Survival-Messer

Hallo Wolf,

Wenn man in einer survivalsituation wirklich nur EIN messer und sonst nix dabei hat gehe ich davon aus daß man's zig mal am tag benutzt. Der Griff muß für mich deshalb gut und bequem in der hand liegen - auch nach längerem benutzen oder mit nassen/dreckigen Händen. Ein nur mit schnur umwickelter full-tang ist mir persönlich zu dünn.

Eine Harpune ist doch so gedacht, daß sich ein am Schaft befestigter vorderschaft(Spitze+Wiederhaken) nach treffer löst und das opfer dann, an der daran befestigten Schnur eingeholt werden kann??
Bei deinem messer wäre das ganze Messer der lösbare Vorderschaft und wenn das seil reißen sollte haut das nette Tierchen ja mit meinem messer ab
wink.gif
. Nicht so gut.
Wenn man's nur als Speer mit Wiederhaken benutzt finde ich das verhältnis Klingenbreite/Wiederhaken zu ungünstig für kleinere tiere (wenns nicht gerade ein lachs ist
wink.gif
) und auf was größeres würde ich nicht mit nem speer losgehen -zu nahe dran.
Da würde ich mir lieber ein atlatl bauen.

Ralph
 
<BLOCKQUOTE><font size="1" face="Verdana, Arial">Zitat:</font><HR>Original erstellt von smaragd:
verarbeitet Boll auch rostfreien Stahl ?
TIA

smaragd
[/quote]
Hi,
bei mir hat Daniel Boll bisher kein rostfreies Material bestellt. Ich glaube er verarbeitet es wohl nur selten, wenn überhaupt!
Markus B.
 
Hallo Wolf,

meine Meinung zu deinem Survivalmesser:

Die Form der Klinge und die Gesamtgröße sind in Ordnung, aber ich würde auch einen Griff bevorzugen, der in jeder Grifflage bequem ist. Als Material würde ich rotes Micarta verwenden, der nur mit Schnur umwickelte Fulltang wäre mir zu unbequem und auch zu anfällig gegen Schweiß (=Blut) und Dreck. Micarta in Rot deshalb, damit man es wieder leichter findet, falls man es mal abgelegt hat. Die Scheide des Messers könnte man allerdings mit ein paar Meter reißfester Schnur umwickeln, habe ich auch bei meinem Glock-Feldmesser gemacht. Die ganzen zusätzlichen Ausrüstungsgegenstände würde ich nicht im oder am Messer, sondern in einem seperaten Behälter unterbringen. Außerdem würde ich den Griff mit drei bis vier großen Riemenösen versehen, damit man das Messer beim "normalen" Arbeiten am Gürtel oder Handgelenk sichern oder sich mit einem etwa zwei Meter langen Holzspieß eine Saufeder für die Jagd bauen kann. Dazu muß das Messer UNVERLIERBAR an diesem Spieß befestigt werden können. Als Stahl wäre mir ATS 34 am liebsten.

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H. Messersammler-Hunter-Abenteuerreisender

[Dieser Beitrag wurde von Hunter am 07.09.2000 editiert.]
 
Titanmesser von Mission

Aus meiner Tauchpraxis heraus kann ich nur "2" Messer absolut für alle Arten von "Environment" empfehlen. Das ist eine rein persönliche Empfehlung und Meinung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und rein subjektiv durch meine persönlichen Erlebnisse in 9 Monaten Aufenthalt auf den Phillipines entstanden ist.
Ich führte in dieser Zeit ein Mission MPK und ein Mission MPF, während das MPK hauptsächlich bei den Wracktauchgängen dabei war,(das MPF natürlich auch, als stille Reserve:D)und auch benutzt wurde(Coconut). Nach einem Tag intensiven Gebrauchs war das Ding nicht mehr sehr scharf, aber nach ein paar zärtlichen Abstrichen an der vorher mit Filzstift markierten Schneide war das Ding so sauscharf wie vorher. Kein Rost, kein Verschleiß, nur ein paar Kratzer in der mattierten Oberfläche. Was für ein Paar.... Emfehlenswert.

PS.: Nein, ich kriege kein Geld von Mission. Es ist echt reine Begeisterung.
:super: :D

Wolf
 
was MANN so alles mitschleppt

so beim täglichen Arbeiten und Angriffen diverser Wurstsemmeln hab ich in der Hosentasche ein kleines, feines Messerchen von AL MAR mit ATS 34 Klinge, am Gürtel ein Letherman Wave hat mir schon aus manchen
Problemen geholfen. Im Wald hngt mir ein Gerber Model 475 am Gürtel, neben Feldflasche und Digitalkamera. Und bei jeder Gelegenheit dabei ein/zwei winzige Lämpchen mit LED, nur für den Notfall, falls MANN mal das Schlüsselloch sucht:p :p

Gruß Hagrid
 
Re: Titanmesser von Mission

Original geschrieben von seawolf
Aus meiner Tauchpraxis heraus kann ich nur "2" Messer absolut für alle Arten von "Environment" empfehlen. Das ist eine rein persönliche Empfehlung und Meinung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt und rein subjektiv durch meine persönlichen Erlebnisse in 9 Monaten Aufenthalt auf den Phillipines entstanden ist.
Ich führte in dieser Zeit ein Mission MPK und ein Mission MPF, während das MPK hauptsächlich bei den Wracktauchgängen dabei war,(das MPF natürlich auch, als stille Reserve:D)und auch benutzt wurde(Coconut). Nach einem Tag intensiven Gebrauchs war das Ding nicht mehr sehr scharf, aber nach ein paar zärtlichen Abstrichen an der vorher mit Filzstift markierten Schneide war das Ding so sauscharf wie vorher. Kein Rost, kein Verschleiß, nur ein paar Kratzer in der mattierten Oberfläche. Was für ein Paar.... Emfehlenswert.

PS.: Nein, ich kriege kein Geld von Mission. Es ist echt reine Begeisterung.
:super: :D

Wolf


Sag ich doch:glgl: :D
 
Jungle Expert

ich kann mich davor nie entscheiden. es kommt darauf an, wie lange ich survivale. komme ich am selben abend zurück nach hause, habe ich messer mit kurzen klingen mit, wie zb. usaf survival von ontario oder böker af boot oder cold steel safe keeper/peace 2 oder al mar desert dagger oder gerber guardien oder folder spyderco police oder al mar sere oder microtech socom elite.
sollte ich über tage im wald bleiben, greife ich zu einem ka bar usmc oder böker af combat oder gerber mark 2 oder john ek dp4 oder crkt comodo.
für mich ist es immer eine schwere entscheidung, welches messer ich zu meiner aktivität mitnehme. übernachte ich draussen, habe ich zusätzlich noch eine estwing axt dabei, weil ich fighters mit dolchschliff bevorzuge und ich mit denen keine richtigen arbeiten leisten kann. ich bin am sparen und möchte mir ein busse combat zulegen, dann kann ich hoffentlich die axt zuhause lassen.

raccoon
 
Last edited:
Re: Jungle Expert

Original geschrieben von raccoon
ich bin am sparen und möchte mir ein busse combat zulegen, dann kann ich hoffentlich die axt zuhause lassen.

raccoon

da du offensichtlich am sparen bist, und nicht auf qualität verzichten willst,...
frag mal freagle was er für sein neopren haumesser will,...
 
survival-messer

Da kommt bei mir auch ein ganzes Set zusammen: Immer am Mann ein kleines Schweizerteil mit Aluschalen und Leatherman Tool. Im Büro und in der Stadt ein Spyderco Rookie oder Benchmade 705 oder Klötzli WT 1.(je nach Laune oder Wochentag) Im Rucksack ein Busse Basic 3 (je nachdem auch mal das Busse Combat 4) sowie Rettungsdecke und eine Box mit Schnüren, Nähzeug, Sicherheitsnadeln, Pinzette, Knöpfen und wasweißichnochalles, sowie ein Verbandspäckchen. Auf Kanutouren Fiskars Minibeil (5oog), der Glock-Spaten, verschiedene Reepschnüre und gelegentlich auch ein größeres Gränsfors-Beil (7oog) oder die Estwing-Axt (800g). Im Kajk ein CRKT Plan B als Neckknife.
Im Auto liegen ein Schweizermesser (das Modell für Autofahrer) und ein Iron Eagle mit Kratongriff und 14-cm-Klinge.
Und ganz oft begleitet mich mein kleiner Liebling, ein Chris Reeve Mountaineer 1.
War's das? Kann sein, oder auch nicht...
 
Re: Re: Jungle Expert

ich weiss leider noch nicht welches busse combat (mit 16cm od. 19cm klinge)!? jetzt kann ich noch keins kaufen, habe erst 3 messer gekauft, die haben mich 415 eur gekostet, deshalb mache ich ne kleine pause mit dem kaufen.

raccoon:ack:
 
Hallo raccoon!

Schau Dir wirklich mal Haudegen's Empfehlung an. freagle hatte das Messer auf dem Forumitentreffen in Karlsruhe dabei. Ein starkes Stück. Hat mir sehr gut gefallen. Und das Neoprenmaterial greift sich echt klasse. Vom Stahl her ist's glaube ich 1.2379, freagle hat glaube ich irgendwas von 58 (?) HRC geredet ...

Gruß

Mark23
 
O.K. ich habe freagle gefunden und frage ihn jetzt, was er für sein neopren haumesser will. wenn ich das richtig verstanden habe, ist das ein custom knife von freagle, nach dem vorbild eines busse!?
ich schicke ihm eine e-mail, dass er mir ein pic zukommen lässt.

raccoon
 
Last edited:
ooh

sieht ja echt gut aus, das freagle custom busse everything oder wie auch imme das teil heissen mag. genial, dass jemand so etwas selbst fertigen kann.

raccoon
 
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