Im Bereich rostfrei - ja.
Das eigentliche Thema ist, wie von
@Cybernikus schon ausgeführt, eine extrem dünne Fase ist wenig praktikabel.
Persönlich finde ich eine sauber geschliffene Fase mit 0,2mm oder knapp darunter, auch für feinste Schnitte mehr als ausreichend - und pflegeleicht.
Mein Masterpiece Workhorse Apex Ultra von Fabian buckelt nur wenig vorne auf dem Daumennagel und zerlötet dennoch mühelos alles, was unter die Klinge gerät. Das ist für mich die hohe Kunst eines Customs.
Das Problem von rostfreien Monostählen ist die meist monotone Optik. Das meinen vermutlich auch viele, wenn sie schreiben, dass die typischen SB1 Messer von Jürgen Schanz etwas langweilig im Vergleich zu vielen Japanern aussehen.
Das Shiro Kamo Orca sieht übrigens ebenso „unscheinbar“ aus und hatte im Gegensatz zum optisch sehr ansprechenden Mazaki mit 0,07mm hinter der Fase daher auch kein Sammelbleiberecht.
@Cybernikus. Doch, manche verkaufen das auch als Arbeitsmesser.
Es gibt SG2 Messer mit Damastflanken, die mir rein optisch und von den sonstigen Eckdaten gut gefallen. Das ist aber überwiegend die Preisregion deutlich 350 Euro plus und man muss dennoch mit den Schwankungen der Manufakturarbeit leben.
Da muss jeder selbst durch und seinen Weg finden. Ich kann nur von meinen Erfahrungen berichten und damit etwas beitragen.
grüsse, pebe