Man muss hier dazusagen, was man unter einem dünn ausgeschliffenen Messer versteht. Wenn man auf null ausschleift stimmt das. Wenn ich aber ein dünn ausgeschliffenens Messer z.B. 0,15mm hinter der Wate mit einem robusten Winkel der Schneidfacette versehe, wüsste ich nicht warum es eher zu Mikroausbrüchen kommen sollte. Das würde mir nur dann einleuchten, wenn diese Karbide von der Größe her in die Nähe der 0,15 mm kommen würden z.b. 0,05mm. Aber so groß sind sie ja wohl nicht. - Ich bitte um Korrektur, wenn das falsch ist. Also hängt es nur vom Schleifwinkel der Fase ab, ob es bei Stählen mit hohem Karbidvolumen zu Mikroausbrüchen kommt. Wahrscheinlich fallen die Ausbrüche bei dicken Schneidfasen bloß weniger auf.