Valentinian II
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Ich hab mal in grün die richtige richtige Tangente an den Schneidkantenradius angelegt
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Das mag korrekt sein, macht den Terminus aber beliebig und überflüssig. Jedes Messer, das korrekt eine definierte, entgratete Schneidkante hat, die die üblichen Schärfetests schafft, reflektiert kein mit bloßem Auge sichtbares Licht mehr, weil die Fläche zu klein ist. Völlig egal, ob die Schneidkante von der Primär-, Sekundär-, oder Sonstwas-är-Fase gebildet wird, und völlig egal, in welchem Winkel, konvex, konkav, komplex, konfus geschliffen wurde...Wobei so ganz eindeutig ist das "auf Null" rein technisch-handwerklich auch nicht unbedingt. Bis "auf Null" kann man auch bedenkenlos als "gratfrei" annehmen.
Sieht man beim Schärfen zur Kontrolle keinen Lichtreflex mehr, ist die Schneide auch auf Null, egal ob mit oder ohne Sekundärfase ☝️ - aber das ist ein buchstäblicher Fall für Haarspalterei...![]()
Darum ist es auch nicht verkehrt, das "auf Null" in Anführungszeichen zu setzen, weil es praktisch nicht möglich ist. Und nicht für jedes Messer sinnvoll, es auszureizen.Das mag korrekt sein, macht den Terminus aber beliebig und überflüssig.
...
Aber andererseits: Wenn hier das Ergebnis ist, dass "auf Null schleifen" schlecht definiert und eigentlich überflüssig ist, kann ich damit gut leben.
Warum nicht? Welche Probleme sollte es da geben, mit Diamant oder CBN?Das verhindern die feinsten Karbide, die wird kaum jemand ernsthaft anspitzen zu können behaupten wollen.
Wenn händisch also nicht mit System geschliffen wird gibt es immer eine leicht ballige Fase. Wenn man mit System schleift kann man mit dem Lasergoniometer 2 Punkte auf der Gradskala sehen, bei händischem Schliff immer eine leichte Kurve durch den Winkel auf der Gradskala.Thomas Froberg hat seine Klingen flach runter auf 0,3mm geschliffen und dann einen balligen Abschluss gesetzt. Seiner Meinung nach die beste Lösung für eine leichtschneidende und dennoch stabile Klinge.
grüsse, pebe
So kenne ich auch den Schliff bei europäischen Kochmessern.Thomas Froberg hat seine Klingen flach runter auf 0,3mm geschliffen und dann einen balligen Abschluss gesetzt. Seiner Meinung nach die beste Lösung für eine leichtschneidende und dennoch stabile Klinge.
So kenne ich auch den Schliff bei europäischen Kochmessern.
Sondern?Dass man in der physikalischen Welt nicht auf mathematisch Null schleifen kann, ist klar. Aber das hat nichts mit Karbiden zu tun.
Was spricht denn gegen diese Definition? Welche Fälle werden davon nicht abgedeckt? Finde sie ziemlich schlank, präzise, und einfach verständlichLetztlich bedeutet das ja nur, dass der Primärschliff / die Primärfase gleichzeitig die Schneidkante bildet.