Rollingstoned
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In der Wetzstahlfibel ist doch alles ganz gut erklärt. Da wird direkt vom Hersteller nicht davon gesprochen das Stähle nur irgendwas aufrichten etc. Da wir ganz klar von Abtrag gesprochen.
Für die Diskussion hier: (Auszug aus dem Link von DICK)
Damit will ich nur zum Ausdruck bringen das die Ganze Diskussion hier keinerlei Streiterei bedarf, denn DICK an sich leugnet nicht die Schärfende (Spanabhebende, Adhäsiv Abrasive Wirkung eines Stahles), nein sie betonen es sogar. Nennen nur bei 2 ihrer Produkte die hier in Frage gestellte Schneiden aufrichtende Wirkung.
Bei den Hauptnutzern von solchen Stählen, ich meine mal Köche und Metzger/Fleischer kommen alle diese Stähle zum Einsatz, und das nicht ohne Grund, denn die müssen damit ihre Messer scharf halten. Für Japanmesser oder Custommesser Liebhaber gibt es anderes was vielleicht mehr Sinn macht.
Sogar John Rambo hat mit einem Stein in der linken und in der rechten Sein Messer geschärft. Ist das nun genauso verwerflich wie einen Wetzstahl auf einen Tisch zu legen idk.
Rollingstoned.
Für die Diskussion hier: (Auszug aus dem Link von DICK)
So hier wird ganz klar von Abtrag (ob nun Abrasiv oder Adhäsiv geschrieben, nicht vom reinen Aufrichten der Schneide. Nur beim Micro/Feinzug und Polierzug wird vom Aufrichten gesprochen, somit sollte sogar der Hersteller mit den meisten Protagonisten hier einer Meinung sein ?
- Grober Zug
Einsatzbereich Haushalt, hoher Abtrag
- Diamant
Diamantoberfläche für sehr hohen Abtrag
- Titan
Spezialoberfläche für sehr hohen Abtrag, besonders für harte Messer geeignet
- Standard
hoher Abtrag
- Feinzug
geringer Abtrag / Aufrichten der Schneide
- Poliert
kein Abtrag, nur zum Aufrichten und Polieren der Schneide
- Keramik
besonders für harte Messer geeignet, sehr hartes aber auch sprödes Material
Je nach Grobzug bzw. Feinzug des Wetzstahls erhält man eine bestimmte Oberfläche und Rauhtiefe an der gewetzten Schneide. Diese mehr oder weniger starke Oberflächenrauheit ergibt sich durch die Riefen, die beim Wetzen entstehen. Beim richtigen Wetzen am Stahl verlaufen die Riefen quer zur Schneide. An der Schneide selbst, dort wo die Riefen von den beiden Seitenflächen her zusammentreffen, bildet sich je nach Riefentiefe eine mehr oder weniger stark gezahnte (sägenartige) Schneidenlinie.
Es kann eine möglichst glatte oder aber auch eine etwas raue Schneidenlinie erwünscht sein. Dies hängt vom Verwendungszweck des Messers ab. In die Oberfläche eines "harten" Schneidgutes (wie z. B. Haut von Obst und Gemüse, Brot, Kruste von Braten usw.) dringt eine gezahnte Schneide leichter ein als eine glatte Schneide. Bei weichem Schneidgut dagegen ist eine möglichst glatte und dünne Schneide gewünscht, das Schneidgut wird nicht zerfasert und ein klares Schnittbild entsteht.
Nun das einzige was der Hersteller nicht explizit erwähnt ist das Auflegen von einem Wetzstahl auf ein Brett bzw. in der horizontalen, aber das kann man ja auch so machen wenn man keine Steine hat, ansonsten ist das tatsächlich etwas daneben. Ich kenne aber auch genug Leute die mit einem Messer in der einen und einem Stein in der anderen Messer tatsächlich auch scharf bekommen. Gerade im Survival Bereich wird ja wohl auch so ein kleiner Wetzstein (ja Wetzstein, denn früher gab es den Begriff Schärfen noch nicht da hat man gewetzt, man schaue mal in alte Kataloge da heißen die Steine "Wetzschalen" oder Wetzschiefer etc..., aber das war lange vor Erfindung von den heute bekannten Wetzstählen) ein Messer schärfen.Wichtig ist dabei, dass die beiden Messerseiten abwechslungsweise vom Wetzstahl bestrichen werden. Es darf nicht zuerst die eine Seite des Messers mehrmals und dann die andere Seite mehrmals am Wetzstahl entlang bewegt werden. Sonst bildet sich ein zur anderen Messerseite hin gebogener Grat, der nach der letzten Wetzbewegung stehen bleibt. Beim wechselseitigen Wetzen dagegen entsteht jeweils nur ein sehr feiner Grat (auch Faden genannt), das durch wechselweise Hin- und Herbiegen entfernt wird. Damit der feine Grat auch immer schwächer wird, ist es notwendig, gegen Ende des Wetzvorgangs von Wetzbewegung zu Wetzbewegung weniger Druck anzuwenden.
Damit will ich nur zum Ausdruck bringen das die Ganze Diskussion hier keinerlei Streiterei bedarf, denn DICK an sich leugnet nicht die Schärfende (Spanabhebende, Adhäsiv Abrasive Wirkung eines Stahles), nein sie betonen es sogar. Nennen nur bei 2 ihrer Produkte die hier in Frage gestellte Schneiden aufrichtende Wirkung.
Bei den Hauptnutzern von solchen Stählen, ich meine mal Köche und Metzger/Fleischer kommen alle diese Stähle zum Einsatz, und das nicht ohne Grund, denn die müssen damit ihre Messer scharf halten. Für Japanmesser oder Custommesser Liebhaber gibt es anderes was vielleicht mehr Sinn macht.
Sogar John Rambo hat mit einem Stein in der linken und in der rechten Sein Messer geschärft. Ist das nun genauso verwerflich wie einen Wetzstahl auf einen Tisch zu legen idk.
Rollingstoned.