Hallo allerseits,
da ja scheinbar der Härteversuch eines "neuen Forumiten" ansteht, hier einige Kommentare bzgl. des Feilentests, aus meinem noch nicht ganz so reichhaltigen Erfahrungsschatz. Vielleicht ist das aber dennoch für den Ein oder Anderen hilfreich bzw. informativ ...?
Ich habe, aufgrund der Feilproblematik bei selbst Gehärtetem, ebenfalls einmal versucht, ein uraltes Opinel am Rücken, quasi als Vergleich zu feilen. (Für mich enorm) Überraschendes Ergebnis: da ging doch ordentlich was weg, sogar "sehr" viel mehr, wie nach meinen eigenen Härteversuchen. Konkret: es war mir möglich, ohne allzu große Mühe eine fühl- und auch sichtbare Kerbe entstehen zu lassen.
Wenn man nun davon ausgeht, dass das Opinel vernünftig und auch nicht selektiv gehärtet wurde, würde ich daher vermuten, dass es ebenfalls schon sehr darauf ankommt, welche Feile man nimmt (Hieb, wie häufig schon benutzt, Hersteller/ Qualität, Härte der Feile) und mit welcher Konsequenz (Druck) man arbeitet. Eventuell könnte es auch hilfreich sein, den Stahl vorm Härten einmal mit der gleichen Feile gefeilt zu haben.
so far - Gruss KD