Neuer Beitrag der ÖR

Glückwunsch @Bukowski zu deinem Beitrag! Darf die das eigentlich wegen Sxhutzrecht?
Was mir auffällt: alle wissen Bescheid, keiner hat eines dabei…. Zumindest bis Min.9. Phantom Messer.

Abu
 
Ich finde es auf jeden Fall klasse, dass die zugeteilte Reporterin so informiert und unvoreingenommen an das Thema ran gegangen ist.

Viel komischer finde ichs, dass eine Frau (tm) an ein Gewaltthema ran gegangen ist, und dabei "Messer" und nicht "männliche Gewalt" - denn darum gehts idR - im Fokus steht.
Was ich in meiner Blase (echtes Leben zum kleinen Teil, Aussagen von Soziologen und Verhaltensforscher zum größten Teil) mitbekomme, ist, dass ein Männerbild wieder stärker wird, das ich schon für ausgestorben gehalten hab. Kumuliert im Deppenspruch von wegen "ein echter Mann ist rechts" (was auch immer "echt" und "rechts" meint). Aber im Grundsatz wird halt Mannsein definiert auf "wir hauen auf alles, was meinem Selbstbild, Weltbild, Meinung, widerspricht. Und das gibts halt nicht nur "rechts". Und nicht nur unter den "ey was schaust Du mich so an" Freunden aus dem Süden.

Da helfen auch keine Strafen.

Ich schreib die mal an ;)

Pitter
 
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Schon ganz schön tendenziös der Bericht. Natürlich besteht die Problematik, aber es ist ein gesellschaftliches Problem, kein Messerproblem.
Darauf mit Stigmatisierung und Verboten zu reagieren zeigt die Hilflosigkeit der Politik.
Es werden ja auch keine Autos verboten, nur weil manche damit in eine Menschenmenge fahren.
 
Ich schreib die mal an ;)

done. Bei dem Thema brauchts keine Autovergleiche. Männlichkeitsding und Messer als Tatwerkzeuge sind ein Problem. Wer das wegdiskutiert macht sich unglaubwürdig. Ich sehe nur keine Maßnahmen. Im Gegenteil. Der Starke gewinnt, der/die/das Schwache hat halt Pech. Wird ja groß vorgelebt. Und das ist das Thema.
 
Glückwunsch @Bukowski zu deinem Beitrag! Darf die das eigentlich wegen Sxhutzrecht?
Das habe ich mich auch gefragt. Recht am Bild oder so. Kenne ich mich nicht aus. Einfach so ohne Genehmigung ein fremdes Bild übernehmen?

Der Beitrag dreht sich um Messergewalt. Dazu würden Klientel und gezeigte Messer durchaus passen. Die Reporterin hat aber auch ganz klar die Frage in den Raum gestellt, wozu überhaupt irgendjemand ein Messer außerhalb der eigenen vier Wände einsteckt.
Dann nur Springmesser, Karambit und Co zu zeigen...nun ja. Wo bleibt die Lehrerin kurz vor der Rente mit dem Victorinox Classic am Schlüsselbund?
Alles sehr eindimensional.
Wozu brauche ich Werkzeug, ich habe ja ein Smartphone.
 
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Das habe ich mich auch gefragt. Recht am Bild oder so. Kenne ich mich aus. Einfach so ohne Genehmigung ein fremdes Bild übernehmen?

Eher (tm) nicht. Da würd ich aber kein Fass aufmachen. Was problematischer ist: wenn sie schon über Messergewalt redet, dann soll sie halt bitte nicht das MF irgendwie in diesen Zusammenhang stellen. Hier ist Messer plus Anwendung als Waffe schon immer off topic. Habe ich auch geschrieben. Hilft halt nix. Freie Mitarbeiter plus Aufmerksamkeitsökonomie sind eine schlechte Kombination.
 
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Wäre schön, wenn ausgleichshalber "Normalmenschen" zu Wort kämen, die ein "normales" = zweckmäßiges EDC dabeihaben. Nagelschere, Nagelfeile, Zahnstocher... kann auf Anhieb demonstrieren, daß stinknormale Bonbontüten oder sonstige Snacks aus dem nächsten Supermarkt ohne Messer oder Scheren oder sonstige definitiv "gefährliche" Gegenstände nicht aufzubekommen sind. Soviel zur artverwandten Diskussion "wozu muß mensch oder man (oder "mann") überhaupt ein Messer dabei haben"
Momentan ist die Diskussion "da draußen" zum Glück recht ruhig......
 
Punkt 1 - Ihr könnt hier gerne allgemein euren Unmut kundtun. Ich werd die Beiträge halt löschen. Nur mal gesagt. Und rumopfern geht mir dann gleich zweimal auf den Senkel. Auch mal so gesagt. Deal with it.

Punkt 2 - ich habe von der Journalistin eine Antwort bekommen. Eine ziemlich lange, die zeigt, dass sich da jemand Mühe gegeben hat. Leute die sich Mühe geben, verdienen Respekt und Mühe in der Kommunikation. Letztes kann ich nach dem Genuss von Rotwein (Norma, 6 EUR, Ruhe Dirk) nicht mehr leisten. Deswegen schlaf ich da mal drüber und geb mir morgen Mühe.
 
Ich fand die Sequenz mit dem Besuch bei Böker interessant. Das war aus meiner Sicht professionell von allen Seiten.
Nur schade, dass der Herr von Böker (soll nicht respektlos gemeint sein, ich habe den Namen nicht parat und gerade keinen Dreh, noch einmal im Video nachzuschauen) gesagt hat, dass er sein Messer am Tage des Drehs noch nicht benutzt hat. Da musste die Reporterin schmunzeln. War eine verpasste Chance, um ein paar Beispiele aus dem Leben / Berufsalltag zu nennen, wofür man doch ein Messer in der Hosentasche hat. Abseits dieser Selbstverteidigungsgeschichte oder des Männlichkeitskultes.

Ich fand es davon abgesehen auch gut, in Solingen als "Messerhauptstadt Deutschlands" mit jemandem vom Fach zu sprechen.
 
dass er sein Messer am Tage des Drehs noch nicht benutzt hat. Da musste die Reporterin schmunzeln. War eine verpasste Chance, um ein paar Beispiele aus dem Leben / Berufsalltag zu nennen, wofür man doch ein Messer in der Hosentasche hat. Abseits dieser Selbstverteidigungsgeschichte oder des Männlichkeitskultes.

Ich hab mehr als ein Messer bei mir und in den seltensten Fällen brauch ich das.

Ich hab auch *immer* nen Fotoapparat dabei. Nutze ich so ca einmal im Monat. Die Taschenlampe vielleicht zweimal; achso, da hab ich auch zwei immer in der Tasche. Meine Uhr schau ich zwar mehrmals am Tag an, aber die Anzeige der Uhrzeit interessiert mich nicht, ich weiss vorher, wieviel Uhr es ist.

Das Nutzendingsargument führt in die Irre. Weil wenn kein direkter Nutzen (ausser schön, dass ichs habe, als Nutzen), dann kann das ja weg.

Aber ok, wer das Argument unbedingt bei mir durchziehen will, da komm ich immer mit Sportgeländewagen.
 
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Ich hab mehr als ein Messer bei mir und in den seltensten Fällen brauch ich das.
Dann wird die Nutzendebatte allerdings etwas komplizierter, denn dann spielt noch der (abnehmende) Grenznutzen eine Rolle. ;)

Ich versteh schon, was Du meinst. Natürlich ist es kein Argument, nur dann ein Werkzeug einzustecken, wenn man zu 100% überzeugt ist, dieses auch zu benutzen. Es geht darum, für den Fall der Fälle gewappnet zu sein.
Im Video kam die Frage einer offenbar sehr messerunaffinen Frau auf, wozu man überhaupt - fernab der (Küche) der eigenen vier Wände ein Messer benötigt.
Die Antwort "heute hab ich es noch nicht benutzt" unterstreicht das (vermeintliche) Unverständnis, wozu man es dann dabei hat.

Ich hab meist Schmerztabletten dabei. Häufig auch ein antiallergisches Präparat. Und freue mich immer, wenn ich das Zeug nicht benötige. Wenn ich das Medikament nicht benötige, lasse ich es trotzdem am nächsten Tag nicht zu Hause.

Der Vergleich hinkt, dies ist mir klar. Dennoch habe ich aus dem gleichen Grund gerne ein Messer / Werkzeug (mir reicht idR ein Vic Classic und / oder Waiter) dabei. Man könnte es schließlich benötigen.
 
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