Welches Erz?

Hi Rom,

du hast wohl Recht, die Kosten und der Aufwand wären nicht unerheblich. Allerdings ging es mir in erster Linie gar nicht um die Proben. Die kann man wohl auch einfacher bekommen. Ich hätte nur gerne eine Scheibe eines solchen Präperates in meiner Schmiede:steirer:

Grß Jannis
 
......Wäre es nicht möglich, einen Ofen auf die folgende Weise zu präparieren? Wenn der Ofen im vollen Betrieb ist und anzunehmen ist, dass sich bereits Luppe gebildet hat, wird der Ofen von oben mit Schutzgas geflutet und abkühlen gelassen. Anschließend gießt man den Ofen mit flüssigem Plexiglas.....aus. Nach dem Aushärten wird der Ofen längs aufgeschnitten und Proben entnommen etc......
Das teure Schutzgas kannst Du Dir wohl sparen - es lässt sich, wie Romain schon richtig angemerkt hat, auch bei höherer Dichte wohl kaum gegen die Thermik einfüllen. Da würde ich eher von unten Stickstoff einblasen.

Was aber vielleicht besser und billiger ginge, wäre ein vollständiger Verschluss des Ofens von oben und unten, z.B. mit Lehm. Das müsste ihn schnell ersticken und die Prozesse 'einfrieren'. Solche Verfahren gibt es z.B. im Keramikbrand.

Wie groß der Erkenntnisgewinn sein könnte, kann ich mir allerdings nicht vorstellen. Die Möglichkeit des Probenziehens, wie von Romain angesprochen, gibt es ja bei jeder Ofenreise. Allerdings ist ein Blick in einen laufenden thermodynamischen Prozess (also ohne die Abkühlung der Proben) immer ein sehr schwieriges und teures Unterfangen.

Gruß

sanjuro
 
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