Nächste Offenbarung: TFG Rückruf Verdacht falscher Stahl

@feuervogel69
Ich habe aber oben bereits dargelegt, warum das nicht ausreicht. Nähmen wir an Tuya oder ein anderer Hersteller der Betrug vorhat kauft eine geringe Menge von Böhler, die für eine Produktion von ein paar 100 Stück ausreichen würde, verbaut aber in den Messern einen billigeren Stahl, dann wäre das nicht ausreichend nur für den gekauften Stahl eine Zertifikat vorzulegen. Mit dem Schutz der Wortmarke BM390MC o.ä. hätte man zumindest im europäischen und westlichen Markt die Chance gegen Fälscher vorzugehen, wenn man diesen denn nachweisen kann. Ich glaube die chinesischen Hersteller werden da sehr erfindungsreich sein, um die Produkte weiterhin mit billigerem Material herzustellen. Kriminelle Energie wird immer Wege finden.
 
Frage an @Bukowski : bist du verbandelt mit Tuyaknife, oder warum versuchst du das so extrem zu framen? Uns als Kunden kann nur wertfrei die Wahrheit interessieren und da gewichtet sich das mal so und mal so. Du scheinst mir aber parteiisch: aus welchem Grund? Das fänd ich jetzt shcon mal wichtig, ob hier "Befangenheit" (sorry fürs abgleiten in juristische Begriffe) vorliegt?
Frage an @feuervogel69 : bist du verbandelt mit einem Wettbewerber von Tuyaknife oder warum versuchst du das so extrem zu framen? Uns als Kunden kann nur wertfrei die Wahrheit interessieren und da gewichtet sich das mal so und mal so. Du scheinst mir aber parteiisch: aus welchem Grund? Das fänd ich jetzt shcon mal wichtig, ob hier "Befangenheit" (sorry fürs abgleiten in juristische Begriffe) vorliegt?
😉😉😉
Im Ernst: was hilft denn hier die ganze Spekuliererei? Was nützt es, auf der Basis von unvollständigen Informationen, Annahmen und Spekulationen aus dem Internet irgendwem zu „glauben“ oder nicht und lautstark Partei zu ergreifen? @Bukowski (und andere) versuchen nur, das ganze mal auf den echten sachlichen Gehalt runter zu kochen. Find ich gut. Ich werde ich mit einem Urteil über die Sache warten, bis eindeutige Informationen vorliegen - oder das Ganze mit einem Schulterzucken zu den vielen anderen ungelösten Rätseln des Universums ablegen. Muss ich dann mit leben. Kann ich auch.
 
Frage an @feuervogel69 : bist du verbandelt mit einem Wettbewerber von Tuyaknife oder warum versuchst du das so extrem zu framen? Uns als Kunden kann nur wertfrei die Wahrheit interessieren und da gewichtet sich das mal so und mal so. Du scheinst mir aber parteiisch: aus welchem Grund? Das fänd ich jetzt shcon mal wichtig, ob hier "Befangenheit" (sorry fürs abgleiten in juristische Begriffe) vorliegt?
😉😉😉
Im Ernst: was hilft denn hier die ganze Spekuliererei? Was nützt es, auf der Basis von unvollständigen Informationen, Annahmen und Spekulationen aus dem Internet irgendwem zu „glauben“ oder nicht und lautstark Partei zu ergreifen? @Bukowski (und andere) versuchen nur, das ganze mal auf den echten sachlichen Gehalt runter zu kochen. Find ich gut. Ich werde ich mit einem Urteil über die Sache warten, bis eindeutige Informationen vorliegen - oder das Ganze mit einem Schulterzucken zu den vielen anderen ungelösten Rätseln des Universums ablegen. Muss ich dann mit leben. Kann ich auch.
ja, ok. Aber ich empfinde es schon so, dass Bukowski "pro Unschuld Tuyaknife" ist und wollte da mal nachfragen. Sorry, wenn ich das wiederum zu emotional gemacht habe. (Hast du ja nun gut gekontert und sehe ich auch ein, dass man das so wahrnehmen könnte). Aber evtl. kann Bukowski ja trotzdem nochmal was zu sagen, warum er den TfG Äusserungen kritisch gegenübersteht so wie cih eher den chinesischen Äusserungen kritisch gegenüber stehe (weil: siehe BRK, siehe allgemeines chineisches Geschäftsgebaren usw....)
 
Frage an @Bukowski : bist du verbandelt mit Tuyaknife, oder warum versuchst du das so extrem zu framen? Uns als Kunden kann nur wertfrei die Wahrheit interessieren und da gewichtet sich das mal so und mal so. Du scheinst mir aber parteiisch: aus welchem Grund? Das fänd ich jetzt shcon mal wichtig, ob hier "Befangenheit" (sorry fürs abgleiten in juristische Begriffe) vorliegt?
Ich finde deinen Vorwurf hochgradig unverschämt. Die Frage könnte ich umgekehrt im übrigen genauso an dich richten. Für dich schien der Fall schon nach dem ersten Satz entschieden zu sein.

Zur Klarstellung kann ich deine Vorwürfe nur entschieden zurückweisen. Natürlich habe ich nichts mit Tuya Knife zu tun. Der Hersteller, so wie die meisten chinesischen Marken, ist für mich persönlich völlig uninteressant.
Auch das, was ich persönlich im Zusammenhang mit dem Sachverhalt glaube oder vermute, ist im Hinblick auf einen Erkenntnisgewinn letztlich völlig unerheblich, wenn ich es nicht belegen kann.

Denn im Gegensatz zu dir bin ich an einer wertfreien und sachlichen Aufarbeitung des Sachverhalts ohne ein Abdriften in haltlose persönliche Spekulationen interessiert.
Warum ich das bin, habe ich schon erläutert, Stichwort "Beweislast". Das mag in der aktuellen Social-Media-Kultur befremdlich klingen, aber ich bin überzeugter Anhänger des Prinzips der Unschuldsvermutung. Dieser Grundsatz ist allgegenwärtig, bis für mich nachvollziehbar das Gegenteil nachgewiesen wurde.
Und schließlich bin ich interessiert an auf Fakten basierenden Erkenntnissen.

Aus diesem Grund habe ich die Stellungnahme von TfG unmittelbar gepostet und wertfrei zusammengefasst. Das ganze hast du sogar mit einem Like quittiert.

Aber von diesem Nonsens-Intermezzo zurück zur Sachebene.
Ich bin in der Branche nicht zuhause, vielleicht wissen aber einige von euch, ob das in der Stellungnahme von TfG beschriebene Verfahren der Zertifizierung über die einzelnen Glieder der Handelskette hinweg wie beschrieben bisweilen üblich bzw. durchsetzbar ist.

Zumindest für die Zukunft wäre das aus meiner Sicht ein Zugewinn an Transparenz sowie auch die neue geschützte Stahlbezeichnung von Böhler - wenn auch nicht vollkommen uneingeschränkt, wie @Kojak feststellt.

Fragezeichen ergeben sich bei mir noch immer aufgrund des unerwähnten Prüfberichts von Böhler vom 19.08.2025.
TfG scheint ja noch mindestens ein Exemplar des besagten Modells vorzuliegen, das auch für eigene Härtemessungen und die "Seilschneidtests" im Intro diente.

Wäre es nicht möglich, anhand von Gefügeuntersuchungen zweifelsfrei zu belegen, ob es sich um bei Böhler hergestellten M390 handelt oder weshalb könnte man diesen Schritt nicht gehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hatte jetzt ehrlich gesagt keine Lust das ganze Video zu schauen sondern habe nur bis zu dem Zertifikat gespult.
Es handelt sich hier um ein normales Zeugnis 2.2 nach DIN EN 10204, das die Ergebnisse nicht spezifischer Prüfungen belegt. Ein Zeugnis 3.1 würde die Ergebnisse spezifischer Prüfungen beinhalten.
Diese Dokumente sind üblich um die Eigenschaften von Werkstoffen zu belegen, ich habe in meiner beruflichen Laufbahn schon mehrere 10.000 davon geprüft.
Wir kaufen Stahl nie ohne.
Wenn jemand aber genügend kriminelle Energie besitzt, hilft es aber wenig dieses Papier zu haben.
Ich habe in Österreich schon mal einen Fertiger auditiert, der ein TÜV Zertifikat nach ISO 9001 an der Wand hängen hatte. Ich war aber der Meinung dass dies nicht sein konnte weil er die Vorgaben der Norm nicht einhalten hat. Durch Recherche der Zertifikatsnummer stellte sich raus dass das Zertifikat gefälscht war.
Wäre mit so einem Zeugnis 2.2 auch möglich.
Aber auch wenn der Lieferant dies nicht hat, beweist es wenig.
Stahlhändler schicken die Zertifikate halt nicht immer mit und wollen häufig Geld dafür.
Viele Verarbeiter sparen sich die Ausgabe, wenn niemand ein Zertifikat fordert.
 
Stahlhändler schicken die Zertifikate halt nicht immer mit und wollen häufig Geld dafür.
Viele Verarbeiter sparen sich die Ausgabe, wenn niemand ein Zertifikat fordert.
Mal angenommen, es war in der Branche bisher selten üblich, dass Händler derartige Zertifikate fordern und der Hersteller hätte daher keines vorliegen, könnte er dieses aus deiner Sicht unproblematisch bei seinem Lieferanten nachfordern? Oder könnte er irgendwie direkt an Böhler herantreten?
 
Man kann Zertifikate durchaus nachfordern, aber man muss die gesamte Lieferkette Schritt für Schritt zurück gehen.
Sobald ein Händler nicht mitmacht, funktioniert es nicht.
Als Endkunde kriegt man nichts wenn es Zwischenhändler gibt.
 
Aber - wie bereits gesagt - das Zertifikat sagt nur aus, dass man eine bestimmte Menge eines definierten Stahls gekauft hat. Ob man den tatsächlich auch in einem bestimmten Messer verbaut hat nicht.
 
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