Kieselstein [zum Schärfen?]

olli16

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Bamboo-Jack:
Meinst Du mit Tonschiefer die Schiefer-Schindeln mit denen Dächer eingedeckt werden?
Wenn ja, bin ich (dank eines Sturmes) glücklicher Besitzer von ca. 10-15 guter Schleifsteine :)))

Vielleicht sollte ich mich auf den nächsten Sturm freuen, den Schaden mit der Versicherung abrechnen und die zerbrochenen Schindeln als Schleifsteine vermarkten???

Neee mal im Ernst, die kaputten Schindeln, die ich habe, reichen mir völlig.

Bitte um Antwort.

Gruß
Olli
 

Bamboo-Jack

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Genau die meine ich.
Allerdings hatte ich noch nie so ein Teil zum Schleifen zur Verfügung. Jetzt hoffe ich, daß Du mir bald sagen kannst, ob sich Tonschiefer wirklich als Schleifstein eignet. Aufgrund der Feinheit könnte er sich, falls überhaupt, für den Feinschliff eignen.

Gruß...Volker
 

olli16

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Habe es gerade mal ausprobiert - ein altes Herbertz-Messer (440A) mit einem Stück Stahl stumpf gemacht und dann versucht die Schärfe wieder herzustellen.

Klappt eigentlich sehr gut, allerdings ist der Schiefer zu weich. Bei jedem Strich wird reichlich Material abgetragen und dieser Staub sitzt anschließend sehr fest am Messer und in den Hautporen fest (wie Graphit-Staub).

Halten dürfte so ein Schleifstein warscheinlich auch nicht lange, zumal die Schindeln recht dünn sind. Und den hartnäckige Staub möchte mit Sicherheit niemand auf seinem Küchentisch haben. Aber auf jeden Fall keine schlechte Notlösung.

Gruß
Olli
 

freagle

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Letztendlich sind ja viele Schleifsteine die heute im Gebrauch sind nicht synthetisch sondern es sind Natursteine. Siehe die jap. Natursteine oder z.B. den gelben Brocken, wird in den belgischen Ardennen abgebaut. Der gelbe Brocken ist stark mit Granat versetzt! ein vorzüglicher Abziehstein.

freagle