Flohmarktsaison beginnt...die ersten Funde.

... Flohmarktausbeute ...

In einer alten Werkzeugkiste konnte ich dann noch dieses Herder-Trio ausfindig machen.
Das obere ist, wie ich kürzlich lernen durfte, ein Glasermesser.

Bei den beiden "Krummsäbeln" darunter bin ich mir nicht sicher.
Evtl. sind dies aber auch Werkzeuge eines Glasers. Vielleicht hat @cut da nähere Infos.

...

Anhang anzeigen 327348

Deine Flohmarktausbeute ist wieder einmal eindrucksvoll, "Quadrat", und der Verwendungszweck der "Krummdolche" als Glasermesser gelöst.

Hier eine Abbildung von Friedrich Abr. Herder Sohn aus einem undatierten Musterbuch, wohl 1960er/1970er Jahre.

Friedr. Herder Abr. Sn c.1960er Jahre.x.jpg


Eine ebenfalls undatierte Händlerpreisliste benennt die Modelle
4681 und 4682 als "Bleimesser"
4636 und 4637 als Kittmesser

Grüße
cut
 
Zuletzt bearbeitet:
Tatsächlich war heute, so kurz vor Ende des Jahres, noch ein Flohmarkt.
Jedoch war die Ausbeute mager. Aber besser als nichts.

Jedenfalls konnte ich zwei kleine, aber feine Gadgets erbeuten und das für sehr kleine Münze.

Zum Einen wäre da ein schönes, schlichtes Zippo (Baujahr: August 1999) mit Kanji-Prägung (陰 = Yin). Sehr cool.

Und zum Anderen ein altes, guillochiertes Sommelier-Tool von Wüsthof (Dreizack) - in etwa aus den 60ern.
U.a. mit mächtigem Korkenzieher und Champagnerhaken.

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Zwei Neuzugänge, für umsonst bekommen. Das eine ist im Piemontais-Stil, ein Friction-Folder, minderwertig, hat eher so Andenkenbudenqualität. bisschen gesäubert und in meine Museumsvitrine gepackt.
Das zweite ist ein Herbertz im frühen Spyderco-Stil, aber mit Nagelhau und ohne Clip. Der Griff wirkt wie ein leicht verkleinertes Native 1 von Spyderco. Das hatte ich seinerzeit auch, aber jetzt leider nicht mehr, sonst hätte ich ein Vergleichsbild machen können.
aus der Zeit scheint das Herbertz auch zu stammen, es hat eine Verschraubung mit Inbus-Schrauben. Also irgendwann zwischen Philips- und Torxschrauben-Ära angesiedelt.
Funktion, Fit, Finish und auch die Form sind absolut top. Der zustand war gut, bisschen sauberwischen, ölen und ein paarmal über die Schneide gehen, schon ist es voll funktionsfähig. Das kommt nicht in die Vitrine, sondern in die Hosentasche. Mein erster Herbertz Klapper übrigens; außer diesem besitze ich nur ein - ebenfalls geschenktes - großes Bowie von Herbertz.
Klinge ist 420 - na ja, aber über Stahlqualitäten mache ich mir bei Gebrauchsmessern schon lange keinen Kopf mehr. Beim Schärfen hab ich gemerkt, dass die Härte ok ist.
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Good afternoon, gentlemen.
I recently came across this Frankenstein knife at an online flea market with a two-crane logo on one of the blades. Naturally, I assumed it was a Robert Klaas and bought it. When the knife arrived and I examined it more closely, I was a little taken aback. I doubted this knife was made by Robert Klaas. There are no markings on the main blade, and the small blade, other than the two-crane logo, has no other inscriptions. The corkscrew looks strange. The fork and bottle opener are made of a different metal than the blades, are attached oddly, and touch each other. The scales are made of a soft-touch material (celluloid?). There's also an irregularly shaped "heart" on the handle. I have no doubt that this knife was open. But did Robert Klaas have such a model? Or could this be a homemade knife assembled from different parts? And is there only one blade from Robert Klaas? I'm interested in your thoughts and opinions on this matter. Please provide feedback. Thank you.

Guten Tag, meine Herren.
Vor Kurzem bin ich auf einem Online-Flohmarkt auf dieses seltsam anmutende Messer gestoßen, dessen Klinge ein Zwei-Kraniche-Logo trägt. Natürlich nahm ich an, es handele sich um ein Robert Klaas und kaufte es. Als das Messer ankam und ich es genauer betrachtete, war ich etwas verblüfft. Ich bezweifelte, dass es tatsächlich von Robert Klaas stammt. Die Hauptklinge weist keine Markierungen auf, und die kleine Klinge hat außer dem Zwei-Kraniche-Logo keine weiteren Inschriften. Der Korkenzieher sieht merkwürdig aus. Gabel und Flaschenöffner sind aus einem anderen Metall als die Klingen, seltsam befestigt und berühren sich. Die Griffschalen bestehen aus einem Soft-Touch-Material (Zelluloid?). Außerdem befindet sich ein unregelmäßig geformtes „Herz“ auf dem Griff. Ich bin mir sicher, dass sich das Messer öffnen lässt. Aber hatte Robert Klaas ein solches Modell im Sortiment? Oder handelt es sich um ein selbstgebautes Messer aus verschiedenen Teilen? Und gibt es von Robert Klaas überhaupt nur eine einzige Klinge? Ich bin an Ihren Gedanken und Meinungen zu diesem Thema interessiert. Ich bitte um Ihr Feedback. Vielen Dank.

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Hi @Arie Leib , sorry for you, but I am conviced it’s a very roughly made assembling of parts. Certainly nothing at the quality level of Klaas. Different bolsters at front and back, axle rivet at front bolster etc. And it’s nonsens to have two tools as can opener, one included in the fork.

Abu
 
Hi @Arie Leib , sorry for you, but I am conviced it’s a very roughly made assembling of parts. Certainly nothing at the quality level of Klaas. Different bolsters at front and back, axle rivet at front bolster etc. And it’s nonsens to have two tools as can opener, one included in the fork.

Abu
Unfortunately, you're right, my wise friend. It was an ill-considered, emotional purchase 😏
it can't even be used for spare parts
 
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