Kleine Grundausstattung mit gutem Preis/Qualitätsverhältnis

safferli

Mitglied
Danke!
Aber hinter beiden links sind verschiedene Fotos.
Rein was die Schrift angeht...

Macht womöglich wenig Unterschied, aber warum ist das so?

Das von Bukowski verlinkte ist das aktuelle, direkt von der Herstellerseite. Meins ist wohl ein altes Bild bei einem Händler. Ich entferne den Link um Verwirrungen zu vermeiden.
 

Bukowski

Mitglied
Ok. Danke!
Ist das verhältnismäßig? :D
Welchen würdet ihr in einer niedrigeren Preisklasse empfehlen?
Meiner Meinung nach ist das verhältnismäßig. Den Stahl hat man ein Leben lang in Gebrauch. Da würde ich nicht an 20€ sparen. Dann lieber warten, bis man das Geld zusammenhat.

Messer hingegen kommen und gehen, wenn man erstmal im Thema ist, zumindest nach meiner Erfahrung.
 

Flo:

Mitglied
Völlig unabhängig vom Thema Wetzstahl habe ich mir gerade mal das opinel genauer angeschaut... Ohje.
Von Wellenschliff habe ich da nicht mehr viel gesehen. Das ist eher ein ziemlich zahmes Wässerchen.
Und ich sehe warum die Möglichkeit es selber nachzuschärfen gut ist...

Ich würde mir dann das Herder und den Wetzstahl zulegen, stimme dir zu und ich sollte beim Stahl nicht 20€ an der falschen Stelle sparen.
Die Konditorsäge würd ich aktuell nicht kaufen, aber noch ein kleines zusätzlich statt dem opinel.
Wir sind da vorher zu schnell abgedriftet und es war nur die Rede von einem Herder Putz und Schäl Messer.

Gibt es zu dem Thema noch konkrete Vorschläge? ;)
 

Headshrinker

Premium Mitglied
... Gibt es zu dem Thema noch konkrete Vorschläge? ;)
Jetzt hast du dich ja quasi schon entschieden, aber ich geb mal meinen Senf als Küchenmesser-Pragmatiker dazu. ;)

Bin grundsätzlich auch ein Fan der Herder-Messer (habe u.a. das 21cm-Santoku in rostfrei in Gebrauch, tolles Teil), aber erfahrungsgemäß ist die Verarbeitung der einfacheren Holzgriffe wirklich ein Glücksspiel und nie perfekt. Schneidtechnisch sind sie halt weit vorn dabei.

Ich nenn mal eine Alternative. In der Preisklasse finde ich die Halbintegral-Messer von Burgvogel wirklich sehr schön, sowohl vom (Griff-)Design her als auch in der Verarbeitung. Vielleicht nicht ganz so schneidfreudig wie Herder, aber nach meiner Erfahrung mit dem Kochmessern Oliva-Line und Natura-Line sind die Klingen auch nicht übertrieben dick über der Schneide. Ich finde sie sehr tauglich mit Reserve. ;)

Natura-Line mit den roten Holzgriffen gibt es vglw. günstig hier: Kochmesser
z.B. Kochmesser 20cm für 69 Euro, Santoku 72 Euro
Oliva-Line z.B. hier: Burgvogel Oliva Line Olivenholz | Produkt-Kategorien | Messerkontor

Von der Vic Brotsäge (nutze ich auch seit zehn Jahren) bist du ja schon weg, aber Burgvogel hat auch ein nettes Brotmesser in der Serie für einen ähnlichen Preis wie das Kochmesser.

Wenn dir das Opinel bisher gefallen hat, kannst du das ja mit oder ohne Welle für ein paar Euro nachkaufen. Oder z.B. ein entsprechendes Kleines von Burgvogel für <40 Euro.

Bliebe noch die Aufbewahrungsfrage. Ich bin nach langer Suche seit nem guten Jahr begeistert von diesem artelegno. Gibt es in verschiedenen Größen etwa bei RSG Solingen, ist angesichts des Preisverhältnisses zu den Messern aktuell vielleicht aber übertrieben. Aber man weiß ja nie, was noch kommt.
Die pragmatische Variante wäre, die Messer handgespült und abgetrocknet einfach abzulegen. Wenn Schublade sein muss, gehen solche Überzieher: Wüsthof Klingenschützer 2,5cm schmal
 
Zuletzt bearbeitet:

LeoF

Mitglied
Kurze Frage zum Le Petit Tradi, was ich wirklich schön finde! Kann man das Messer als Steak Messer verwenden, wenn man sachte zu Werke geht oder ist die dünne Klinge direkt hin bei jeglichem Knochenkontakt?
 

safferli

Mitglied
Mein Petit ist nicht nagelgängig, behutsamer Knochenkontakt sollte es aushalten können. Das Problem sehe ich eher im Teller, auf einem Holzbrett schneiden ist sicherlich besser für die Schneide.
 

LeoF

Mitglied
Danke Euch. Das mit dem Teller macht natürlich Sinn - aber vielleicht muss man dann halt einfach ein bisschen öfter schärfen : )
 

waterstone

Mitglied
Meiner Meinung nach ist das verhältnismäßig. Den Stahl hat man ein Leben lang in Gebrauch. Da würde ich nicht an 20€ sparen. Dann lieber warten, bis man das Geld zusammenhat.
Leicht OT
Dazu mal eine persönliche Einschätzung von Dir/euch: Ich habe den Eicker Microfeinzug, vor Jahren gekauft ohne das Fachwissen hier konsultiert zu haben. Lohnt es sich jetzt noch, einen Dick zu kaufen? Oder kann ich bzw. meine Messer mit der etwas geringeren Qualität vom Eicker weiterleben?
 

Bukowski

Mitglied
Der Eicker hat nicht unbedingt eine geringere Qualität, er hat nur etwas gröbere Züge. Das ist ein Unterschied aber nicht zwangsläufig ein Qualitätsmerkmal. Wenn du mit dem Stahl zufrieden bist, musst du natürlich keinen neuen kaufen.
 

waterstone

Mitglied
Danke für Deine Info und Einschätzung. Dann werde ich mal weiter mit dem Eicker wetzen. Da ich keinen Dick zum Vergleich habe, kann ich auch nicht beurteilen, ob ich damit zufriedener wäre.
Was ist denn an der Scheide anders ob ich mit etwas feineren oder etwas gröberen Zügen wetze?
 

richrichy

Mitglied
Was ist denn mit nagelgängig gemeint?
Du lässt die feine Messerschneide flach über den Daumennagel mit etwas Druck gleiten. Wenn sich die Schneide ganz leicht, aber sichtbar wölbt, und wieder in die ursprüngliche Form zurückfedert, dann ist das Messer ausreichend dünn und das ist ein besonderes Qualitätskriterium und nennt sich eben nagelgängig, wenn ich es richtig verstanden habe. ;) (Muss auch nicht der eigene Nagel sein. Messerschleifer verwenden auch einen Ring am Daumen zB für diesen Test)
 

Bukowski

Mitglied
Ein feinerer Zug hinterlässt eine feinere Microzahnung an der Schneidkante, wenn er diese beim Wetzen aufreißt und trägt etwas weniger Material ab. Der Eicker ist aber auch nicht grob, etwa zwischen Dickoron Classic und Dick Micro.

Ich würde empfehlen, die Nagelgängigkeit einer Messerschneide auf der Kante des Schneidbretts zu testen. Das ist weniger gefährlich als auf dem Fingernagel. Und nicht zu fest drücken.