahawk?

Cato

Mitglied
Nachdem hier im Forum das Tomahawk Fieber ausgebrochen ist, :steirer: würde ich gerne wissen wie praxistauglich die Teile sind. Ich mein zB. ein ATC Vietnam Tomahawk (Tactical Grade) schaut ja sehr verlockend aus (der hier auch wegen des Preises http://www.angelfire.com/sk/fmco/009.html ), aber ich verwende eine kleine Axt zu 99,99% zu so banalen Tätigkeiten wie Feuerholz hacken, etc und dieser Artikel spricht den günstigeren ATC Hawks die utility Fähigkeiten ab: http://www.physics.mun.ca/~sstamp/knives/atc_spike.html Gerade bei Wanderungen hätte ich (nachdem ich kein mega-großes fixed Messer rumschleppe) allerdings gerne ein Beil, das von Stabilität und Konstruktion her noch einiges an Reserven als Selbstverteidigungsgerät hat (dieses dann zu werfen ist allerdings nicht so mein Ding; übermäßige Schaftstabilität brauche ich also nicht).
Welche Marke/Typ erfüllt diese Anforderungen am ehesten?

Danke für jeden Tip & DVC

Cato
 
Zuletzt bearbeitet:
jo, cato, zum holzhacken ist wohl jedes campingbeilchen (gransfors o. ä.) von der gewichtsverteilung und vom anschliff her erheblich besser geeignet. aber als allroundwerkzeug, kleine unterhaltung für zwischendurch, leichter und angenehm zu tragender begleiter in allen lebenslagen und vor allem als sehr ernstzunehmende waffe, ist der atc tvt wohl unübertroffen!!!:D
da diese aussage von einem hawk-süchtigen stammt, werte sie entsprechend...:steirer:
 
Also, ich habe einen ATC Nam Hawk und ein Gransfors Jägerbeil.
Fürs Holzmachen ist letzeres eindeutig besser. Es ist auch viel schärfer. Günstiger auch und sieht weniger kriegerisch aus, was deiner Beliebtheit auf Campingplätzen sicher besser zugute kommt.
Verteidigen kannste dich damit natürlich auch.
Oder Rasieren!!

Laut Modi ist aber der Ranger next Gen Spike HAwk auch richtig scharf.
Dennoch sind die Babies eher was für Liebhaber.
Will dich jetzt auf keinen Fall davon abbringen, würde dir aber am ehesten zu einer Gransfors Axt raten. Dei gibt es auch in vielen verschiedenen Ausführungen und eine wird dir sicher gefallen.
 
Ich habe meinen "Vietnam Tomahawk" von "Cold Steel" beim Zerlegen eines alten Zweiersofas eingesetzt und war damit zufrieden. Wirklich schwere Arbeiten kannst du damit nicht erledigen, aber um auch nahkampftauglich zu sein, durfte das Teil nicht zu schwer werden.
Mit diesem Baby und einem passenden Bowie-Messer kommt man im Outdoor-Bereich normalerweise gut zurecht.
 

HankEr

Super Moderator
Für praktische Arebeiten kann ich auch nur zu einem Gränsfors Beil raten. Je nach Geschmack, Schwere der Arbeit, tolerierbarem Gewicht und Größe wirst du mit dem Fahrtenbeil, dem Jägerbeil oder dem Forstbeil nicht schlecht fahren. Die sind zum Arbeiten entwickelt und erprobt und das Jägerbeil kann durch seinen abgerundeten Rücken auch recht gut zum Schneiden benutzt werden. Die Griffe dieser tactical Hawks sehen mir zum einen recht dünn und zum anderen recht "aus der Hand flutsch"-freundlich aus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Original geschrieben von HankEr
Die Griffe dieser tactical Hawks sehen mir zum einen recht dünn und zum anderen recht "aus der Hand flutsch"-freundlich aus.

für den cold steel und die anderen fernosthawks gebe ich dir da vollkommen recht, aber der atc hawk (zumindest der tactical und der next gen) haben einen starken, runden, stiel, der ausserdem noch eine durchgehende fischaut, die sich ordentlich in der hand festkrallt, aufweist!
 
Also die Griffe der ATC Hawk sind astrein und über jeden Zeifel erhaben. Die Schneidengeometrie (recht stumpfer Winkel) ist eher das Problem beim Holzhacken. Der Spike ist auch beim Camping weniger praktisch als ein normaler Rücken, mit dem man dann auch Hämmern kann. Etwa Häringe einschlagen und so Zeugs.
Kauf dir ein ATC zum Spass und ein Gransfors zum Camping und zur Holzarbeit :lechz:
 

Frank

Mitglied
Ich schließe mich da meinen Vorrednern an. Fürs Camping ist Gransfors oder Fiskars sicher geeigneter, aber fürn Spaß und zum Liebhaben :hehe: gibts ja doch was besseres. Und die geriffelten Acetalstiele sind durchaus rutschfest. Und wem das nicht sicher genug ist, der kann sich ja immer nochn Straps durchs Loch fädeln! ;)

@Rolf
Häringe, Fischstäbchen und 'nen gelegentlichen Nagel kannst Du aber auch mit der Breitseite des Nam Hawks reinkloppen. Und wer größere Nageleien vorhat, sollte doch besser einen Hammer mitnehmen.

Bis denne!
Frank