Herder K5

Die Herder sind dünner geschliffen als alles andere, was ich in der Preisklasse aus Deutschland kenne.
Auch beim Griff wäre mir nicht bekannt, dass es aktuell Unzufriedenheit gibt.
Aber wenn man mehrere Exemplare zur Auswahl hat, sucht man sich natürlich das schönste/beste aus. Das würde ich bei jedem Hersteller machen, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte.
Anders war mein Kommentar oben nicht gemeint.
 
Was für ramibrus Alternative spricht ist, dass das K5 nur 18cm lang ist. Ich würde das eher als Santoku oder kleines Kochmesser bezeichnen.
Wenn rostend ok ist würde ich zum Böker Cottage-Craft 22cm ist eine gute Länge. Das bei Jürgen Schanz ausdünnen lassen und du hast ein Spitzenmesser, das günstiger ist als das K5 und größer.
 
Hallo,
möchte mich auch auf diesen Thread aufschalten.
@tiffel: Das Herder Kochmesser gibt es auch als K5-Chef mit der Klingenlänge von 22,5 cm.
Ich glaube, ich habe Feuer gefangen!
Als Privatmann, der zwar nicht jeden Tag kochen muss, aber schon regelmäßig, frage ich mich: welche Klingenlänge ist beim K5 für ambitioniertes Kochen besser geeignet? 18 cm oder 22,5 cm ? Ich schneide derzeit mit einem Kochmesser von WMF (Plus-Serie) mit 16 cm Länge. Das reicht meistens, aber mitunter wünsche ich mir mehr. Ja ja, es kommt vielleicht doch auf die Länge an, oder?
 
Ja ja, es kommt vielleicht doch auf die Länge an, oder?
Ist das ne Fangfrage. :ROFLMAO: Kommt drauf an was man bevorzugt. Die Profis hier mögen oft längere Messer so 23, 24 cm. Frauen, die keine Köche sind, bevorzugen oft 18cm oder kürzer. Man kann mit vielem arbeiten. Kochmesser aus China meist 20cm. Wenn ich Kohlblätter schneide braucht man mehr als 20cm. Ich mag zur Zeit 22cm. Wenn man im Wiegeschnitt arbeitet, ist ein langes Messer gut. Ich denke, dass man das ausprobieren muss, welche Längen zusagt. Das K5 in 22.5cm ist etwas teuer, sonst ok.
 
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Hallo,
möchte mich auch auf diesen Thread aufschalten.
@tiffel: Das Herder Kochmesser gibt es auch als K5-Chef mit der Klingenlänge von 22,5 cm.
Ich glaube, ich habe Feuer gefangen!
Als Privatmann, der zwar nicht jeden Tag kochen muss, aber schon regelmäßig, frage ich mich: welche Klingenlänge ist beim K5 für ambitioniertes Kochen besser geeignet? 18 cm oder 22,5 cm ? Ich schneide derzeit mit einem Kochmesser von WMF (Plus-Serie) mit 16 cm Länge. Das reicht meistens, aber mitunter wünsche ich mir mehr. Ja ja, es kommt vielleicht doch auf die Länge an, oder?
@Däumling Habe beides hängen: K-Chef und K5. Das K-Chef ist vom Profil her ähnlich einem Gyotu und eignet sich gut für den Wiegeschnitt. Das K5 ist ist wendiger auf dem Brett, das Profil etwas näher an einem Santoku. Schneidfreudig sind beide Versionen, das K-Chef ist am Rücken dicker, der Taper nicht so ausgeprägt. Das K-Chef ist mein "Workhorse", das K5 der "no brainer".
Ein Böker Cottage Kraft hab ich mal meinem Schwager geschenkt und es im Ferienhaus eine Woche lang intensiv benutzt. Schönes Messer, gut verarbeitet, aber dick wie eine Spaltaxt. Böker hat sicherlich Angst vor Rückläufern, wenn es dünner (und damit empfindlicher" ausgeliefert werden würde. Nach erfolgtem Ausdünnen wäre es eine Alternative zum großen Herder 1922. Der Stahl ist allerdings sehr reaktiv bei der Patinabildung und auch etwas weicher (HRC 58) als bei Herder (60 gewellte Röcke)...
 
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Als Privatmann, der zwar nicht jeden Tag kochen muss, aber schon regelmäßig, frage ich mich: welche Klingenlänge ist beim K5 für ambitioniertes Kochen besser geeignet? 18 cm oder 22,5 cm ?
Nicht lachen, aber:
Miss mal die Länge Deiner Hand. Spitze Mittelfinger bis ganz nach hinten. Dann hast Du perfekte Klingenlänge für Dich.
 
Hui, danke für eure schnellen Reaktionen! Ich lasse mir das jetzt mal in Ruhe durch den Kopf gehen, schließlich kauft man nicht alle Tage ein Kochmesser! Aber dafür, dass ich heute Nachmittag noch gar keinen Messerwunsch empfand, bin ich jetzt schon ziemlich fortgeschritten. Euch einen schönen Abend und morgen eisfreie Straßen!
 
@ AJK: 19 cm .... Hab es echt eben nachgemessen! Also muss es wohl ein K-Chef werden! :D
Rein mathematisch bist Du aber mit 19 cm näher an 18 cm denn an 22,5 cm :) Ich habe auch19 cm Handlänge, bin aber glücklicher mit meinem 18er K5 als mit meinem 20er oder gar 24er Messer. Bin übrigens keine Frau!
Grundsätzlich ist eine längere Klinge idealer für größere Mengen oder größere Stücke. Ein 22,5 cm Klinge für 2 TL Petersilie zu schneiden ist genauso fragwürdig wie mit einem 10 cm Messer 2 kg Rindfleisch zu Gulasch zu verarbeiten. Aber grundsätzlich gilt: jeder hat seine persönlichen Vorlieben. Insofern ist guter Rat teuer.
 
Ich finde die richtige Klingenlänge hat weniger mit der Größe des Schnittguts (Knoblauch mit 24er Gyuto würfeln macht mir große Freude) oder der eigenen Hand zu tun, sondern eher mit der Größe des Arbeitsplatzes und des Schneidebretts
 
sondern eher mit der Größe des Arbeitsplatzes und des Schneidebretts
Als hard fact ganz Deiner Meinung!
Die Freude beim Würfeln von Knoblauch mit einem 24er will ich Dir gar nicht nehmen. Ich meine nur, dass eben jeder seine individuellen Vorlieben hat - und hoffentlich VOR dem Messerkauf kennt. Ich bin mit meinem K3 (12,5 cm!) und der Knoblauchzehe auch glücklich :) Es ist einfach wendiger als ein 24er.
 
Was sind das denn wieder für Argumente? Nicht das kleinste Schnittgut (Knoblauch) bestimmt die Klingenlänge, sondern das größte. Nicht das Messer richtet sich nach dem Schneidbrett sondern das Schneidbrett nach dem Messer. Und mit der Größe der Hand hat es auch nichts zu tun. Da kannst du ja gleich die Nase messen. Denn „Wie die Nase eines Mannes, so sein Johannes“ Johannes ist der Name des Kochmessers, wie jeder weiß.
 
Ich bin keine Frau :cool:: trotzdem liegt meine ideale Koch/Küchenmesserlänge zwischen 15cm und 18cm Klingenlänge, je nach Messer. Egal ob Santoku, Petty oder Chefmesser, das ist für mich die Klingenlänge, mit der ich am besten zurechtkomme. Damit schneide ich Knoblauch, Zwiebeln, Kohl, Kartoffeln, Möhren usw.
Aber einen großen Eisbergsalat oder eine Melone, schneide ich lieber mit 21cm bis 24cm Klingen. Meine Messerwahl ist also auch abhängig vom Schnittgut.
Die Erkenntnis habe ich im Laufe der letzten 30 Jahre erlangt.
Von daher denke ich, man wird um das Ausprobieren nicht herumkommen. Außerdem bleibt es ja in den seltensten Fällen bei nur einem Kochmesser :)
 
Wenn es hier "normal" weiter geht, hat er eh bald 5+ neue Messer und da kann man ja unterschiedlich große nehmen 😀
Wenn‘s bei einem bleiben soll, dann gibt‘s genau 2 Möglichkeiten: Er trifft die für ihn optimale Länge oder eben nicht. Und das Optimale (im besten Fall das Ideale) findet man, wie meistens im Leben, durch Glück oder Erfahrung. Und letztere kann ihm keiner hier - auch mit bester Beratung - vorwegnehmen.
Übrigens: 5 ist hier im MF wahrscheinlich eher unterdurchschnittlich. Ich vermute, die Anzahl bewegt sich massiv in Richtung + :)
 
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Danke
rostend ist kein Problem, Edelstahl muss ich auch spülen, abwaschen trocknen.
Ich bin im Mai vermutlich ins Solingen auf der Messe da such ich mir ein dünnes aus, danke für den Hinweis
Also bei rostend finde ich persönlich ja nicht das abtrocknen das nervigste, sondern dass sich z.B. rote Zwiebel verfärben wenn ich diese schneide. Das legt sich zwar mit ausreichender Patina, aber beim nächsten ausdünnen braucht es wieder x-male bis die wieder da ist und ich habe keine Lust auf 5+ Gerichte mit angelaufenen Zwiebeln, etc. ...

Zur Länge wäre deine bevorzugte Schnitttechnik interessant.
Bei Wiegeschnitt würde ich eindeutig 20+cm, nehmen, bei Druckschnitt unter 20cm bleiben.
 
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Nun, wenn hier jemand schon Messer kaufen möchte, warum dann nicht gleich richtig? Einfach mal eben serie 1922 komplet kaufen und gut ist. Kostet etwas mehr, aber ausreichend Messer. Günstiger wäre der Messerblock mit Messern von Cullilux, dann hat man wirklich ausreichend Messer. Schneidebrett dazu und alles schick.
 
Natürlich macht es keinen Sinn eine Wassermelone mit einer 15cm Klinge zu schneiden.
Aber 80% von dem was der Durchschnittsbürger in der Küche verarbeitet funktioniert auch mit kürzeren Klingen.
Als gelernter Koch oder meinetwegen Messerliebhaber ist man so geübt/trainiert, dass man auch bei langen Klingen eine präzise Kontrolle über die Spitze hat.
Hat man diese Übung nicht, nimmt die Kontrolle über die Spitze meist deutlich ab, wenn die Klinge länger ist als die Hand.
Richtigerweise wurde auch angemerkt, dass Frauen oft zu den kleineren Messern greifen. Nicht weil Frauen kleinere Lebensmittel schneiden, sondern weil Frauen im Durchschnitt die kleineren Hände haben ;)
Frauen haben da überhaupt ein pragmatischeres Verhältnis zu Messern. Sie nehmen das, was für sie gut funktioniert ohne dabei unzählige Überlegungen über besser und schlechter von technischen Details anzustellen.

Wer jetzt meint, das mit der Handgröße ist kompletter Unfug, darf natürlich widersprechen und eine andere Meinung vertreten. Im Zweifelsfall muss man einfach ausprobieren, was passt...

Gruß, Andreas
 
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