Einmal alles, bitte

So macht das jeder anders. Schleife im stehen, und Steine abrichten, ausdünnen usw. , im nu ist die Sauerei weg.
 
Ich schleife auch immer im Stehen. Im Sitzen hat man einfach nicht die selbe Bewegungsfreiheit. Klar - sitzen vor der Spüle geht nicht. Ich würde immer dazu raten im Stehen zu schleifen. Für ein Touch-Up braucht man natürlich nicht die Sinkbridge rauskramen. Aber für alles andere ist das sehr praktisch. Wer keine S&G Steine hat, kann die Steine in der Spüle wässern.
 
Ich würde das einfach mal bei Gelegenheit ausprobieren. Im ersten Schritt habe ich ja die beigelegte Aufbewahrungsbox, die auch als Schleifsteinhalter funktioniert. Damit taste ich mich erstmal ran. Die weiteren Ergänzungen werden sicherlich folgen. Sinkbridge klingt interessant, das schaue ich mir an.

Auch alles andere hat erstmal Zeit. Ich habe hier schon schöne Sachen entdeckt und vielleicht wird das auch irgendwann mal interessant - anderer Stahl, andere Geometrie, vielleicht sogar ein Custom, im Bereich Schleifen ggf. mal geführte Systeme. Das ist aber alles Zukunftsmusik. Jetzt freue ich mich erstmal wie gesagt sehr über das, was ich habe und die Erfahrungen damit.

Eines wollte ich noch gesagt haben: ich habe hier viele Empfehlungen bekommen, die ich am Ende leider nicht berücksichtigen konnte, bspw. bei Brotmessern und Schleifsteinen. Das sollte keinesfalls abfällig rüberkommen - ich habe mir alles angeschaut. Letztendlich war es auch ein paar günstige Gelegenheiten, die den Anstoß gegeben haben. Bspw. der Cululux Sale: dadurch, dass ich alles angeschafft habe, waren die gesparten Euro an der Stelle gerne gesehen und sind dafür in die Schleifsteine gewandert. Ich habe mich aber sehr gefreut, so viele Empfehlungen und Erfahrungsberichte zu bekommen, nochmals vielen Dank dafür!
 
Du wirst bald eine Therapiesitzung mit Deinem Geldbeutel haben, weil Du hier im Forum soviele feine Sachen gesehen hast. Dein Geldbeutel wird dann aus Zwiebelleder sein. Du schaust rein und Dir kommen die Tränen...
 
Du wirst bald eine Therapiesitzung mit Deinem Geldbeutel haben, weil Du hier im Forum soviele feine Sachen gesehen hast. Dein Geldbeutel wird dann aus Zwiebelleder sein. Du schaust rein und Dir kommen die Tränen...
Ach, mein Geldbeutel ist da emotional abgestumpft...ich sage nur: Corona-Zeit! Man hatte ja plötzlich Zeit für neue Hobbies... :D::

Ich habe ihn auch schon sanft darauf vorbereitet, dass irgendwann ggf. auch noch was dazu kommt. :sneaky:

@ dale
Ich empfehle für dein Kanetsugu Pro M Gyuto noch Micro-Mesh Soft Pads (1500, 4000, 8000) zum Scharfhalten des balligen Anschliffs; das funktioniert super.
Micro-Mesh® Soft Pads, 100 x 75 mm, Satz, 9-teilig | 705420 | 705420 (https://www.dictum.com/micro-mesh-soft-pads-100-x-75-mm-satz-9-teilig/705420)
Gruß Pflaster
Danke für den Tipp. Mir ist aber nicht ganz klar, wie das funktioniert - gibt es hier ggf. eine Videoempfehlung oder so? Reichen die normalen Schleifsteine hier nicht?

Den Wetzstahl kann ich für das Pro M doch aber trotzdem nutzen, oder?


Beste Grüße
 
@ dale
Ich empfehle für dein Kanetsugu Pro M Gyuto noch Micro-Mesh Soft Pads (1500, 4000, 8000) zum Scharfhalten des balligen Anschliffs; das funktioniert super.
Micro-Mesh® Soft Pads, 100 x 75 mm, Satz, 9-teilig | 705420 | 705420 (https://www.dictum.com/micro-mesh-soft-pads-100-x-75-mm-satz-9-teilig/705420)
Gruß Pflaster

Bei dünnen Kochmessern und Micro Mesh bleibe ich skeptisch.

Wenn man wie RockNRoll komplett umstellt, bekommt man die notwendige Routine, sonst eher naja.

Ballig kann man sowohl wetzen als auch unballig nachschärfen. Grundschliff geht mit rockmotion auf Stein und wieder schmale Fase anbringen.

Ich hab‘ das mal eine Weile gemacht, aber eine Empfehlung für Newbies und Kochmesser mit Micro Mesh sehe ich ehrlich gesagt nicht.

grüsse, pebe
 
Besten Dank für die Rückmeldungen!

Dann bleibe ich erstmal bei meinem Equipment und lerne nach und nach. Da passiert momentan recht viel, die neuen Messer bewirken echt einen Aha-Effekt. Erstmal muss ich aber doch nochmal an die Schneidtechnik gehen, ich habe schon meinen ersten Mikroausbruch am Herder Santoku geschafft (wobei das glaube ich Sand am Knollensellerie war...).
 
@ pebe
Du schreibst allgemein von Kochmessern bzw. dünnen Kochmessern und MikroMesh. Ich nehme an, niemand hier im MF würde Neulingen allgemein empfehlen, ihre Kochmesser mit MikroMesh zu schärfen. Ich habe mich ausschließlich auf das Kanetsugu Pro M bezogen, welches ich einige Jahre als Hauptmesser genutzt und mit MikroMesh und Mousepad mit Nassschleifpapier scharf gehalten hatte. Das geht einfach und hat sehr gut funktioniert. Das ist meine praktische Erfahrung mit diesem Messer.
Der konvexe Schliff des Pro M ist praktisch ein Alleinstellungsmerkmal in seiner Preisklasse und darüber hinaus und das Messer ist dadurch sehr schneidfreudig. Ich finde, es lohnt sich, diesen Anschliff zu pflegen und zu erhalten und das geht auf jeden Fall sehr gut mit MikroMesh-Pads.
Du schreibst, dass man ballig auch unballig nachschärfen kann. Natürlich, man kann alles umschleifen. Nur wieso sollte dale sich das ballige Pro M kaufen und das dann unballig nachschärfen und damit die Besonderheit des Messers und dessen Vorteil zunichte machen?
Das Pro M ist eben ein spezieller Fall und übrigens aus meiner Sicht eine sehr gute Wahl. Falls du das Messer noch nicht kennst: Kanetsugu Pro M Series (https://japanesechefsknife.com/collections/kanetsugu-pro-m-series)

Gruß, Pflaster
 
@ pebe
Du schreibst allgemein von Kochmessern bzw. dünnen Kochmessern und MikroMesh. Ich nehme an, niemand hier im MF würde Neulingen allgemein empfehlen, ihre Kochmesser mit MikroMesh zu schärfen. Ich habe mich ausschließlich auf das Kanetsugu Pro M bezogen, welches ich einige Jahre als Hauptmesser genutzt und mit MikroMesh und Mousepad mit Nassschleifpapier scharf gehalten hatte. Das geht einfach und hat sehr gut funktioniert. Das ist meine praktische Erfahrung mit diesem Messer.
Der konvexe Schliff des Pro M ist praktisch ein Alleinstellungsmerkmal in seiner Preisklasse und darüber hinaus und das Messer ist dadurch sehr schneidfreudig. Ich finde, es lohnt sich, diesen Anschliff zu pflegen und zu erhalten und das geht auf jeden Fall sehr gut mit MikroMesh-Pads.
Du schreibst, dass man ballig auch unballig nachschärfen kann. Natürlich, man kann alles umschleifen. Nur wieso sollte dale sich das ballige Pro M kaufen und das dann unballig nachschärfen und damit die Besonderheit des Messers und dessen Vorteil zunichte machen?
Das Pro M ist eben ein spezieller Fall und übrigens aus meiner Sicht eine sehr gute Wahl. Falls du das Messer noch nicht kennst: Kanetsugu Pro M Series (https://japanesechefsknife.com/collections/kanetsugu-pro-m-series)

Gruß, Pflaster

Der Unterschied liegt hier lediglich zwischen ballig auf Null versus ballig auf Null mit Microfase.

Ballig direkt über der Schneide und in der zweiten Betrachtung darüber hinaus, bringt hauptsächlich Vorteile beim Foodrelease der Kochmesser.

Jedenfalls, bei Kochmessern ballig auf Null sehe ich keinen Vorteil. Im Gegenteil. Denke, die Küchenjapaner sehen das generell ähnlich.

grüsse, pebe
 
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