PA "Jack" von Painless Potter

dritter und letzter Teil :
ich habe das Messer nun öfters wechselnd an und in verschiedenen Positionen getragen und finde die Performance gerade für meine Arbeitsalltagsbedürfnisse genau richtig ! Da es doch vorgekommen ist die Trageweise schnell zu ändern , sind die Ringe an den Pins des Gehänges etwas umständlich ! Ein schneller Wechsel wäre mir für die Praxis lieber ! Im Vergleich zu meinem jetzigen EDU ist das Tragen am Gürtel und in der Zollstocktasche von 'Jack' etwas angenehmer ! Auch die erhöhte Positionsmöglichkeit am Gürtel konnte im Einsatz überzeugen !

Obwohl bei uns recht viel Kartonage anfällt , waren die letzten sieben Tage mit einem Leerlauf dieses Testmaterials gesegnet , sodaß die wenigen kleinen und eher dünnen Stückchen für 'Jack' keine Herausforderung waren - sie wurden wie Butter durchtrennt ! Pechsache ! Etafoam-Verpackungsmaterial wurde trotz der Klingenstärke sauber geschnitten und nicht auseinandergekeilt !

Das Handling mit Arbeitshandschuhen war aufgrund des dickeren Griffendes problemlos und kontollierbar , da ich immer gespürt habe , was ich da in den Händen halte und wie ich das Messer beim Schneiden führen muß ! Ich mag dieses Griffdesign !

Fazit : 'Jack' ist für mich absolut ein handliches Alltagsgebrauchsmesser mit Charme , gefertigt aus schönen und recht edlen Materialien , schnörkellos designt und in einer allen Anforderungen gerechten Größe !
Die handwerkliche Ausführung ist sauber , PP hat die kleinen Macken ja erwähnt und erklärt . So kann man einen User usen - kleines Wortspiel am Rande :lach: !

Meiner bescheidenen Meinung nach hat die Klinge ca. zwei cm vor dem Rikasso leicht an Schärfe verloren - als Referenz habe ich zu Beginn und nach jedem Tag einen Papiertest durchgeführt ! Mit dem 1000er Stein vom Wicked Edge konnte ich dort ohne Mühen die Anfangsschärfe wieder herstellen , und habe auch dem Rest der Klinge ein paar leichte Züge damit gegönnt !

Bei meinen Einsätzen haben weder der Griff noch die Klinge mehr Patina bekommen . Auch sonst zeigten sich keinerlei Verfärbungen !

Vielen Dank für die Testmöglichkeit !

Ganz liebe Grüße !

Franky
 
Beim ersten Begrabbeln zeigt das Messer eine gefällige Linie, die Verarbeitung ist sehr sauber, mit Verbesserungspotenzial bei der Verklebung. Der Griff liegt auf Anhieb gut in der Hand, das Holz kann mal wieder etwas Behandlung in Form von Öl vertragen (ich bin leider nicht dazu gekommen). Man sieht mittlerweile deutlich den Unterschied zwischen dem hauptsächlich angefassten und dem hinteren Teil des Griffs.

Die Klinge rasiert bei der Ankunft. Ich habe nur Gelegenheit gehabt einen Stapel Kartons zu zerschneiden, auch danach kann man sich noch (etwas schlechter) rasieren, also nix zu meckern, im Gegenteil. Der Griff dagegen wird zum kleinen Finger hin dicker. Das kommt der Linie zugute, nicht aber der Funktion, da der kleine Finger den Griff nicht umschließen kann. Wenn der Griff insgesamt einen etwas kleinen Durchmesser hätte, würde er besser in meiner Hand liegen.

Die Scheide (ich kenne Nils Scheiden ja schon) ist sehr sauber gearbeitet, das Teil zur Multibefestigung an Gürtel, Hosenträger, Knie und was weiß ich noch wo erscheint mir als Overkill: im Verhältnis zum Messer zu groß, eher witzig als praktisch. Hat aber auch was :super:

Leider war mal wieder die Zeit sehr knapp, hat aber trotzdem Spaß gemacht. Danke fürs Mittesten dürfen.
 
hallo
erstmal bin ich ganz begeistert gewesen von der scheide die sitzt perfekt und das messer ist trotzdem einfach rauszuziehen obwohl es kein parierelement hat. zudem find ich eine sehr saubere nahtlinie.

nun zum messer erstmal ist der griff gar nicht so dick gewesen wie es für mich aus den anderen berichten zu erahnen war.für mich ein angenehmer durchmesser.
ich finde allerdings auch das das griffende zu wuchtig ausfällt da ich öfter ein ungutes gefühl hatte in richtung schneide zu rutschen .
lieber wär mir am handballen eine grössere abfallende rundung.
allerdins hab ich bemerkt das ich bei einfacher spielerischer handhabung wie zB: beim brotzeitmachen mir angewöhnt habe den kleinen finger
hinter denn griff zu legen somit war die handhabung wieder sehr angenehm , das geht natürlich nur bei anwendungen ohne kraft.

so nachdem ich jack nach der ankunft mit dem lansky schärfgerät gleich mal geschliffen habe hab ich ich mich mich gleich mal auf ein paar kartoons? (schachteln) gestürtzt , geht durch wie butter .

dann stöckchen gesucht und angespitzt, funktioniert super.
mit der spitzte von beiden seiten ein loch durch das stöckchen gebohrt geschabt geschnitten oder wie man das bezeichnet, hat ihm nix ausgemacht.auch kleinere zweige bzw triebe durchschneiden oder durchdrücken war kein problem, wobei ich solche test bei steckangelklingen mit vorsicht geniesse da sie ja nur verklebt sind.

im lauf der woche dann ab in die küche (keine angst ich hab nix gekocht ) nur geschnitten, mittlere zwiebeln hat jack noch geschnitten nicht gespalten,beim brotzeitmachen waren semmeln wurst käse sülze ein kinderspiel, wofür jack gar nix taugt butter oder streichwurst schmieren aber wer braucht das wenn man so viel andere sachen machen kann.


leider kann ich keine fotos einstellen da ich zwar heute noch schnell ein paar bilder gemacht habe ,dann per post verschickt,dann gemerkt das die bilder viel zu gross sind um sie hochzuladen.
darum gibts leider auch kein bild von der wichtigsten aufgabe die jack für mich erledigt hat nähmlich ,a hoebe bier afmocha.

alles in allem
ein schönes design,
ein super allrounder,kann viel aber nicht alles, muss er ja auch nicht.

entstanden ist eine echte männerfreundschaft jack und ich.
 
Hallo Zusammen,

ich bin eigentlich kein Freund der nordischen Messer ohne Handschutz. Aber da mir das Messer von den Fotos her so gut gefallen hat, hab ich mich angemeldet und was soll ich sagen...das Messer hat mich restlos begeistert. Ich weine ihm immer noch nach.

Aber der Reihe nach:

Das Messer ist top verarbeitet, die Scheide natürlich auch. Man spürt keine Übergänge oder ungenau gearbeitete Stellen. Dafür meinen Respekt.

Das Messer hat auch ein schönes Gewicht find ich, nicht zu schwer und nicht zu leicht. Der Griff liegt satt in meiner Hand. :super:

Die Klinge ist dick, das stimmt schon, aber mit ihr kann man noch vernünftig schneiden. Eine dünnere Klinge wär sicher schneidfreundig, aber würde nicht zum Gesamtbild passen.

Die Optik ist ebenfall sehr schön. Mir gefällts.

Die Scheide ist super gemacht, hohe Handwerkskunst. Die neu gebastelte Gürtelschlauf zur Scheide bräuchte ich nicht und gefällt mir auch nicht. Das ist mir zu aufwändig. Entweder eine Scheide ohne oder eben mit Gürtelschlaufe!

Geteste hab ich das Messer vor allem in der Küche beim schneiden von Wurst, Speck, Fleisch und Gemüse und beim wandern. Frisches Fleisch schneidets, bedingt durch die stabile Klinge, nicht ganz so super, aber es geht.

Alles in allem ist es ein super Messer und ich habe den fehlenden Handschutz letztendlich nicht vermisst, da durch die Konstruktion des Griffes (des Griffsende) das Messer immer (auch mit nassen Händen) sicher in der Hand liegt.

Einfach ein Traumgebrauchsmesser.

Vielen Dank fürs testen dürfen.
Thomas
 
Review: Jack by K-NIVES


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Technische Daten:

  • Klingenlänge: 9,85 cm
  • Gesamtlänge: 21,2 cm
  • in Lederscheide: 23,4 cm
  • Klingenstärke: 4,5mm
  • Stahl: 1.2519
  • Griff: Tigerwood, Mammutelfenbein, rotes Fiber
  • Lederscheide

Das Jack ist ein von Hand gemachtes Einzelstück und stammt von k-nives. Anfangs war ich skeptisch ob dieses, eher nordisch angehauchte, Messer etwas für mich sein könnte. Ich mag zeitlose Messer mit schöner Linienführung und so bot sich der Passaround sehr gut an, um neue Erfahrungen sammeln zu können.

Jack ist angelehnt an nordische Messer ohne Handschutz. Er wirkt archaisch und lädt ein raus mit in die Natur zu kommen.

Ein handgefertigtes Messer kann man nicht direkt mit einem Serienexemplar vergleich. Irgendwo ist da noch etwas mehr Leben und Charme zu finden. Zudem wird jedes Stück, aufgrund kleiner Unregelmäßigkeiten bedingt durch die Handarbeit, ein Einzelstück sein und somit nicht direkt vergleichbar.

Mit 21,2 cm Gesamtlänge und einer Klingenlänge von ca. 9,85cm ist das Messer ein handliches Exemplar mit ausreichend Klinge. Der Griff ist aus einem massiven Stück Tigerwood. Die Farbe ist ein schönes rotbraun. Die Maserung ist recht dezent. Passt im Gesamtbild aber sehr gut zum Messer.


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Der Griff

Der Griff verjüngt sich zur Klinge hin. In diesem Bereich ist er 2,1cm stark und im hinteren Bereich 2,3cm stark. In der Mitte besitzt er eine Höhe von 2,9cm. Bei einer Handschuhgröße von 8 liegt dieser somit recht satt in der Hand. Anfangs ist es etwas ungewohnt, dass der Griff zu Ende hin an Stärke zunimmt, jedoch fühlt es sich nicht unangenehm an.

Eine Scheibe helles Mammut sorgt, in Verbindung mit rotem Fiber, für einen schönen Akzent und Kontrast im Übergang zur Klinge.
Das Mammutelfenbein hat etwas Lederfarbe angenommen, sehr störend ist diese Tatsache jedoch nicht, da es nicht unüblich ist bläuliche Färbungen in Mammutelfenbein zu sehen.


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Draussen zuhause: das Jack.

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Bei dem Jack handelt es sich um eine Steckerlkonstruktion. Der Erl wurde mit dem massiven Holzgriff verklebt. Der Übergang von Griff zur Klinge ist sehr sauber gearbeitet und verklebt. Das Problem von Eindringen von Feuchtigkeit oder schwer zu reinigenden Stellen ist nicht gegeben.
Die Klinge steht in einer Linie zum Griff und wurde sauber eingepasst.



Die Klinge

Die Klinge ist aus 1.2519 hergestellt und wirkt mit 4,5 massiv. Auf halber Klingenhöhe ist diese auch noch gut 3mm stark. Die Klingenspitze ist mit ca. 0,5mm ebenso ausreichend stabil.

Die leichte rauhe Walzhaut im Bereich des Ricasso und der oberen Klingenseiten wirkt auflockernd und unterstreicht den ursprünglichen Look des Jack. Bei mangelnder Pflege könnte diese jedoch etwas problematisch in Bezug auf die Reinigung oder Rost sein. Mit minimaler Pflege, welcher man so einem Messer jedoch immer zukommen lassen sollte, hat man damit keine Probleme.


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Die Klinge ist schlank und führt die Linien des Griffs fort. Daraus resultiert ein sehr harmonisches Gesamtbild. Zeitlos und ohne Schnörkel. Das gefällt mir sehr gut. Eine Schleifkerbe sorgt für sauberes ansetzen beim Schleifen.

Als ich das Messer erhielt war dieses rasierscharf abgezogen. Die Klinge zeigt Patina. Stört aber das Gesamtbild nicht und suggeriert ein zuverlässiges Gebrauchsmesser.



Im Gebrauch

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Als ich das Messer auspackte war ich positiv überrascht. Es gefiel mir wesentlich besser als zunächst gedacht. Aufgrund des schönen Wetters habe ich das Messer auch gleich eingepackt und im Wald getestet. Das Jack vermittelt das Gefühl, dass sein Einsatzgebiet draußen in der Natur liegt. Und dort hat es sich auch gut geschlagen. Die Bearbeitung von Holz funktioniert sehr gut. Auch stärkere Äste lassen sich sehr gut bearbeiten. Bei ganz feinen Schnitzarbeiten war die etwas massivere Klingengeometrie zu spüren. Der voluminöse Griff liegt gut in der Hand und auch bei längeren Arbeiten drückte dieser nicht unangenehm.

Aufgrund des harmonischen Übergangs von Griff zur Klinge muss man auf ein Parierelement oder ähnliches verzichten. Bei Aufgaben, welche etwas mehr Kraftaufwand benötigen stellte sich schon das ein oder andere Mal die Befürchtung des Abrutschens auf die Klinge ein und sorgt für erhöhte Aufmerksamkeit. Gelungen ist mir dies glücklicherweise nicht, die Gefahr besteht bei unachtsamer Arbeitsweise schon etwas.


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Das Handling ist im Gesamten angenehm und ausgewogen. Der Schwerpunkt liegt kurz hinter dem Abschluß aus Mammutelfenbein und vermittelt ein gute Kontrollierbarkeit der Klinge und Klingenspitze.

Persönlich würde ich mir, zum Griffende hin, einen etwas schlankeren Griff wünschen. Dieser kann ruhig etwas an Volumen gewinnen, jedoch nicht ganz so ausgeprägt wie bei diesem Jack. Dann wäre es für mich optimal.


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Das Schneiden von Grillgut funktionierte aufgrund der scharfen Klinge sehr gut. Die 4,5mm machten sich bei Gemüse und Obst stärker bemerkbar. Karotten oder Melone wurden deshalb teilweise beim schneiden etwas gespalten. Die Arbeiten waren jedoch ausführbar.



Die Scheide

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Das Jack ist kein Küchenmesser, sondern für mich ein kleiner robuster Jäger, der raus mit in die Natur genommen möchte. Um dies auch zu verwirklichen liegt dem Messer eine schwarze Lederscheide bei.
Diese ist sehr klassisch geschnitten und nimmt einen Großteil des Griffes auf. Eine zusätzliche Sicherung ist somit nicht notwendig. Ein solches Messer wird man zudem auch weniger tip up tragen.

Wer Lederscheiden mag, den wird die des Jack sicher begeistern. Diese ist zwar schlicht und einfach gehalten, aber sauber und sehr hochwertig in der Ausführung. Das Leder ist 3mm stark und sehr starr. Ein Keder in gleicher Stärke verhindert, wie es sich für eine gute Lederscheide gehört, das zerschneiden der Naht. Diese ist gleichmäßig und leicht versenkt.

Das Messer sitzt passgenau.


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Die dunkelbraune Lederscheide sitzt passgenau und benötigt keine zusätzlichen Sicherungslaschen.

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Eine sauber genähte und versenkte Naht. Svhaut richtig gut aus.

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Die Lederscheide ist nicht direkt mit einer Tragemöglichkeit wie einer einer Gürtelschlaufe oder ähnlichem ausgestattet. Diese lässt sich in eine zusätzliche Tragehalterung aus Leder einsetzen und kann, je nach Interesse und Einsatzzweck, hoch oder tief am Gürtel getragen werden.

Mir war diese Konstruktion etwas zu auftragend und so habe ich es die meiste Zeit nicht genutzt. Ich habe die Lederscheide meist so eingesteckt in Tasche oder Jacke.

Vielleicht ließe sich ein solches Konzept etwas schlanker umsetzen, wenn man im Bereich der Naht etwas mehr Leder stehen lässt und somit genug Platz für zwei Löcher mit dem Abstand eines Tek-Loks hätte. Eine weitere „Ziernaht“ um diese herum würde es optisch noch etwas gefälliger machen. Das Leder ist starr genug, das es bestimmt auch möglich sein sollte, einen Tek-Lok zu verwenden. Des Weiteren könnte man an auch eine separate Lederschlaufe mit zwei Chicago-Screws/ Tek-Lok-Schrauben befestigen.

Mit einem solches System wäre man vielleicht noch etwas flexibler.

Ganz ohne Schlaufen wirkt die Lederscheide elegant und zeitlos. Somit passen Messer und Lederscheide sehr gut zusammen.



Pflege

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Während des Testzeitraums habe ich die Klinge nicht viel nachschärfen müssen. Die Gebrauchsschärfe war immer vollkommen ausreichend. Ein paar Züge auf dem Scharfmaker und kurzen Abzug übers Leder sorgten dafür, dass sich eine Rasierschärfe und Druckschnitt durch Papier wieder schnell realisieren ließen. Die Schärfbarkeit des 1.2519 ist sehr angenehm und sorgt für eine feine Schneide. Probleme mit anlaufen oder Rost hatte ich keine.

Die Angst vor nicht rostträgen Stählen scheint immer noch recht verbreitet zu sein. Bei etwas Aufmerksamkeit für das Messer sollten aber überhaupt keine Probleme entstehen.

Etwas Pflege benötigt auch der Griff. Als das Messer bei mir eintraf war der Griff im vorderen Bereich etwas ausgelaugt. Ich habe diesen dann mit entsprechenden Öl behandelt. Ab und zu, gerade wenn man das Messer mit nassen Händen verwendet, sollte man dem Messer eine solche Pflege zukommen lassen.


Die Testzeit hat Spass gemacht. Die Ausflüge mit dem Jack waren eine angenehme Abwechlsung zumal auch das Wetter sehr gut war.

Die handwerkliche Ausführung ist sehr ordentlich. Bis auf den Übergang zum Ricasso auf der linken Klingenseite (schon von k-nives angesprochen), welche man jedoch dafür genau betrachten muss, ist das Messer sauber ausgeführt. Wenn man so ein handgemachtes Stück in die Hand nimmt, kommt immer etwas das Gefühl auf, wie bei der Verwendung der Werkzeuge aus Großvater`s Zeiten. Solide.... wertig und gemacht fürs Leben.

So auch beim Jack. Messer und Lederscheide machen einen sehr wertigen Eindruck und man spürt das „Handgemachte“. Das macht Spass und kann auch jemanden wie mich, der gerne moderne Designs und Werkstoffe mag, begeistern.



Größenvergleich

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Im Vergleich: SLCC, Jack, MFS, CT1



Fazit

Das Jack von k-nives ist ein schönes Messer, welches sicherlich auf dem Ausflug in die Natur gute Dienste leisten wird. Bei Gemüse und anderen Lebensmitteln machen sich die 4,5mm Klingenstärke und die Klingengeometrie bemerkbar. Bei allen anderen Arbeiten war das Messer gut einsetzbar. Die Handlage ist gut und auch bei kräftigen Schnitzarbeiten drückte es nirgends.

Sowohl das Messer als auch die Lederscheide sind sehr schön gearbeitet und machen einen hochwertigen Eindruck. Für den Preis, welcher bei um die 200 Euro (der für ein ähnliches Modell auf der Seite von k-nives angegeben ist) liegt, bekommt man ein schönes handgemachtes Messer mit wertiger Lederscheide für einen absolut angemessenen Preis.

Mir hat der Test Spass gemacht und ich bedanke mich herzlich bei Nils für die Möglichkeit, das Messer testen zu dürfen.
 
Last edited:
Hallo,

Jack ist gestern wieder wohlbehalten bei mir eingetroffen!

Ich war sehr erstaunt, in welchem Zustand es nach den vielen Usern noch ist. Keinerlei Kratzer oder Ausbrüche an der Schneide oder Macken am Griff. Außer der in den Tests beschriebenen Gebrauchsspuren war nichts zu sehen. Trotzdem habe ich den Griff leicht überschliffen und erneut mit CCL-Öl behandelt und die Scheide nochmal eingefettet. Weiterhin habe ich die Patina an der Klinge entfernt und sie neu satiniert.

Die Verlosung fand und Ausschluss der Öffentlichkeit statt und ohne notarielle Aufsicht, dafür aber durch eine Jungfrau und als Lostrommel diente ihr Reithelm!

And the winner is:

Hallo Zusammen,

ich bin eigentlich kein Freund der nordischen Messer ohne Handschutz. Aber da mir das Messer von den Fotos her so gut gefallen hat, hab ich mich angemeldet und was soll ich sagen...das Messer hat mich restlos begeistert. Ich weine ihm immer noch nach.

Einfach ein Traumgebrauchsmesser.

Thomas

quack

Herzlichen Glückwunsch und nochmals vielen Dank an alle Teilnehmer, ihr habt mir sehr viel Freude gemacht mit euren Berichten und mich nebenbei in meinem Tun bestätigt und motiviert!

Viele Grüße

Nils
 
Last edited:
Hallo Zusammen,
hallo Nils,

wow ich bin sprachlos. Damit hätte ich nicht gerechnet.

Vielen, vielen Dank!

Danke für den Passaround. Es hat sehr viel Spaß gemacht.

Ich freu mich auf das schöne Messerchen,
Thomas
 
Last edited:
Hallo Zusammen,

das Jack ist wohlbehalten bei mir eingetroffen und durfte dann gleich mit in den Urlaub in die Alpen. Dort hat es mir sehr gute Dienste geleistet und viel Bewunderung erhalten.

Vielen Grüße
Thomas
 
Freut mich sehr!

Hätte ich gewußt, dass es in die Alpen geht hätte ich es noch umgetauft in Sepp!

Viel Spaß weiterhin damit!

Nils
 
Hallo zusammen,

ich grabe diesen alten PA wieder aus, da ich mich von 'Jack' trennen möchte. Es hat mich in den vielen Jahren immer treu begleitet, doch blieb es in letzter Zeit immer häufiger in der Schublade.

Da ich es geschenkt bekommen habe, dachte ich, dass ich es gerne an einen der Teilnehmer des PA weitergeben möchte. Ja, ich weiß, dass tut man eigentlich nicht, aber nur rumliegen lassen oder verkaufen wollte ich es auch nicht.

Viele Grüße
Thomas
 

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