Die Top 3 Messer im Block

K.keller

Premium Mitglied
Beiträge
397
Servus,
Ist ein bisschen reißerische die Headline, aber mich interessiert eure Meinung zu eueren Top 3 Messer.
Welche sind das und warum.
So nach und nach sammelt sich ja ein bisschen was an Schneidwerkzeug aber trotzdem nehme ich oft die selben Messer.
Was sind die Gründe dafür.
Trotz tollen Carbonklingen doch das rostträge Petty zum schälen, oder nehmt ihr einfach das schärfste.
Wie läuft das bei euch? Für jemanden mit vielen Messern ist das gar nicht so einfach zu sagen, den oft ist das working Horse ein ganz anderes als man denkt.
Bin gespannt auf eure Meinungen.
Gruß Klaus
 
Hi K.eller!

Je reißerischer die Überschrift desto besser!
Aus eigener Erfahrung wechseln die Lieblingsmesser doch in gewissen Abständen oder werden durch Neuzugänge erst mal etwas vernachlässigt (oh je klingt das schon bekloppt aber bei guten Messern ab dem zweistelligen Bereich geht das auch so langsam).

Um es bei mir kurz zu fassen:
1) 120mm Wa-Ashi Ginga 61HRC Stainless...........Klein und fein, wird für fast alles benutzt auch zum Essen, Sehr dünn und schnittfreudig, Rostträge und gleichbleibend scharf gefällt dem grad schleiffaulen Krassi grad besonders gut.
2) 210mm Wa-Ashi Ginga 61HRC Stainless...........Ein paar Nummern grösser und für Fleisch und Dinge wo der kleine zu fummelig wäre
3) Global G1 für alles Grobe...............................Das "unzerstörbare" für Brötchen, Packungen, hartes und knochiges und auch Wegschaben von Klebeband und eingebranntem ein Traum, damit würde ich auch Holzhacken

LG Daniel
 
Zuletzt bearbeitet:
  1. Dreizack 16,5cm Santoku Grand Prix an die 20 Jahre alt, einfach zu schärfen, Workhouse, für alles geeignet. Schliff 40/60 verschlankt, rasiert Unterarme, Tomate im Zugschnitt nur aufgelegt usw.
  2. Dreizack Buntschnittmesser gekniet, tja :steirer:
  3. eines aus einem knappen Dutzend Kleinmesser (auch aus Carbon) zum Kartoffelschälen, Augen putzen usw. als Kompromiss ein Sheep-Foot.
:cool:
Das Nummer 1 wird ersetzt (?) durch was Scharfes Japanisches und hat bereits Beistand durch 26cm Kochmesser, 18cm Usuba, Brotmesser, Schinkenmesser uvm.
 
Zuletzt bearbeitet:
1. 1922 mit alter 21 cm Klingenform, Kirschholz, rostend
2. Herder Schälmesser
3. Herder Klassiker (Klingenspitz)


2. und 3. werden bald (so hoffe ich) vom K0 und K1 ersetzt.
 
1. 24er Ashi Ginga Wa-Gyuto: "schön und scharf"
2. 23er Zwilling 4 Sterne Kochmesser: "hässlich und unkaputtbar" --> mit dem Messer wurden schon Bäume gefällt
3. 12er Carbonext Petty: "nützlich und unscheinbar"
 
1. Shigefusa Kitaei gyto 210mm
2. Wantanabe aogami II gyuto 240mm
3. Miyabi 7000MCD gyuto/Akifusa 210mm gyuto - nicht sicher, was ist besser
 
bei mir im Moment die am häufigsten benutzten Messer,

1. Shigefusa Hocho Kitaeji Nakiri
2. Herder Office 1922
3. Konosuke Shirogami 2 Wa-Kiritsuke
 

Anhänge

  • image.jpg
    image.jpg
    269,2 KB · Aufrufe: 454
  • image.jpg
    image.jpg
    118,2 KB · Aufrufe: 326
  • image.jpg
    image.jpg
    79,3 KB · Aufrufe: 412
Moin,

puh das ist echt schwer... :( und wird sich speziell bei mir in den kommenden Monaten auch noch etwas ändern... dennoch, jetzt rein darauf bezogen welche Messer ich schlicht am meisten benutze über die Jahre gesehen (nicht zwingend welche ich für die besten Messer halte):

1. Suisin Inox Honyaki 240mm Wa-Gyuto... mein Arbeitstier und das Mittel der Wahl für große Mengen an egal was :D

2. Koraat 25cm Kugellager-Gyuto (sh. Avatar)... für die wirklich großen schweren harten Momente des Küchenlebens... das Ding kriegt alles klein, von superreifen Tomaten bis zu Kürbis/Weißkohl/etc. ;)

3. Schanz Lucidus SB1 Petty... mein bevorzugtes Messer für Kleinkram, Schälarbeiten, Packungen aufschneiden etc.


Wenn ich es auf die letzten Wochen beziehe dann wäre die Reihenfolge aber eher:

1. Masamoto HC 210mm Yo-Gyuto (mit Schanz-Tuning)... grad in Überarbeitung :D

2. Aoki Tokujho Warikomi Kurouchi Nakiri 180mm...

3. Moderat ausgedünntes 180mm Carbonext Santoku


Gruß, Gabriel
 
Boas,

im Rahmen einer derzeitigen Phase der Re-Simplifizierung diese:

01 DSC03718-2.jpg 02 DSC03731-2.jpg 03 DSC03741-2.jpg 04 DSC03742-2.jpg 05 DSC03744-2.jpg


Kamo-to Santoku 135 mm, Herder 1922 Office und betagtes Albacete INOX 420 - für den groben Schnitt. Hält seit über 20 Jahren ALLES aus!

Der Rest sieht zu :) ...



Die Jukebox mit Grobschnitt: "Travelling"


Greetz Johnny & R'n'R
 
Zuletzt bearbeitet:
MoiN!

Ohhhh jaaa! Geschmäcker ändern sich schnell und mein erster Post ist auch schon überholt

momentan:
Ashi 150mm Petty Schwedisch
Sakai Yusuke 180mm Mukimono aus irgendnem Carbonstahl
270 mm Ashi Kiritsuke

ich glaube man könnte das monatlich ändern denn das kamo 135 würde auch gern in die Top 3 und das und das und das andere und und und ;)

LG K
 
Hallo zusammen,

bei mir sieht es derzeit wie folgt aus:
  • Grand Chef Wa Gyuto 27
  • AZAI Wa Gyuto 18
  • Schanz kleines Gyuto
Das meist benutzte Messer insgesamt ist bei uns im Haushalt wahrscheinlich das Schanz, das darf ich nämlich nur selten verwenden ...

... Jürgen hat damit das perfekte Messer für meine bessere Hälfte geschaffen.

Liebe Grüße,
woka
 
Meine 3 "besten":

1.Feilenhonyaki schmales Gyuto 29,5cm Klinge (Selbstgeschmiedet)
2.Koraat Niobstahl Gyuto 27,5cm Klinge
3.Hano Monstermuck C145/Puddeleisen 45cm Klinge
21407394ji.jpg

Wobei das von mir geschmiedete nicht das Beste ist, aber am meisten benutzt (vorallem in der Arbeit), da die anderen dann wenn es heiß hergeht doch zu schade sind. Wenn ein selbstgemachtes runterfällt ist das zwar ärgerlich aber kein finanzieller Verlust.

Ach ja die 3 passen dummerweise in keinen Block.........


Grüße Wastl.
 
Bei mir sind die all Time Favorits folgende, wobei ich gerne öfter die Spezialisten wie z.B. mein Yanagiba oder Roselli UHC Fleischmesser verwenden würde. Ich habe mich aber entschlossen noch bewusster Fleisch und Fisch zu essen und vor allem zu kaufen, somit bleibt sie leider viel zu oft unbenutzt.

Die drei am häufigsten benutzten zu benennen fällt mir schwer, da ich eher 5-6 Stück in der Rotation habe. Liste s.u.
Wenn ich mich aber für drei Stück entscheiden muss, dann sind es folgende.

Platz 1. und 2. teilen sich Herder 1922 Kochmesser 23cm & Sirou Kamo Santoku 165 - beide sind großartige allround Werkzeuge jedes mit speziellen Stärken. Das 1922 trotz seiner Größe und Gewicht nicht nur gut für großes Schnittgut und Mengen, sondern auch präzise und filigran. Großes Tennis spielt es beim Wiegeschnitt.
Das Kamo gerade groß genug um z.B. auch noch eine ganze Ananas in Scheiben zu zerlegen, und wendig genug die Scheiben dann freihändig zu schälen. Unschlagbar beim Orangen filetieren und kleinem bis mittelgroßem Gemüse wie Zwiebel, Tomaten ( ich weiß das Tomaten eigentlich Früchte sind ) und Paprika. Beide lassen sich spielend leicht extrem schärfen.

3. Burgvogel Brotmesser mit olivenholz Griff und Schanz Schliff.


Im Zuge des Wunsch meine Spezialisten häufiger benutzen zu wollen, verwende ich momentan häufiger das Moritaka Kawamuki oder 1922 Office zum schälen und putzen von z.B. Pilzen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer usw. um es dann mit dem hinter der Schneide fast papierdünnen Kochi Nakiri 180 zu zerteilen. Zum Essen verwende ich eigentlich immer ein rostendes Herder Buckels...


Somit würde meine Liste eigentlich eher wie folgt aussehen.

Herder Buckels rostend
1922 - 23cm
Kamo Santoku 165
Burgvogel Oliven Brotmesser
Kochi Nakiri 180
1922 Office

- ab hier wird's seltener benutzt -

Moritaka Kawamuki
Totenkan Yanagiba 240
Roselli der kleine Koch
Roselli UHC Fleischmesser
 
top%2520drei.jpg


Meine aktuellen Top drei, wobei das eh aufgrund der geringen Größe meiner Sammlung wahrscheinlich keinen hier groß verwundern wird. Von oben nach unten:

- 270er Konosuke Wa-Kiritsuke aus Shirogami 2, das Messer meiner Wahl wenn größere Mengen auf dem Brett landen.

- 210er Ashi Wa-Petty aus Schwedenstahl (59HRC), mein aktuell immer noch meist benutztes Messer... würde mir wahrscheinlich sogar für die einsame Insel reichen (zusammen mit ner Axt oder Machete).

- 150er Ashi Wa-Petty aus aus Schwedenstahl (61HRC), welches ich bevorzugt für Obst einsetze (wo mir das 210er teilweise zu groß ist)... hat mein 130er Herder Petty komplett abgelöst, da es einfach gerade bei Zitrusfrüchten einfach weitaus pflegeleichter ist.
 
Hallo zusammen

1. Herder K2 (fürs kleine)
2. Schanz 180mm Gyuto (fürs grobe)
3. HHH AEB-L 240mm-Gyuto (fürs Protein)


Schneidige Grüsse
Benjamin
 
1. Hiromoto AS 270, wenn es eine große Menge gibt.
2. Misono Swedish 240
3. Thiers-Issard 250 Carbonstahl, wenn es Risiken gibt
 
Herder Nakiri rules (ist einfach meine Klingenform)
Herder Petty fürs Filigranere
Kreuzblume Kochmesser zum Fleisch schnibbeln
Das Herder Santoku hängt i.d.R. nur traurig an der Messerleiste. (offensichtlich nicht meine Klingenform)
Für meine Bedürfnisse in der heimischen Küche ist das objektiv betrachtet mehr als ausreichend...

...aber je länger man hier mitliest, desto mehr Begehrlichkeiten werden geweckt. Ich will ein 180er Nakiri, ein 150er Ashi Petty, ein usw...
 
Moin,

um das Ganze hier mal aktuell zu halten. Hier meine Top 3 der Allround-Messer und somit auch die Top 3 nach aktueller Benutzung (Bild aus meinem Kato-Review)

attachment.php


Von oben nach unten: Sakai Takayuki Syousin Sakura 240 Kirisuke Gyuto, Yoshiaki Fujiwara Kato 240 Ho Gyuto "Workhorse", Suisin Inox Honyaki 240 Wa-Gyuto


Gruß, Gabriel
 
Ok, dann will ich auch einmal:

1. Toyama Noborikoi Gyuto 270mm
Ein großes und massives Gyuto, das dank des konvexen Schliffes mühelos alles niedermacht. Finger aus dem Weg, sonst sie sie weg... Bis jetzt ein echter Trost für die verpassten Kato- und Shigefusa-Verkäufe.

2. Teruyasu Fujiwara Nashiji Gyuto 240mm
Von mir wegen des F&F hart kritisiert, aber ein Messer, das alles kann und zwar auf Spitzenniveau. Kann eine fast surreale Schärfe annehmen. Der einzig echte Wermutstropfen: Kann ein 270er Maboroshi oder Denka vielleicht noch mehr? Das wäre dann aber eine Höllenklinge...

3. Sirou Kamo Kiritsuke 270mm
Schwertartiger und leicht flexibler Laser, der im Moment unter meinen Messern den Zen-Schnitt eingeführt hat ("There is no carrot."). Wurde allerdings von einem Weißkohl derbe in den Bereich der Realität zurückgeholt... (Der war aber zugebenermaßen auch für alle anderen Messer ein harte Nuß.)

Alles noch in Bewegung natürlich, obwohl das Noborikoi für mich schon sehr nah an das heran kommt, was mir vorschwebt.

Bei Klingen unter 20cm sind es ein Asai Hakata Santoku, Kamo-to Kenyo und ein Shigefusa Santoku, wobei ich selbst nicht weiß, wieso das Watanabe Pro Gyuto es nicht unter die Top drei geschafft hat. Aber wie gesagt, das ist eine Momentaufnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin kein Koch, auch kein Hobby-Koch. Ich mag Messer und ich mag „schnibbeln“, aber ich mag nicht kochen. Ich bereite vor und nach (spülen).
Wie und womit ich schneide bestimmt die Lust, nicht Effezienz. Ich habe Zeit.

Wäre ich gezungen auf drei zu reduzieren, die beiden Ashi und das Misono - aus Vernunft. Ich benutze aber auch gerne das Herder und das Zwilling - aus Spass.



BTW: Warum ist der “Punkt“ im Logo von Ashi Hamono mal links und mal rechts?

Horst
 
Zurück