Cybernikus
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Man kann es auch so sehen: Kunden waren bereit, für den Markennamen und das Label „Made in USA“ 380 $ Aufpreis zu bezahlen. Jetzt ist diese Vorstellung geplatzt. Der Schaden besteht in der Enttäuschung der Kunden, dass der eingebildete immaterielle „Wert“ wirklich nur eingebildet war. Eingebildeter Wert wird gegen Enttäuschung getauscht.Etwas mehr gezahlt ist gut.
Für die Nachwelt um es mal kurz zusammenzufassen: 20$ China Messer (mehr oder weniger fertig) wurden in Treu und Glauben und einigen Umbauarbeiten für 400$ weiterverkauft, dazu angeblich dann als Made in USA. Ja das sind Messer mit denen man schneiden kann, aber wenn Magnacut von BRK rostet, dann ist das doch weniger schön und grenz eher an Betrug im großen Stil.
Ich will damit keineswegs einen Betrug rechtfertigen, aber vielleicht mal anregen, über eigene Motive, Vorstellungen und Illusionen zu reflektieren.
P.S.: Der Wertverlust ist ja eigentlich gar nicht eingetreten. Steward hat ja darauf hingewiesen, dass die chinesischen Klingen in den USA soweit modifiziert wurden, dass das Label „Made in USA“ dennoch gerechtfertigt war. Also eigentlich doch alles gut?? ?😉🙁🥲🤥