Warum immer PM Stähle?

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Jetzt fehlt noch die Frage: Ja, was ist denn nun der beste Stahl ?
Dies Frage hat glaube ich auch schon U. Gerfin gestellt :haemisch:

"Ja, was ist denn nun der beste Stahl ?"
Ja über diese Thema wurden schon Bücher geschrieben :haemisch:

Für mich der sich erst kurze Zeit damit beschäftigt, ein PM ala ... für die Küche, eines das Superscharf werden soll ein C für den Herrn die Dame die ihr Messer gerne/liebevoll pflegt.

Grüße aus A von

xxa/Franz
 
Beispiel: Man nehme 5 verschiedene Stähle aus den oben aufgezeigten Kategorien und fertige daraus identische Klingen. Dabei wähle man den Schneidwinkel, den der als "Sieger" von vornherein ausgewählte Stahl am besten verträgt, im Falle des PM-Stahls also etwa 40 Grad. Man stelle dann die für diesen Stahl optimale Schärfe ein-Schneidendicke sagen wir mal 5 my. Dann wird mit relativ hohem Druck ein stark verschleißendes Material geschnitten- Papier, Sisal o. ä. Als Ergebnis wird herauskommen, daß der neue "Wunderstahl" die mindestens 10-fache Schneidhaltigkeit hat, wie die andern Stähle. Daß ein guter Werkzeugstahl mit einer vielfach feineren Schneide und einem wesentlich kleineren Schneidenwinkel eingesetzt werden kann, kommt bei dieser Versuchsanordnung nicht zum Tragen.

MfG U. Gerfin


Hallo,

eine kleine Anmerkung am Rande möchte ich mir erlauben.

Man braucht keine auf "PM-Stähle optimierte Versuchsanordnung" zu erschaffen um deren Überlegenheit zu zeigen, die reale Praxis zeigt die Überlegenheit.

Im Laufe meiner langjährigen Tätigkeit als "Messermacher" und Jäger habe ich viele Messer aus den verschiedensten Stählen "gemacht" und auch in der Praxis verwendet - (wie ein Großteil meiner Kundschaft ebenso), dabei konnte in der Praxis eine deutliche Überlegenheit der PM Stähle in punkto Verschleißfestigkeit, Rostbeständigkeit, als auch Zähigkeit gegenüber den sogenannten normalen Stählen festgestelllt werden. (Verglichen habe ich dabei immer gleiche Messerformen mit gleicher Schneidengeometrie-Schärfwinkel.)

Dies allein ist für mich als "Praktiker" entscheidend.

Das einzige Problem bei hochverschleißfesten PM-Stählen wie z.B. CPM 420 V ist das Schärfen derselben. Beim Schärfen müssen die Karbide geschnitten-geschliffen werden, dies ist z.B. im Falle von Vanadiumkarbid, und dies hat der 420 V in großer Menge in den einzelnen PM-Teilchen-Kügelchen, mit Edelkorund nicht möglich, da das Vanadiumkarbid eine höhere Härte besitzt. Es ritzt der Härtere nur den Weicheren.
Die wirklich wirksame Methode ist, das ist zumindest meine Erfahrung, einen PM-Stahl (z. B. 420V) zu schärfen eigentlich nur mit Diamant möglich.

Ich will auf keinen Fall "besserwisserisch" wirken, ich gebe nur meine Erfahrung aus der Praxis wieder.

fuchsbau
 
Die Karbidmenge bleibt und führt zu leicht parodontotischen Erscheinungen-zuviel Zähne bei zu wenig Zahnfleisch.
MfG U. Gerfin



PM - Stähle haben Paradontose ?

Ich möchte mal bitte ein Gefügebild sehen indem nicht genügend "Zahnfleisch" zwischen den einzelnen Karbiden bleibt.

Bei den sogenannten Microclean und Superclean PM-Stahlqualitäten von Böhler und Uddeholm bleibt genügend "Zahnfleisch". Jedenfalls gibt es da Gefügeschaubilder die dies belegen.

Herr Gerfin, bitte mal ein Foto an meine e.-mail Adresse oder hier ins Forum von einem an Paradontose erkrankten PM-Stahl, das wäre hoch interessant für mich.

Im voraus besten Dank
fuchsbau
 
Bei den sogenannten Microclean und Superclean PM-Stahlqualitäten von Böhler und Uddeholm bleibt genügend "Zahnfleisch". Jedenfalls gibt es da Gefügeschaubilder die dies belegen.

Bei welcher Geometrie ?? Keilwinkel der Schneide? Breite der Schneide?
 
Jetzt fehlt noch die Frage: Ja, was ist denn nun der beste Stahl ?
MfG U. Gerfin

Hallo und Guten Morgen,

-zu was ist der beste Stahl?- möchte ich anmerken, dies kann jeder für sich rausfinden.

Ich empfehle macht euch mindestens 2 wenn nicht gar mehr Messer die die gleiche Form haben, den gleichen Winkel der Schneide, gleiche Dicke etc. Macht eine Klinge z.B. aus Böhler M 390 Microclean und die oder die anderen aus den so gelobten "normalen Werkzeugstählen".

Dann kann jeder seine Erfahrung selbst machen.

Vermutlich wisst ihr dann auch, warum viele nicht gerne mit "höchstverschleißfesten PM-Stählen" arbeiten möchten. Der Spaß mit der Verarbeitung von M 390 oder 420 V oder den anderen hochverschleißfesten PM`s kommt erst nach dem Härten. Mit dem Spaß kommen dann auch die Kosten (Diamantschleifmittel, schneller Verbrauch der Schleifmittel) etc..

Will man diesen Mehraufwand - Kosten nicht haben sollte man trotzdem nicht versuchen PM`s "schlecht zu reden", sondern einfach " sehr gute normale Werkzeugstähle" nehmen.

Ich denke jeder "gute Messerstahl" ob konventionell erschmolzen oder PM-Qualität hat seine Anwendungsberechtigung.

Ich wünsche allen ein "immer scharfes Messer".

fuchsbau
 
Die Stahlfrage, immer wieder interessant!

Man kann aus allem eine Wissenschaft machen, aber die Stahlfrage ist zweifelsohne eine Wissenschaft für sich.
Allerdings kann man es auch übertreiben, was jetzt nicht für unsere hochgeschätzten Stahlexperten gelten soll, sondern für Leute, die sich offensichtlich weniger in das Thema vertieft haben und mit sog. "Pseudowissen" auftrumpfen.
Als Beispiel will ich hier einmal ein Sonderheft von "Wild und Hund" anführen, Nr. 19 mit dem vielversprechenden Titel "Jagdmesser" von 2002, glaube ich. Ein an und für sich recht nettes Heft mit schönen Bildern und interessanten Artikeln, welches ich bis heute in meiner Sammlung von Messerpuplikationen aufbewahre.
In dem Kapitel über Stähle lässt sich der Autor unter anderem zu folgender Aussage hinreissen: "..der Unterschied von 440A bzw. 440B zu 440C ist so groß wie der von der GT-Ausführung eines Kleinwagens zum Porsche Carrera."
Auch folgender Vergleich der Schnitthaltigkeit anhand von aufgerochenem Wild sei hier zitiert:
Solinger Standard Jagdmesserstahl (ohne nähere Bezeichnung). 2 Stück
440C 5 Stück
D2 7 Stück
154 CM 6 Stück
Stellite 6 K (nonsteel, vermutlich als Vergleich) 10 Stück
CPMT 440V 25 - 30 Stück
CPM 420 V über 30 Stück
Jeweils ohne Nachschärfen. Das bedeutet, daß ein durchschnittlicher Nutzer ein Messer aus CPM 420 V vermutlich sein ganzes Leben führen könnte, ohne es auch nur ein einziges Mal zu schärfen.
Mein Fazit hier und zur Stahlfrage allgemein: Wunder gibt es (scheinbar) immer wieder!

Schnitthaltige Grüße
Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Matthias,

der Vergleich in den Heften "hinkt".

Ich kann nur die Eigenschaften vergleichen, wenn die zu "prüfenden Messerklingen" absolut identisch sind.

Siehe vielleicht auch mal zur Verdeutlichung was ich meine auf meiner homepage unter

http://www.fuchsknives.com/doc/144imtest.pdf

nach. Dort wurden gleiche Klingen miteinander verglichen.

fuchsbau
 
Hallo,
hier http://www.damaszener.de/PDFs/schneiden.pdf gibt es zum Beispiel solche Gefügebilder, von Roman gezeigt. Im Bild des CPM sind Karbide zu sehen, ca. 6-8µm groß. Diese werden aus einer feinen Schneide ausbrechen, ->"Paradontose" :steirer:
U. Gerfin schreibt doch, dass PM-Stähle (bei entsprechender Geometrie) in der Schnitthaltigkeit 10-fach überlegen sind. Das ist doch gar keine Frage. Der Punkt ist doch, dass man mit Stählen, die ein feineres Gefüge haben, logischerweise auch feinere Schneiden, sprich kleinere Winkel herstellen kann.
Das PDF zeigt deutlich, wieviel feiner ein 2510 im Vergleich zu einem CPM ist.
Ob man eine so feine Schneide im z.B Jagdgeschehen braucht oder ob das eher schädlich ist, ist ein anderer Punkt. Je nach Anwendungszweck brauchts halt was anderes. Die Frage nach dem besten Stahl ist also nachwievor müßig, auch wenn sie hier zum x-ten diskutiert wird. Ich denke, in diese Richtung ging auch Ulrichs schelmische Frage " Was ist den nun der beste Stahl?"
Viele Grüße, Peter
 
Hallo,
Im Bild des CPM sind Karbide zu sehen, ca. 6-8µm groß. Diese werden aus einer feinen Schneide ausbrechen, ->"Paradontose" :steirer:

Das PDF zeigt deutlich, wieviel feiner ein 2510 im Vergleich zu einem CPM ist.

Viele Grüße, Peter

Hallo Peter,

deshalb kam auch mein Hinweis auf die PM-Qualitäten Microclean und Superclean von Böhler und Uddeholm.

"Da eben da" tritt das Problem von 6 - 8 µ großen Karbiden nicht mehr auf, dort bewegen wir uns im Bereich um 1 - 2 µ und kleiner, mit genügend "Zahnfleisch" drum herum.

Und deshalb lassen sich diese Stähle auch ich nenne es mal "mikrofein" schleifen-schärfen.

Die Welt dreht sich und die Entwicklung geht weiter. -Bücher sind meist nicht auf dem neuesten Stand- (siehe Druckdatum)

Ich kenne den Unterschied von jetziger Mikroclean - Qualität zur davorigen Qualität, ich habe beide reichlich verarbeitet.

Wobei es im Praktischen z. B. bei Jagdmesserklingen kaum eine Rolle spielt, da ich dort die Geometrie (feinster Schneidenwinkel - bis theoretisch 0 µ Schneidendicke) einer Rasierklinge nicht wirklich brauchen kann.

Das Ferrari-Formel 1 Auto fährt auch nicht bei der Rallye Paris-Dakkar mit, da es keinen Sinn macht.

fuchsbau
 
Hallo Fuchsbau,
hast Du von den 1-2µm-Karbiden eine Aufnahme? Auf der Seite von Böhler http://web.boehler.kunden.cmszwo.de/Info/M-Staehle/M390de.pdf sieht man eine 500-fache Vergrößerung, die sieht schon grober aus als das Bild auf Romans pdf, und dort ist es meines Wissens 1000fach vergrößert. Wenn die mittlerweile wirklich so feines Gefüge hinbekommen, wäre das natürlich prima. Vielleicht haben unsere Profis das schon mal untersucht.
Gruß, Peter
 
http://www.fuchsknives.com/doc/144imtest.pdf
Dort wurden gleiche Klingen miteinander verglichen.
fuchsbau
Mit welchem Schneidenwinkel?

Und wieso hast Du nur Veteranenlegierungen getestet?

Und wo bleibt der Vergleich zu niedrig legierten Sorten?

Nichts von Deinem Test widerspricht im übrigen U.Gerfins Aussagen, die man als einfacher User übrigens ganz einfach nachvollziehen kann.

Ich vertrau keinem Test den ich nicht selbst durchgeführt habe und Verfahre folgendermassen:

a) Schärfen auf die von mir gewünschte Schärfe (>0,9 Roman) .
b) Testen der Schneidkantenstabilität z.B. an Bambusholz

rostträge Legierungen versagen wenn nicht schon bei Punkt a regelmäßig bei Punkt b.

Und bei derben Schneidenwinkeln in Verbindung mit niedriger Schärfe= geometrisch breite Schneidkante schlägt sich sogar ein 420 aus China hervorragend. Frei nach dem MOtto was bereits relativ stumpf ist bleibt sehr lange auf dieser Stufe.

Gruß Michael
 
Die Frage: "Red ich umsonst", war halbwegs ernst gemeint, die Frage nach dem "besten Stahl" natürlich nicht.
Die Reaktionen zeigen, daß die Frage auch zu recht gestellt war. Ich versuche, so genau auszudifferenzieren wie es geht- und niemand auf die Füße zu treten- und die Reaktionen sind teilweise wie die von Müttern, deren Kinder man nicht als die Schönsten bezeichnet hat.
Ich rede die PM-Stähle nicht schlecht-schließlich habe ich sie wohl als Erster -1984- benutzt und in Wolf Borgers Messerheft einen Artikel darüber geschrieben, in dem ich die PM-Technik als echten Durchbruch bezeichnet habe. Sie bringt bei den Ledeburitstählen ganz zweifellos große Vorteile und diese enorm verschleißfesten Stähle halten die erreichbare Schärfe länger als alle anderen. Sie haben aber auch ihre Schwächen: Zähigkeit und die Stabilität feiner Schneidkanten liegen deutlich unter der guter Werkzeugstähle.
Hans Peter Krause Batz hat recht umfangreiche Versuche mit verschiedensten Stählen angestellt, bei denen er die Robustheit der Schneiden durch Einschlagen in Nägel oder Eisenbleche untersucht hat.
Klingen aus 1.1545 hielten das bis zu einem Schneidenwinkel von 20 Grad aus, während die höher legierten allesamt bei etwa 40 % den Geist aufgaben-pardon-sie haben ja keinen Geist, sagen wir also: versagten.
Das Bild mit der Parodontose-paradox kenne ich, Paradontose nicht- sollte verdeutlichen, daß viele Karbide, auch wenn sie klein genug sind, die mechanischen Eigenschaften herabsetzen (mit Ausnahme der Druckfestigkeit). PM-Stähle sind bekanntlich in erster Linie entwickelt worden, um die hohe Legierung ohne Entmischung und Seigerung nutzen zu können. Stähle im Bereich unter den Ledeburiten braucht man nicht im PM-Verfahren herzustellen, weil man diese Stähle auch herkömmlich sauber und homogen erzeugen kann und weil man ihre Karbide durch geeignete Wärmebehandlung fein einstellen kann, was bei den Stählen mit Primärkarbiden eben nicht möglich ist.
Um wieviel geringer die Bindekräfte zwischen Matrix und Karbidkorn sind, als die zwischen den Matrixkörnchen selbst, weiß man wohl nicht so ganz genau. Daß sie geringer sind, steht auf Grund unzähliger Versuche fest. Klassisch zeigt sich das an der Anisotropie herkömmlich hergestellter Ledeburitstähle, die quer zur Walzrichtung nur etwa 50 % der Festigkeit haben wie längs zur Walzrichtung.
Hat man aber nun auch im gehärteten Zustand noch einen Karbidanteil von 20 und mehr Prozent, so kann man eine Schwächung der Gesamtstruktur nicht ernsthaft leugnen.
Das würde auch bei sehr kleinen Karbidchen gelten.
Warum ich zu den etlichen tausend Gefügebildern, die man anschauen kann und aus denen man Schlüsse ziehen kann, noch eines vorzeigen soll, weiß ich nicht. Die Gefügebilder, die ich vor mir habe, zeigen den Maßstab 1: 1000, behandeln ca. 50 Messerstähle und sind 2005 an der Ruhruniversität in Bochum gemacht worden. Roman wird sie für ein Buch
auswerten, in dem insbesondere Schneidenmodelle mit verschiedenen Schneidenwinkeln vorgestellt werden. Eine Kostprobe ist hier vor einiger Zeit schon mal behandelt worden. Neuere Gefügebilder als diese kenne ich nicht. Sollte mal ein PM-Stahl mit Karbiden unter 1my hergestellt werden und der Massenanteil der Karbide nicht zu hoch sein, würde ich mich sehr freuen. Ich glaube allerdings eher nicht daran, daß dies geschehen wird. Technisch möglich ist es ganz sicher schon jetzt, wirtschaftlich aber wegen der geringen sinnvollen Anwendungsbreite nicht wahrscheinlich: Wenn man schon PM-Stähle herstellt, macht es Sinn, die Verschleißfestigkeit durch Vermehrung der Karbide zu erhöhen, also- um bei dem Bild zu bleiben- noch mehr Zähne in noch weniger Zahnfleisch unterzubringen. Man kann so sicher die Lücke zu den Hartmetallen schließen, allerdings auf Kosten der Schärfbarkeit, Zähigkeit und Erzielung feinster Schneiden.
MfG U. Gerfin
 
Die Frage: "Red ich umsonst", war halbwegs ernst gemeint...

Bevor du irgendwann resignierst, von mir ein lautes "Nein, du redest nicht umsonst!". Auch wenn die Fragen oft sehr ähnlich sind (und damit prinzipiell die Antworten), lese ich Deine Kommentare dazu sehr gerne. Denn mal gehst Du auf diesen, mal auf jenen Aspekt genauer ein, und fast immer lerne ich (und sicher viele andere) dadurch wieder bissl was dazu. :super:

Viele Grüße
Rainer
 
Kommentare ist gut. Abhandlungen... Rethorisch so gut, dass sie immer leicht zu lesen sind. Verstehen ist was anderes, da hat U. Gerfin aber nix mit zu tun.
 
Hans Peter Krause Batz hat recht umfangreiche Versuche mit verschiedensten Stählen angestellt, bei denen er die Robustheit der Schneiden durch Einschlagen in Nägel oder Eisenbleche untersucht hat.

Klingen aus 1.1545 hielten das bis zu einem Schneidenwinkel von 20 Grad aus, während die höher legierten allesamt bei etwa 40 % den Geist aufgaben-pardon-sie haben ja keinen Geist, sagen wir also: versagten.

Das Bild mit der Parodontose-paradox kenne ich, Paradontose nicht- sollte verdeutlichen, daß viele Karbide, auch wenn sie klein genug sind, die mechanischen Eigenschaften herabsetzen (mit Ausnahme der Druckfestigkeit).
MfG U. Gerfin

Hallo und Guten Morgen,

Das Einschlagen oder Durchschlagen in (von) Nägeln oder Eisenbleche ist bei feinen handgefertigten Messern bestimmt der Hauptverwendungszweck derselben.

Für mich und den Großteil meiner Kunden aber nicht!

Mir ist auch nicht klar warum man in Nägel schlägt. Zum Eintreiben von Drahtstiften nehme ich einen Hammer. Zum Ziehen der Drahtstifte ein, im Saarland jedenfalls sogenanntes, Nageleisen.

Sollen mit einem handgeführten Messer praxisrelevante Schnitte ausgeführt werden oder was sonst.

Sollen z.B. bei einem Jagdmesser rasierklingenartige Schneidengeometrien angewandt werden.

Soll mit einer Rasiermesserklinge in Drahtstifte geschlagen werden.


Paradontose -- Richtig "Parodontose" man möge mir den Schreibfehler verzeihen.!

Nehmen wir es mit Humor!

mfg

fuchsbau
 
Das wird mir zu doof!

Selbstverständlich sind die Schneiden nicht dafür gemacht. Aber wenn sie das können, besser als andere bzw. die gleichen Formen aus anderem Material, dann hat das eine Aussage!

Wenn Deine Schneiden das nicht können, hat das auch eine Aussage!

Es ist ständig so (nicht Du alleine, keineswegs), erst wird das, was U. Gerfin u. a. schreiben in Frage gestellt, dann, wenn man nicht durchkommt, sich auf Platitüden zurück gezogen.

Wenn einem das Ergebnis nicht passt, wird die Testreihe in Frage gestellt. Unsportlich ist das.
 
...
Paradontose -- Richtig "Parodontose" man möge mir den Schreibfehler verzeihen.!
1. Paradontose
2. Parodontose
3. Paradentose
Ist im richtigen Zusammenhang alles richtig - sagt mein Zahnarzt...

Da hier nichts Neues mehr kommt, mache ich mal zu...
Und der Sinn des "Nagelhauens" wurde an anderen Stellen schon häufiger ausführlich beschrieben und erklärt.
 
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