Was finde ich in einer alten Glasfabrik?

Ich füge das hier an. Geht ja um das Material und bei den ganzen Brünier-geschichten habe ich nicht passendes gefunden.


Wie kann ich die alte, rostige, Oberfläche haltbar machen?

Das betrifft nun große Teile die ich garantiert nicht in einen Kochtopf bekomme und Kleinteile die ich mit der alten Oberfläche an Messern verbauen wollte.

Der Rost ist Orange bis dunkel braun (der dunkle haftet ziemlich fest).
Bei den Großen Teilen fällt mir nur Bürsten, Wachsen und Bürsten ein.
Gibt es was Haltbareres?
Außerdem, was mach ich mit Rostgrübchen in denen schuppiger Rost fest sitzt?
(Die Grübchen sind Teilweise nur wenige mm groß und ein Rostrauskratzen bräuchte wohl Jahre mit Zahnarztbesteck).

Bei Kleinen Teilen: Vielleicht bürsten, in Kaffee legen oder in Wasser Kochen?
Oder in Kaffe kochen? Irgendetwas Phosphorsäure haltiges?
Ich hätte aber lieber Dunkelbraun und nicht Schwarz.
Und dann Ölen oder Wachsen?
Oder gar nichts dran machen, nur häufiger in die Hand nehmen?

Nur wenn auch der Rost gut haftet, was mach ich an den Bearbeiteten Flächen?
Bekomme ich die an den 100jährigen Rost angepasst:argw:?
 
Den Rost bekommst du leichter mit Kriechöl (WD40, Caramba, etc) ab.
Einen leichten oberflächlichen Schutz erhältst du günstig und umweltschonend mit Leinölfirniss, gerade wenn noch Rost drauf ist, in den das Öl kriechen kann.
Edit:danach bekommst du den verharzten Rost wahrscheinlich nur noch relativ schwer runter.

Phosphorsäure sollte da natürlich auch funktionieren, sie wandelt den Rost so das er beständiger wird und weitere Oxidation verhindern soll. Dabei wird er aber sehr hart und spröde.
Ich würde dafür aber mal in der Apotheke nachfragen und mich dort beraten lassen, wenn diese an den chemischen Großhandel angeschlossen ist wirds gar nicht so teuer (z.B. in meinem Fall 1l Ammoniak 25% für 6 Euro ist super) und man braucht keine Lebensmittel zu verschwenden.

Wenn es den Witterungen ausgesetzt ist, und nicht mehr rosten darf ist das natürlich zu wenig.
Aber warum möchtest du den Stahl jetzt konservieren, liegt er nicht eh schon seit weit über 100 Jahren im Freien?

Grüße,
Eisenbrenner
 
Sorry, ich habs doch getan ;-)

Der gedanke wie jemand z.B. im Garten steht und aus Eisenbahnschinen einen Nachttisch schmiedet ist einfach köstlich.

Für innen tuts der Firniss, du könntest auch Leinöl bei 350° einbrennen oder mit Ruß Terpentin und Bienenwachs arbeiten.
Also bevor du mich dann haust wenns nicht funktioniert: Das mit der Phosphorsäure hatte ich mal gegoogelt, den Firniss hab ich selber ausrpobiert und das mit dem Einbrennen und dem Ruß+Terpentin+Bienenwachs kommt aus einem Buch.
Ich glaube es war "schmieden lernen" von Lars Enander
Über die Phosphorsäure hab ich gelesen, das sie eher gräuliche Oberflächen erzeugt.
 
Ich habe etwas hin und her überlegt und werde wohl Leinöl benutzen.
Für die Teile die nach draußen kommen. Drinnen wohl Wachs.

Ich habe aber die Befürchtung dass das in der Nähe von Löchern die ich mit Öl gebort habe nicht hält.
Hat da einer eine Idee?

Hält das Leinöl oder das Wachs auf den Flecken von Erdölprodukten?

Ich habe mit Wasser, Seife und Bürste versucht die Ölligen Rückstände ab zu bekommen, geht aber nicht.
Natronlauge (wenigstens Kalt) funktioniert auch nicht. Verdünnung verteilt das eher auf der Rauhen Oerfläche. Das Öl Verbrennen, geht kaum, ich will die Farbe ja nicht stark verändern, außerdem bräuchte ich viel Energie, um die Schienen warm zu machen.
 
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